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Work Hard – Play Hard

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Vorlage:Medienbox/Kopf
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2011
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe

</ref>

Stab
Regie Carmen Losmann
Drehbuch Carmen Losmann
Produktion Erik Winker,
Martin Roelly,
Andreas Brauer (HUPE Film)
Kamera Dirk Lütter
Schnitt Henk Drees

Work Hard – Play Hard ist ein deutscher Dokumentarfilm der Regisseurin Carmen Losmann aus dem Jahr 2011. Er beschäftigt sich mit den neuen Formen der Arbeitsorganisation und Methoden des Personalmanagements.

Handlung

Der Film beginnt mit (nachgestellten)<ref>Carmen Losmann im Publikumsgespräch am 29. Januar 2013 im Abaton-Kino, Hamburg</ref> Beratungen von Behnisch Architekten und Beratern des Quickborner Teams zum Neubau der Unilever-D-A-CH-Zentrale in Hamburg. Die nächste Sequenz, die die dortige Umsetzung des Desksharings dokumentiert, wurde im Accenture-Campus Kronberg aufgezeichnet. Beide Sequenzen thematisieren vor allem die Arbeitsumgebung und die baulichen Gegebenheiten. Sie stehen jeweils für sich.

Danach folgt ein Wechselspiel zwischen verschiedenen Orten, zwischen denen der Film hin und her springt: Ein Assessment-Center im Sales Marketing bei Schott Solar, ein Outdoor Training für ein Team in der Lüneburger Heide, eine Szene kollegialer Beratung von Towers Watson-Unternehmensberatern, ein Bereichsmeeting bei Kienbaum, eine Versammlung der internen Change Agents im DHL-Projekt LEAN sowie eine SAP-Software-Präsentation für Talentmanagement bei Endress+Hauser. Die dokumentierten Gespräche werden punktuell durch interviewartige Monologe unterbrochen.

Hintergrund

Der Film ist vollständig mit Originaltönen unterlegt und arbeitet ohne Sprechertexte oder Kommentare aus dem Off. Nur in einigen wenigen Szenen sind im Hintergrund subtil bedrohliche Klänge zu hören. Visuell ist er durch lange, ruhige Kameraeinstellungen und -fahrten im Breitwandformat gestaltet.

Die filmische Arbeit von Carmen Losmann ist durch Harun Farocki beeinflusst,<ref>Carmen Losmann, Interview mit Carmen Losmann, dkritik.de, 27. April 2012</ref><ref>Volker Jörn Walpuski: Filmrezension „work hard – play hard“, in: Supervision. Mensch – Arbeit – Organisation, 2/2013, S. 62–65</ref> der mit seinem 2012 gezeigten Film Ein neues Produkt ebenfalls bei Unilever drehte.<ref>Volker Hummel: An ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen, Taz, 19. Juli 2012</ref>

Kritiken

Der Film wurde in der überregionalen Presse – Süddeutsche Zeitung<ref>Filmkritik: Für immer im Flow, Süddeutsche Zeitung, 13. April 2012</ref>, Der Tagesspiegel,<ref>Silvia Hallensleben: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Luft ist dünn im Büro (Memento vom 13. September 2016 im Internet Archive), Der Tagesspiegel, 13. April 2012</ref> FAZ,<ref>Rüdiger Suchsland: Filmkritik Führen durch Weichspülen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. April 2012</ref> TAZ<ref>Bert Rebhandl: Filmkritik: Arbeit 2.0, die tageszeitung, 12. April 2012</ref> Jungle World<ref>Gabriele Summen: Filmkritik Im Unternehmen zu Hause, Jungle World, 12. April 2012</ref> – und in der Fachpresse<ref>Tobias Radlinger: Kritik: Work Hard – Play Hard, Critic.de, 31. März 2012</ref><ref>Silvia Hallensleben: Kritik zu Work Hard – Play Hard, epd Film, 1. April 2012</ref> positiv aufgenommen.

„Hellsichtiger Dokumentarfilm über die schleichenden Veränderungen in der modernen Arbeitswelt, die im Gefolge der Digitalisierung und unter dem Vorzeichen flacher Hierarchien zum Verlust der Privatsphäre und einer Nivellierung der Grenze zwischen Arbeit und Freizeit tendieren. Mit analytischer Schärfe, aber ohne wertenden Kommentar beschreibt der visuell bestechende Film, wie sich moderne Büroarchitektur, Managementmoden und Personalführung in der Leitidee einer permanenten Selbstoptimierung vereinen. Eine bedrängende Innenperspektive auf die New Economy und ihre immer raffinierteren Methoden, die ‚Humane Resources‘ auszubeuten.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Lexikon des internationalen Films<ref>Work Hard – Play Hard. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 22. November 2016.</ref>

Auszeichnungen

Das Buch zum Film

  • Eva Bockenheimer/Carmen Losmann/Stephan Siemens: Work Hard Play Hard. Das Buch zum Film. Schüren-Verlag, Marburg 2013, ISBN 978-3-89472-852-6.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />