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Zenn

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{{#if: behandelt den Fluss; zur Wüstung nahe Siersleben siehe Zenn (Wüstung); weitere Bedeutungen unter Zen (Begriffsklärung).

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}} Vorlage:Infobox Fluss

Die Zenn ist ein etwa 50 km langer, linker und westlicher Zufluss der Regnitz in Mittelfranken.

Name

Der Name „Zenn“ ist indogermanischen Ursprunges mit der Wurzel Th₂niā, was die Fließende bedeutet.<ref>Elisabeth Schuster: Neue Überlegungen zur Herkunft und Bedeutung einiger niederösterreichischer Ortsnamen. In: Jahrbuch für Landeskunde von Niederösterreich. Band 62, 1996, S. 133 und 136 (Vorlage:ZOBODAT).</ref> Ein keltischer Ursprung ist nicht gesichert.<ref>Albrecht Greule: Die historischen Horizonte der geographischen Namen in Bayern. 2007, S. 2 (PDF uni-regensburg.de; 87,3 kB).</ref>

Der Fluss gab dem Markt Obernzenn, dem Ortsteil Unternzenn und der Stadt Langenzenn ihre Namen.

Geografie

Verlauf

Die Zenn entspringt im äußersten Norden der Frankenhöhe, fließt in östlicher bis ostnordöstlicher Richtung durch Obernzenn, Trautskirchen, Neuhof an der Zenn, Wilhermsdorf, Langenzenn, Veitsbronn, Rothenberg, Ritzmannshof (Fürth), Atzenhof (Fürth) und mündet bei Vach (Fürth) von links und Südwesten in die Regnitz.

Wie die meisten westlichen Zuflüsse der Regnitz besitzt die Zenn ein geringes Gefälle und einen geringen Abfluss sowie Sandstrukturen im Uferbereich und in der Gewässersohle.<ref name="wrrlbe04_27">Vorlage:Webarchiv (PDF; 760 kB) Bayerisches Landesamt für Umwelt: Berichte an die Europäische Kommission gemäß Art. 5, Anhang II und Anhang III, sowie Art. 6, Anhang IV, der Wasserrahmenrichtlinie, 1. Fassung, Augsburg 2006, S. 27.</ref>

Einzugsgebiet

Datei:Zenn Regnitz catchment.png
Einzugsgebiet der Zenn

Vorlage:Nowrap zieht sich in schlanker Spindelkontur von etwa 43 km Länge und maximal etwa 10 km Breite von der Waldhochebene Hohe Steig zwischen Markt Marktbergel und Markt Obernzenn im Westen wenig über der Quelle bis zur Mündung bei Fürth-Vach im Osten. Die nördliche Wasserscheide grenzt ganz im Westen ans Entwässerungsgebiet der Aisch, auf dem größeren Teil dann an das der Mittleren Aurach. Jenseits der südlichen konkurrieren nacheinander von Ost zurück nach West der Farrnbach, die Bibert und zuletzt die Fränkische Rezat, deren Quellgebiet bei Oberdachstetten nahe an dem der Zenn liegt. Hier, nahe der Westspitze des Zenn-Einzugsgebietes, läuft diese Wasserscheide auch über den mit Vorlage:Höhe höchsten Punkt im ganzen Einzugsgebiet, der auf dem Illesheimer Kopf zwischen Urphertshofen diesseits und Oberdachstetten jenseits liegt. Aisch, Aurach und Farrnbach laufen wie die Zenn weiter unterhalb von links in die Regnitz, Bibert und Fränkische Rezat entwässern über deren Hauptoberlauf Rednitz ebenfalls in die Regnitz. Vorlage:Absatz

Zuflüsse

Diagramm

Zuflüsse von über fünf Kilometern Länge

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from:start till:6.78 $left  text:Steinbach (6,78 km)
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from:start till:12.07 $left  text:Fembach (12,07 km)

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Liste der Zuflüsse

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Von der Quelle zur Mündung. Nur direkte Zuflüsse. Auswahl.

Vorlage:Coordinate Quelle der Zenn auf Vorlage:Höhe etwa 3 km südwestlich von Obernzenn.

Vorlage:Coordinate Mündung der Zenn auf Vorlage:Höhe bei Fürth-Vach.

Natur und Umwelt

Wassergüte

Die Zenn weist durchgehend die Gewässergüteklasse II-III auf.<ref name="wrrlbe04_27" />

Chemisch-physikalische Parameter (Mittelwerte), Beobachtungszeitraum 2000–2005:<ref>Vorlage:Toter Link (PDF)</ref>

Messstelle WT (Ort) °C pH O2 (mg/l)<ref>Vorlage:Webarchiv</ref> NH4-N (mg/l)<ref>Vorlage:Webarchiv</ref> NO3-N (mg/l)<ref>Vorlage:Webarchiv</ref> Pges. (mg/l) Cl (mg/l)
oberhalb der Mündung 11,9 8,1 9,2 0,29 8,9 0,278 44

Biosphäre

In der Zenn kommen siebzehn verschiedene Fischarten vor u. a. Aale,<ref name="nordbayern">Flusskrebs kehrt in die Zenn zurück 8. Mai 2007, nordbayern.de</ref> Karpfen, Schleien, Hechte und Forellen.<ref>Gewässer 2014: Zenn Fischereiverein Fürth e. V. gegr. 1881</ref>

Literatur

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Normdaten