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Wolfgang Pavlik

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Datei:Wolfgang Pavlik 2022.jpg
Wolfgang Pavlik (2022)

Wolfgang Pavlik (* 1956 in Wien)<ref name="basis">Wolfgang Pavlik. In: basis wien. Abgerufen am 26. Mai 2025.</ref> ist ein österreichischer Maler.

Leben

Wolfgang Pavlik absolvierte sein Studium von 1978 bis 1985 an der Akademie der bildenden Künste Wien<ref>Wolfgang Pavlik. In: artothek-des-bundes.at. Abgerufen am 26. Mai 2025.</ref> bei Anton Lehmden und Josef Mikl und lebt und arbeitet in Wien, zeitweise in Palermo.<ref name="basis" />

Werk

Ab 1985 entstanden großformatige Bilder, die im Bildzentrum farbige geometrische Aussparungen wie Rechtecke oder Kreise aufweisen. Die mit Lack gemalten, monochromen Balken und Scheiben betonen - indem sie den wesentlichen Bereich einer figurativen Darstellung ausblenden (z. B. bei einem Porträt die Augenpartie) - den sie umgebenden Randbereich. Dieser wird so einerseits als unvollständiges (und dadurch nicht ganz identifizierbares) Bild und andererseits als Rahmen für das abstrakte, geometrische Farbfeld wahrnehmbar, das seinerseits, je nach Blickweise, als störendes Element oder Bildmittelpunkt deutbar wird.<ref>basis wien: basis wien - Figuren als Sockel, Rahmen als Sujets. Abgerufen am 15. Juni 2025.</ref>

Fragmentierung und Ausblendung werden zu zentralen Stilmitteln, mit denen er das Porträt dekonstruiert und zu neuen Formkonstellationen reorganisiert – darunter kollagenartige Grotesken, die aus der Opposition zweier Porträtfragmente resultieren.<ref>antonella: DOX Prague. In: artunited. 14. September 2025, abgerufen am 26. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Es folgten Ausstellungen im Haus Wittgenstein Wien (1990, zus. mit Josef Trattner / Essay W. Pauser)<ref>Wolfgang Pavlik : malerei ; Josef Trattner : Sculptur : [Ausstellung, Wien], Haus Wittgenstein. In: Bibliothèques de Marseille. Haus Wittgenstein, 1990, abgerufen am 21. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Wolfgang Pauser (Urheber): Figuren als Sockel, Rahmen als Sujets. In: basis-wien.at. 10. Juni 2025, abgerufen am 21. Juli 2025.
basis wien: basis wien - Pavlik. Abgerufen am 15. Juni 2025.</ref>, im Pathologisch-anatomischen Bundesmuseum „Narrenturm“ (1991, zus. mit Hari Schütz / Essay von Alexander Schadt)<ref>Pavlik. In: basis-wien.at. Pathologisch-anatomisches Bundesmuseum, Narrenturm, 1991, abgerufen am 21. Juli 2025.</ref> sowie die Ausstellung „Der Saal der Unruhigen“ in der Wiener Galerie Cult (1993)<ref>Wolfgang Pavlik. Der Saal der Unruhigen. In: basis-wien.at. 1993, abgerufen am 21. Juli 2025.</ref>.

1993 zeigte Pavlik die Rauminstallation „18 Portraits“, in der Gruppenausstellung „Das Fremde - der Gast“ im OK Centrum für Gegenwartskunst in Linz,<ref>Das Fremde – der Gast. In: Festival der Regionen. 1993, abgerufen am 21. Juli 2025.</ref> sowie 1998 die Ausstellung „The Image of the Other“ im Robert Schumann Zentrum, Villa Schifanoia, der European University in Florenz, welche im Rahmen des Projektes „The Cultural Construction of Community“ entstand.<ref>Wolfgang Pavlik. The Image of the Other. In: basis-wien.at. 1998, abgerufen am 21. Juli 2025.</ref>

Im Jahr 2008 waren einige seiner Arbeiten in der Ausstellung Cross-Painting. 3 Positionen transgressiver Malerei im Art Room der Collection Würth in Böheimkirchen zu sehen.<ref>CROSS-PAINTING. 3 Positionen transgressiver Malerei. In: basis-wien.at. 2008, abgerufen am 21. Juli 2025.</ref> 2024 waren "16 Grotesques" in der Ausstellung KAFKAesque im DOX Centre of Contemporary Art, in Prag zu sehen.<ref>DOX – KAFKAesque. Abgerufen am 11. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Zwischen 1997 und 2001 entstanden parallel zur Malerei die Videoarbeiten Conferenza, Zwei Porträts und Good Night Vienna (letztere in Co-Produktion mit Antonella Anselmo). In der Galeriepräsentation Icons wurden 2003 die kleinformatigen Porträts/Köpfe in den Mittelpunkt gestellt.

Auszeichnungen

  • 2001: Preis für Fotografie, Neue Galerie der Stadt Linz<ref name="basis" />

Ausstellungen (Auswahl)

Einzelausstellungen

Gruppenausstellungen

Publikationen

  • mit Alexander Schadt: Icons. Verlag Mediendesign Wien 2002, ISBN 978-3-9500911-1-3.

Literatur

  • Lisa Grotz: Die rasche Wahrnehmung muss wieder verzögert werden. Ein Gespräch mit dem Maler Wolfgang Pavlik. In: Die Welt. 31. Juli 2004 (welt.de).
  • Wolfgang Pavlik: James Kaye "The Image of the Other", Ahnengalerie, in: Bo Stråth (ed.): Myth and Memory in the Construction of Community, Historical Patterns in Europe and Beyond, Multiple Europes No. 9, P.I.E.-Peter Lang, Brussels 2000.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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