Yushima Tenman-gū
Am Spendenkasten das Sugawara-Wappen.
Der Yushima Tenman-gū (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), auch Yushima Tenjin ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) oder Yushima-Schrein ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Yushima-jinja), ist ein Shintō-Schrein in der japanischen Hauptstadt Tokio, der im Bezirk Bunkyō liegt. Er ist Ame-no-tajikarao-no-mikoto und Sugawara no Michizane gewidmet.
Geschichte
Der Legende nach wurde der Schrein im Jahr 458 zu Ehren der Gottheit Ame-no-tajikarao-no-mikoto gegründet. Im Jahr 1355 kam es auf Grund von bösen Träumen, die die Bewohner von Yushima hatten, zur Verehrung von Sugawara no Michizane an einem Ort unter einer alten Kiefer.
1478 wurde die inzwischen verfallene Anlage von dem Feldherrn und Gründer Edos, Ōta Dōkan (1432–1486), erneuert, nachdem er den Kitano Tenman-gū in Kyoto besucht hatte. Die Errichtung des Omote-Torii aus Kupfer wird nach Einritzungen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bzw. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) auf den Pfeilern auf die Zeit 1667/69 geschätzt. Die Gesamthöhe des Torii einschließlich der Querbalken beträgt 6,81 m. In die Pfeiler sind die Namen vieler Spender eingeritzt, die unteren Enden sind mit Chinesischen Löwen – {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) verziert. Auf dem Schrein-Gelände befindet sich ein altes aus Metall gegossene Torii, weiter besitzt der Schrein wertvolle Gussstücke. Links vor der Haupthalle befindet sich ein Stein, auf dem {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) eingemeißelt ist. Dieser 1850 errichtete Stein wird „Stein des verlaufenen Kindes“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), mayoigo ishi) genannt, weil sich dort Suchende und Finder treffen sollen.
Viele Gelehrte und Schriftsteller haben diesen Schrein aufgesucht, unter anderem die Edo-zeitlichen Neokonfuzianer Hayashi Dōshun und Arai Hakuseki. Auch die Tokugawa kümmerten sich um den Schrein.
1995 wurden alle hölzernen Schreingebäude erneuert. Dabei wurde großer Wert darauf gelegt, die Regeln der traditionellen Schreinarchitektur einzuhalten.
Gegenwart
Da Sugawara no Michizane, der große Gelehrte der Heian-Zeit, im Shintō-Glauben den Status eines Heiligen (Tenjin) hat, ist der Schrein ein beliebtes Ziel von Studenten, bzw. derer Familienangehörigen, die vor der Aufnahmeprüfung und Klausuren ihre Reverenz erweisen. Zu dieser Zeit hängen sehr viele Votivtafeln (Ema) links und rechts neben dem Hauptgebäude.
Da die Pflaumenblüte das Wappen der Sugawara war, ist dieser Schrein auch für seine Ume-Blüte bekannt, die im Februar/März stattfindet (also etwa 3–4 Wochen vor der Kirschblüte).
Literatur
- Yushima jinja in: Tokyo no rekishi sanpo. (jo). Yamakawa Shuppansha, Tokio 1988, ISBN 4-634-29130-4.
Weblinks
- Website des Schreins (japanisch, englisch)
Koordinaten: 35° 42′ 28″ N, 139° 46′ 5,7″ O
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