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Yamaguchi Falcão

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Yamaguchi Falcão Vorlage:SportPicto
Datei:Yamaguchi Falcao Florentino.jpg
Yamaguchi Falcão (2012)
Daten
Geburtsname Yamaguchi Falcão Florentino
Geburtstag 24. Dezember 1987
Geburtsort São Mateus
Nationalität Brasilien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Brasilien
Kampfname(n) Guchi
Gewichtsklasse Halbschwergewicht
Stil Rechtsauslage
Größe 1,85 m
Reichweite 1,86 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 30
Siege 25
K.-o.-Siege 10
Niederlagen 3
Unentschieden 1
Keine Wertung 1
Profil in der BoxRec-Datenbank
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Bronze 2012 London Halbschwergewicht

Yamaguchi Falcão Florentino (* 24. Dezember 1987 in São Mateus, Espírito Santo<ref>Yamaguchi Falcão, Olympisches Komitee Brasilien</ref>) ist ein brasilianischer Profiboxer im Supermittelgewicht. Er ist der ältere Bruder des Boxers Esquiva Falcão.

Als Amateur gewann er unter anderem eine Bronzemedaille im Halbschwergewicht bei den Olympischen Spielen 2012.

Amateurkarriere

Yamaguchi Falcão wurde 2008 Brasilianischer Meister im Mittelgewicht und 2010 Brasilianischer Meister im Halbschwergewicht.<ref>Brazilian National Championships</ref> Bei Panamerikameisterschaften gewann er 2008 Silber<ref>Panamerican Championships 2008</ref>, 2009 Bronze<ref>Panamerican Championships 2009</ref> und 2010 erneut Silber, jeweils im Mittelgewicht.<ref>Panamerican Championships 2010</ref> Darüber hinaus gewann er Bronze im Mittelgewicht bei den Südamerikaspielen 2010<ref>South American Games 2010</ref> und Silber im Halbschwergewicht bei den Panamerikanischen Spielen 2011.<ref>Panamerican Games 2011</ref>

Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Mailand schied er im Achtelfinale gegen Abbos Atoyev<ref>World Championships 2009</ref> und bei den Weltmeisterschaften 2011 in Baku ebenfalls im Achtelfinale gegen Elshod Rasulov aus.<ref>World Championships 2011</ref> In der Saison 2010/11 boxte er für das Team Mexico City Guerreros in der World Series of Boxing und gewann vier von sechs Kämpfen.<ref>World Series of Boxing Results</ref>

Bei der amerikanischen Olympiaqualifikation besiegte er Francisco Ortega aus Mexiko, Jonathan Savard aus Kanada und Osman Bravo aus Nicaragua<ref>American Olympic Qualifier 2012</ref>, womit er sich einen Startplatz bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London erkämpft hatte. Dort gewann er mit Siegen gegen den Inder Sumit Sangwan, den Chinesen Meng Fanlong und den Kubaner Julio César La Cruz, sowie einer Niederlage im Halbfinale gegen Jegor Mechonzew, eine Bronzemedaille im Halbschwergewicht.<ref>Olympic Games 2012</ref>

Profikarriere

Im Oktober 2013 unterzeichnete er einen Profivertrag beim US-Promoter Golden Boy Promotions<ref>Yamaguchi Falcao, Olympic Medalist, Goes Golden Boy</ref>, sein Debüt gegen den Argentinier Martin Rios endete jedoch im Januar 2014 aufgrund gegenseitiger Unsportlichkeiten wertungslos.<ref>Yamaguchi Falcao to face Martin Fidel Rios in rematch</ref>

In seinen nächsten 16 Kämpfen blieb er ungeschlagen, besiegte dabei in einem Rückkampf Martin Rios und 13 weitere Boxer mit positiven Bilanzen, ehe er im Mai 2019 nach Punkten gegen Christopher Pearson unterlag.<ref>Falcao vs Pearson results: Christopher Pearson upsets Yamaguchi Falcao in Las Vegas</ref> Sein nächster Kampf im Dezember 2019 gegen D’Mitrius Ballard endete unentschieden.<ref>D'Mitrius Ballard, Yamaguchi Falcao Fight To 10-Round Draw</ref>

Nach acht folgenden Siegen boxte er am 22. April 2023 um die WBA-Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht, verlor jedoch durch K. o. gegen den Kubaner David Morrell.<ref>David Morrell obliterates Yamaguchi Falcao in first round</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />