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Zürcher Filmpreis

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Der Zürcher Filmpreis (auch Filmpreis der Stadt Zürich) ist eine Auszeichnung für besondere Leistungen im Bereich des unabhängigen Filmschaffens und der audiovisuellen Medien, die jährlich verliehen wird.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zürcher Filmpreise - Auszeichnungen 2008 - 2018 (Memento vom 28. Februar 2024 im Internet Archive) </ref>

Der Preis kann sowohl für Filme als auch an Filmschaffende vergeben werden. Voraussetzung ist, dass die Autoren bzw. Produzenten des Films im Kanton Zürich ansässig sind oder dass die Filme einen engen Bezug zum Kanton Zürich haben. Eingereicht werden können unabhängige Produktionen aus den Bereichen Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Experimentalfilm, die für das Kino realisiert wurden. Fernsehfilme werden nur ausnahmsweise zugelassen, Lehr-, Werbe-, Public-Relations- und Übungsfilme sind grundsätzlich ausgeschlossen.<ref>Reglement über die Auszeichnung von Filmen: Stadtratsbeschluss vom 25. März 1992, mit Änderungen vom 28. Juni 1995 und vom 31. März 2004 (PDF; 28 kB)</ref>

Bis 2018 wurde der Filmpreis von der Stadt Zürich verliehen; eine fünfköpfige Filmkommission wirkte als Jury, die aus Vertretern und Vertreterinnen des Zürcher Filmschaffens, der Filmkritik, des Präsidialdepartements (Kulturdepartement) und filmkultureller Organisationen bestand. Der Jury stand es frei, den zur Verfügung gestellten Betrag unter den eingereichten Filmen zu verteilen, es gab keine Vorgaben bezüglich Anzahl Preise oder Genre.<ref>Zürcher Filmpreise - Stadt Zürich. Abgerufen am 27. November 2020.</ref>

Seit 2019 wird der Preis in Form einer Lupe aus Holz<ref>Bild des Zürcher Filmpreises bei der Verleihung 2024. (jpg, 1950 × 1300 Pixel) Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref> von der Zürcher Filmstiftung verliehen. Der Preis wird in den drei Kategorien

  • langer Spielfilm,
  • langer Dokumentarfilm und
  • Kurzfilm

vergeben.<ref>Zürcher Filmpreis – Zürcher Filmstiftung. Abgerufen am 24. Juni 2024.</ref> Das erste Jahr war als Testlauf gedacht: eine Vorjury selektierte eine Auswahl von 3 (bei den Langfilmen) bzw. 5 (bei den Kurzfilmen) nominierten Filmen pro Kategorie, der Gewinnerfilm wurde per Publikumsvoting festgelegt. Nach vielen negativen Reaktionen aus der Filmbranche wurde das Prozedere geändert. Ab 2020 entschied in jeder Kategorie eine Jury über die Gewinnerfilme. Seit 2024 entscheidet eine Jury über alle drei Kategorien. Nebst dem Hauptgewinnerfilm verleiht die Jury jeweils zwei weitere Auszeichnungen innerhalb ihrer Kategorie, für herausragende Leistungen in Bereichen wie beispielsweise Kamera, Drehbuch, Schauspiel etc.<ref>Jury Zürcher Filmpreis 2024 – Zürcher Filmstiftung. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Juni 2024; abgerufen am 24. Juni 2024.</ref>

Ausgezeichnete Filme

Ab 2020

2025<ref>Zürcher Filmpreis 2025 – Zürcher Filmstiftung. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

  • Kategorie Spielfilm: Heldin (Regie: Petra Volpe)
  • Kategorie Dokumentarfilm: Vracht (Regie: Max Carlo Kohal)
    auch ausgezeichnet für "herausragende Leistungen" bei Kamera und Musik.
  • Kategorie Kurzfilm: Air Horse One (Regie: Lasse Linder)

2024<ref>Zürcher Filmpreis 2024 – Zürcher Filmstiftung. Abgerufen am 3. Februar 2025.</ref>

2023<ref>Zürcher Filmpreis – Zürcher Filmstiftung. Abgerufen am 30. Oktober 2023.</ref>

2022<ref>«Wet Sand» erhält den Zürcher Filmpreis 2022. Blick.ch, 31. Oktober 2022, abgerufen am 11. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2021<ref>Zürcher Filmpreis 2021. Abgerufen am 11. Januar 2023.</ref>

2020<ref>Zürcher Filmpreis 2020. Abgerufen am 11. Januar 2023.</ref>

2010–2019

2019<ref>Erste Zürcher Filmpreise gehen an Oberli, Bräuning und Freiburghaus, Aargauer Zeitung, 3. Oktober 2019</ref>

2018<ref>Zürcher Filmpreise 2018

Medienmitteilung des Präsidialdepartements der Stadt Zürich</ref>

2017<ref>Zürcher Filmpreise 2017

Medienmitteilung des Präsidialdepartements der Stadt Zürich</ref>

2016<ref>http://www.cadrage.info/?details=147</ref>

2015<ref>Zürcher Filmpreis für «Heimatland», Tages-Anzeiger, 24. November 2015.</ref>

2014<ref>Zürcher Filmpreise 2014, Medienmitteilung der Zürcher Stadtrats vom 25. November 2014</ref>

2013<ref>Zürcher Filmpreise 2013, Medienmitteilung der Zürcher Stadtrats vom 19. November 2013</ref>

2012<ref>Zürcher Filmpreise 2012, Medienmitteilung der Zürcher Stadtrats vom 28. November 2012</ref>

2011<ref>Zürcher Filmpreise 2011, Medienmitteilung der Zürcher Stadtrats vom 11. November 2011</ref>

2010<ref>https://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/kultur/Deutsch/Foerderung/Filmfoerderung/Weitere%20Dokumente/Auszeichnungen%202010.pdf</ref>

2000–2009

2009<ref>https://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/kultur/Deutsch/Foerderung/Filmfoerderung/Weitere%20Dokumente/Auszeichnungen_2009.pdf</ref>

2008<ref>https://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/kultur/Deutsch/Foerderung/Filmfoerderung/Weitere%20Dokumente/Auszeichnungen%202008.pdf</ref>

2007

2006

2005<ref>Katzenball erhält Zürcher Filmpreis. news.ch, 29. Oktober 2005</ref>

2004

2003

2001<ref>Swiss Films - Zürcher Filmpreis 2001. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

2000

1990–1999

1999:

1997:

1996:

1995:

1994:

1993:

1992:

1990:

1980–1989

1989:

1987:

1987:

1985:

1983:

1982:

1981:

1970–1979

1977:

1975:

1973:

1972:

1971:

1970:

1960–1969

1968:

1965:

  • Alexander J. Seiler<ref name="seiler" />

1963:

1959:

Vor 1960

1958:

1956:

Umstrittene Entscheidungen

Einzelnachweise

<references />