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Word 12 (Quedlinburg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Word 12 (Quedlinburg).JPG
Word 12

Das Haus Word 12 ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Stadt Quedlinburg in Sachsen-Anhalt. Im Gebäude wird das griechische Restaurant Helena betrieben (Stand 2012).

Lage

Das Gebäude befindet sich im südlichen Teil der historischen Quedlinburger Altstadt an der Ecke der Straße Word zur Carl-Ritter-Straße. Das Haus ist im Quedlinburger Denkmalverzeichnis als Wohnhaus eingetragen und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Architektur und Geschichte

Das zweigeschossige Fachwerkhaus entstand nach einer Bauinschrift im Jahr 1676<ref>Hans-Hartmut Schauer, Quedlinburg, Fachwerkstatt/Weltkulturerbe, Verlag Bauwesen Berlin 1999, ISBN 3-345-00676-6, Seite 146</ref> in der Zeit des Barock. Baumeister war der Zimmermeister Jochim Schäfer auf den die Inschrift M. IOCHIM SCHEFFER ZM. verweist.<ref>Hans-Hartmut Schauer, Quedlinburg, Fachwerkstatt/Weltkulturerbe, Verlag Bauwesen Berlin 1999, ISBN 3-345-00676-6, Seite 150</ref> Auf der nach Osten ausgerichteten Giebelseite befindet sich ein Erker. Die Fachwerkfassade des Gebäudes ist mit verschiedenen Zierformen geschmückt. So finden sich Andreaskreuze, Rauten, profilierte Füllhölzer und Knaggen.

Im Jahr 1951<ref>Hans-Hartmut Schauer, Quedlinburg, Fachwerkstatt/Weltkulturerbe, Verlag Bauwesen Berlin 1999, ISBN 3-345-00676-6, Seite 102</ref>, nach anderen Angaben 1952,<ref>Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt. Band 7: Falko Grubitzsch, unter Mitwirkung von Alois Bursy, Mathias Köhler, Winfried Korf, Sabine Oszmer, Peter Seyfried und Mario Titze: Landkreis Quedlinburg. Teilband 1: Stadt Quedlinburg. Fliegenkopf, Halle 1998, ISBN 3-910147-67-4, Seite 285</ref> wurde das Haus umfassend saniert und, im Zusammenhang mit einem Straßendurchbruch zur Steinbrücke, dabei gekürzt. Es wurde ein neuer Ostgiebel und ein Erker geschaffen. Auf diese Arbeiten nimmt eine Inschrift am Gebäude Bezug, die im Stile traditioneller Inschriften gestaltet wurde. Auch dokumentieren abweichende Zierformen die erfolgten Veränderungen.<ref>Hans-Hartmut Schauer, Quedlinburg, Fachwerkstatt/Weltkulturerbe, Verlag Bauwesen Berlin 1999, ISBN 3-345-00676-6, Seite 102</ref>

Literatur

Einzelnachweise

<references/>

Koordinaten: 51° 47′ 14,6″ N, 11° 8′ 29,4″ O

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