Wysoka
Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Infobox Ort in Polen
Wysoka [[[:Vorlage:IPA]]] (Vorlage:DeS Wissek) ist eine Stadt mit 2500 Einwohnern im Powiat Pilski (Kreis Schneidemühl) der polnischen Woiwodschaft Großpolen.
Geographische Lage
Die Stadt liegt etwa 25 Kilometer östlich der Stadt Piła (Schneidemühl) und 60 Kilometer westlich der Stadt Bydgoszcz (Bromberg).
Geschichte
Die Ersterwähnung der Ortschaft stammt von 1260. Im Jahre 1505 erhielt Wissek Magdeburger Stadtrecht, das 1722 nach einem großen Stadtbrand, dem die Urkunden zum Opfer fielen, von der Grundherrin Apolinara von Tuczynska, geb. Smogolicka, erneuert wurde.<ref name="HW">Wuttke (1864), S. 467–468.</ref>
Im Rahmen der ersten polnischen Teilung 1772 kam Wissek zu Preußen. Anschließend gelangte die Stadt in Besitz des Ministers von Görne; nach der Einziehung von dessen Gütern gehörte sie dem Domänenamt, wurde dann aber wieder weggegeben. Im 19. Jahrhundert befand sich die Stadt im Besitz eines Herrn Wiese.<ref name="HW" />
Von 1807 bis 1815 zählte die Stadt zum Herzogtum Warschau. Durch den Wiener Kongress wurde Wissek wieder an Preußen zurückgegeben. Von 1818 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs gehörte sie zum Kreis Wirsitz im Regierungsbezirk Bromberg der Provinz Posen.
Um die Mitte des 19. Jahrhunderts hatte Wissek drei Schulen, für jede der drei Konfessionen eine eigene.<ref name="HW" /> Eine Telegrafenanstalt wurde 1878 eingerichtet.<ref>81 neue Telegraphen-Anstalten in Deutschland. In: Leipziger Tageblatt und Anzeiger. Jg. 72. Nr. 201 vom 20. Juli 1878, S. (16) (online bei Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden).</ref>
Nach dem Ersten Weltkrieg kam Wissek 1920 auf Grund der Bestimmungen des Versailler Vertrags an die Zweite Polnische Republik, wo die Stadt bis 1939 Teil des polnischen Powiat Wyrzysk war. Während des Zweiten Weltkriegs gehörte sie zum besatzungsamtlichen neuen Landkreis Wirsitz.
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs besetzte im Frühjahr 1945 die Rote Armee die Region und die Stadt wurde wieder Teil Polens.
Einwohnerzahlen
- 1783: Vorlage:0266, größtenteils Polen, darunter 87 evangelische Deutsche<ref name="JFG">Goldbeck (1789), Teil I, S. 98, Nr. 2.)</ref>
- 1788: Vorlage:0346<ref name="HW" />
- 1816: Vorlage:0208, darunter 121 Katholiken, 82 Evangelische und fünf Juden<ref name="HW" />
- 1837: Vorlage:0755<ref name="HW" />
- 1843: Vorlage:0250<ref name="HW" />
- 1850: 1055, darunter 504 Katholiken, 423 Evangelische und 128 Juden<ref name="HW" />
- 1858: 1174<ref name="HW" />
- 1861: 1151<ref name="HW" />
- 1885: 1071, darunter 410 Evangelische, 624 Katholiken und 37 Juden<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
- 2011: 2741<ref name="GUS2011">Główny Urząd Statystyczny, Ludność - struktura według ekonomicznych grup wieku Stand vom 31. März 2011, abgerufen am 11. Dezember 2025 </ref>
- 2024: 2506<ref name="Pwl"> Polska w Liczbach, Wysoka w liczbach, abgerufen am 1. März 2026 </ref>
Städtepartnerschaft
Wysoka unterhält seit 2002 eine Partnerschaft mit der deutschen Gemeinde Jesberg im Schwalm-Eder-Kreis.
Verkehr
Zwischen Wysoka und Białośliwie verkehrte eine Schmalspurbahn.
Söhne und Töchter der Stadt
- Margarethe Jonass (1890–nach 1945), deutsche Ärztin
- Johannes Jahn (1892–1976), Kunsthistoriker
- Karl-Gustav Sauberzweig (1899–1946), SS-Gruppenführer
- Radosław Orchowicz (* 1970), Weihbischof in Gniezno
Gmina
Vorlage:Hauptartikel Die Stadt-und-Land-Gemeinde Wysoka umfasst ein Gebiet von 123 km² mit 6.900 Einwohnern.
Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde (polnisch)
- Informationen über die Gemeinde (deutsch, polnisch, englisch)
- William Remus: Wissek (Wysoka), Kreis Wirsitz, West Prussia (2008) (englisch)
Fußnoten
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Pilski