Wollentschin
| Wollentschin Wolęcin | ||||||
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Polen
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| Woiwodschaft: | Oppeln | |||||
| Powiat: | Olesno | |||||
| Gmina: | Radlau | |||||
| Geographische Lage: | 50° 57′ N, 18° 32′ O
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| Einwohner: | 146 (2007) | |||||
| Telefonvorwahl: | (+48) 34 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | OOL | |||||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||||
| Nächster int. Flughafen: | Katowice | |||||
Wollentschin, polnisch Wolęcin ist eine rund 150 Einwohner zählende Ortschaft mit Schulzenamt in der zweisprachigen Landgemeinde Radlau (Radłów) im Powiat Oleski in der Woiwodschaft Oppeln.
Geografie
Wollentschin liegt im Nordosten der Woiwodschaft Oppeln, nordöstlich der Kreisstadt Olesno (Rosenberg O.S.) und im Norden Oberschlesiens.
Westlich von Wollentschin entspringt der Fluss Prosna.
Geschichte
Die Volkszählung 1910 ergab für Wollentschin 204 Einwohner, alle polnischer Muttersprache und katholischer Konfession.<ref>Regierungsbezirk Oppeln. In: Gemeindelexikon für die Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen bearbeitet vom Königlich Preußischen Statistischen Landesamte. Heft VI. Verlag des Königlichen Statistischen Landesamtes, Berlin 1912, S. 78 ff. (bibliotekacyfrowa.pl [PDF]).</ref>
Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 48 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 89 für die Zugehörigkeit zu Polen.<ref>Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921: Literatur, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tabelle in digitaler Form ( vom 13. Januar 2017 im Internet Archive)</ref> Wollentschin verblieb beim Deutschen Reich. Zwischen dem 27. April 1936 und 1945 hieß der Ort Wollendorf O.S. Am 1. April 1939 wurde Wollendorf in Ammern O.S. eingegliedert. Bis 1945 war es Teil des Landkreises Rosenberg O.S.
1945 kam Wollendorf unter polnische Verwaltung und wurde in Wolęcin umbenannt und an die Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. Mit der Aufteilung der Woiwodschaft Schlesien in die Woiwodschaft Oppeln und Kattowitz kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln. Von 1975 bis 1998 lag Wollentschin in der Woiwodschaft Tschenstochau. 1999 kam der Ort nach der Auflösung der Woiwodschaft Tschenstochau wieder zur Woiwodschaft Oppeln und zum wiederhergestellten Powiat Oleski.
2006 wurde Wollentschin mitsamt der Gemeinde Radlau offiziell zweisprachig und im September 2008 wurden zweisprachige Ortsschilder aufgestellt.
Einwohnerentwicklung
Die Einwohnerzahlen von Wollentschin nach dem jeweiligen Gebietsstand:<ref> Quellen der Einwohnerzahlen:
- 1910: Landkreis Rosenberg (Oberschlesien). Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Mai 2023. – 1925, 1933: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( vom 28. Mai 2008 im Internet Archive)
</ref>
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Weblinks
Fußnoten
<references />
Schulzenämter: Bischdorf / Biskupice | Ellguth / Ligota Oleska | Friedrichswille / Kolonia Biskupska | Kostellitz / Kościeliska | Neu Karmunkau / Nowe Karmonki | Radlau / Radłów | Sternalitz / Sternalice | Wichrau / Wichrów | Wollentschin / Wolęcin
Weitere Dörfer: Alt Karmunkau / Stare Karmonki | Psurow / Psurów | Strassenkrug / Biskupskie Drogi