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Wolfgang Dandorfer

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Wolfgang Dandorfer (* 5. Juni 1949 in Vilseck; † 29. Juli 2023 in Ainring)<ref>Trauer um Alt-OB und Ehrenbürger Wolfgang Dandorfer. In: amberg.de. 29. Juli 2023, abgerufen am 31. Juli 2023.</ref><ref>Todesanzeige. Abgerufen am 2. August 2023.</ref> war ein deutscher Politiker (CSU).

Leben

Nach dem Abitur in Amberg leistete Wolfgang Dandorfer den Wehrdienst bei der Bundeswehr. Anschließend absolvierte er das Studium des Lehramts an der Gesamthochschule Eichstätt. Von 1974 bis 1984 war er stellvertretender Kreisvorsitzender der Jungen Union in Amberg.<ref name="CSU">Wolfgang Dandorfer. In: Geschichte der CSU, ein Portal der Hanns-Seidel-Stiftung e.V. Abgerufen am 30. Juli 2023.</ref> Im Jahre 1975 wurde er Mitglied der CSU-Kreisvorstandschaft Amberg.<ref name="CSU" /><ref name="Landtag">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Dandorfer, Wolfgang.] Bayerischer Landtag, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. Juli 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Von 1978 bis 1990 gehörte Wolfgang Dandorfer als ehrenamtlich gewähltes Mitglied dem Amberger Stadtrat an.<ref name="CSU" /><ref name="Servus, Herr Oberbürgermeister">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Servus, Herr Oberbürgermeister.] Mittelbayerische Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. Juli 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Von 1984 bis 1990 war er Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion.<ref name="Landtag" />

Nach seiner Tätigkeit als Lehrer war Dandorfer von 1982 bis 1990 Mitglied des Bayerischen Landtags.<ref name="Landtag" />

Oberbürgermeister

Im Jahre 1990 wurde Dandorfer als Nachfolger von Franz Prechtl zum Oberbürgermeister der Stadt Amberg gewählt. In den Jahren 1996, 2002 und 2008 gelang ihm jeweils die Wiederwahl, teilweise gegen fünf Mitbewerber.<ref name="Servus, Herr Oberbürgermeister" />

Die Amtszeit von Wolfgang Dandorfer endete am 30. April 2014, da er nicht mehr zur Kommunalwahl kandidiert hatte. Zu seinem Nachfolger wurde Michael Cerny (CSU) gewählt.

Während und bereits vor seiner Amtszeit kam es wie in vielen Kommunen zu einem Strukturwandel (so beispielsweise Abzug der US-Streitkräfte 1992; Schließung der Kaiser-Wilhelm-Kaserne 1994; Konkurs der Firma Baumann (Emailwaren) 1986<ref>Alles Blech. In: Stadtmuseum Amberg. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Februar 2017; abgerufen am 1. August 2023.</ref>). Ausgleichsweise entstanden mehrere Gewerbe- und Industriegebiete, an Stelle der von den US-Streitkräften aufgegebenen von-Möhl-Kaserne wurden neue Wohngebiete geschaffen,<ref>Mariele Schön: Neues Wohngebiet im Möhlkasernen-Viertel. In: Mittelbayerische Zeitung KG. 16. September 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Februar 2017; abgerufen am 1. August 2023.</ref> und 2001 wurde Amberg der „Bayerische Qualitätspreis wirtschaftsfreundliche Gemeinde“ von der Bayerischen Staatsregierung verliehen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Preisträger 2001: Amberg (Memento vom 22. Oktober 2013 im Internet Archive). In: Bayerischer Qualitätspreis, abgerufen am 1. August 2023</ref>

Herausragendes Ereignis für Amberg unter Oberbürgermeister Dandorfer war die Gründung der Ostbayerischen Technische Hochschule Amberg-Weiden im Jahr 1994.<ref name="Servus, Herr Oberbürgermeister" /> Dieses Beispiel von Rüstungskonversion (die Hochschule befindet sich in den Gebäuden der ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Kaserne der Bundeswehr, s. o.) sowie die enge Zusammenarbeit dieser Institution mit Amberger und Oberpfälzer Unternehmen und der Status einer Studentenstadt<ref>Christiane Schmidt, Wolfgang Weber: Von der Lateinschule zur HAW – Die (Hoch-)Schulstadt Amberg. (PDF) In: Oberpfälzer Kulturbund e.V. 7. Mai 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. April 2016; abgerufen am 1. August 2023.</ref> hatten bzw. haben positive kulturelle und wirtschaftliche Auswirkungen auf Amberg und seine Umgebung.

Daneben war in der Innenstadt auch die Schließung eines seither leerstehenden Kaufhauses zu verzeichnen, das 2005 versteigert wurde.<ref>Geschäfte beklagen leere Bahnhofstraße. In: Mittelbayerische Zeitung. 27. August 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Februar 2017; abgerufen am 1. August 2023.</ref>

Die Bayerische Landesgartenschau „Leben am Fluss“ 1996 wiederum führte zu neuen Grünanlagen (LGS-Gelände) an der Vils, zum Neubau des Amberger Congresscentrums ACC (wirtschaftliche und kulturelle Veranstaltungen) sowie zu einem neuen Volksfestplatz (Dultplatz).

In der Amtszeit Dandorfers fand die Bayerische Landesausstellung des Hauses der Bayerischen Geschichte „Der Winterkönig – Der letzte Kurfürst aus der Oberen Pfalz“ im Jahr 2003 im Stadtmuseum Amberg statt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Einfach ein paar Wochen weg.] Oberpfälzischer Kurier, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Februar 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Diese besucherstärkste Ausstellung Ambergs<ref>Bayerische Landesausstellung 2003 "Der Winterkönig" 25.000 Besucher. In: Haus der bayerischen Geschichte. 24. Juli 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Februar 2017; abgerufen am 1. August 2023.</ref> wurde von über 81.000 Menschen aus dem In- und Ausland frequentiert, was (ohne die Übernachtungen) einen erheblichen Kaufkraftzufluss für die Stadt bedeutete.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Der Winterkönig. Der letzte Kurfürst aus der Oberen Pfalz.] (PDF) Sozialwissenschaftliches Institut München, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Februar 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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Vincent König (1866–1892) | Josef Heldmann (1892–1907) | Georg Schön (1907–1913) | Eduard Klug (1913–1933) | Otto Saugel (1933) | Josef Filbig (1933–1945) | Christian Endemann (1945–1946) | Eduard Klug (1946) | Christian Endemann (1946) | Michael Lotter (1946–1952) | Josef Filbig (1952–1958) | Wolf Steininger (1958–1970) | Franz Prechtl (1970–1990) | Wolfgang Dandorfer (1990–2014) | Michael Cerny (seit 2014)

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