Zschornau-Schiedel
Zschornau-Schiedel Stadt Kamenz
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(337)&title=Zschornau-Schiedel 51° 19′ N, 14° 8′ O
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| Höhe: | 176–194 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 9,89 km²<ref name="Gindex">Gemarkungen Zschornau und Schiedel, Stadt Kamenz. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | 337<ref>Ortschsft Zschornau-Schiedel. In: Webauftritt. Stadt Kamenz, abgerufen im März 2026.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 34 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1999 | |||||
| Postleitzahl: | 01917 | |||||
| Vorwahl: | 03578 | |||||
Lage von Zschornau-Schiedel in Sachsen
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Zschornau-Schiedel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine ehemalige Gemeinde im sächsischen Landkreis Bautzen, heute sind beide Gemeindeteile Ortsteile der Stadt Kamenz.<ref>Ortsteile. Stadt Kamenz, abgerufen am 22. November 2025.</ref> Sie bilden die Ortschaft Zschornau-Schiedel der Stadt Kamenz. Als Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung hat sie gemäß ihrer Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 3,72 MB) § 22. In: Webauftritt. Stadt Kamenz, abgerufen im März 2026.</ref>
Der Ortsteil Zschornau liegt nordöstlich von Kamenz an der S 95 angrenzend an den Flughafen Kamenz. Im Jahr 1990 lebten in der Gemeinde Zschornau-Schiedel 327 Einwohner. 1999 wurde die Landgemeinde in die Stadt Kamenz eingemeindet.
Geschichte
Die Ortsnamensformen änderten sich im Laufe der Zeit. Aus Tschorne (1225) wurde Czornaw (1419) und später Zornaw (1572). Der Name leitet sich vom sorbischen čorna („schwarz“) ab und bezieht sich vermutlich auf ein als „schwarzer Bach“ benanntes Gewässer, wahrscheinlich das Schwosdorfer Wasser.<ref>Walter Wenzel: Oberlausitzer Ortsnamenbuch. Domowina-Verlag, Bautzen 2008, S. 194</ref> Den heutigen Namen Zschornau verwendet man seit dem Jahr 1875. Der Ortsname von Schiedel änderte sich von Schildowe (1225), Schedelawe (1472), Schidlo (1542), 1866 Zschiedel (1866) nach Schiedel (1875).<ref>Karlheinz Blaschke, Susanne Baudisch: Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen, S. 663</ref>
Die Landgemeinde Zschornau-Schiedel wurde am 1. Juli 1965 aus Zschornau und Schiedel gegründet.<ref>Vorlage:Regionalregister Sachsen</ref> Von den ehemals sorbischen Wurzeln finden sich nur wenige Spuren. Seit dem 1. Januar 1999 ist Zschornau-Schiedel ein Ortsteil der Stadt Kamenz.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999</ref>
Einwohnerentwicklung
Einwohnerstatistik des Ortes Zschornau 1834–1964<ref>Zschornau im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref>:
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1834 | 218 |
| 1871 | 243 |
| 1910 | 277 |
| 1939 | 286 |
| 1964 | 271 |
Kulturdenkmale
- In der Liste der Kulturdenkmale in Schiedel (Kamenz) sind für Schiedel 15 Kulturdenkmale aufgeführt.
- In der Liste der Kulturdenkmale in Zschornau sind für Zschornau elf Kulturdenkmale aufgeführt.
Persönlichkeiten
- Gottfried Unterdörfer (1921–1992), geboren in Zschornau, Forstmann und Schriftsteller
Einzelnachweise
<references/>
Weblinks
- Zschornau-Schiedel im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Zschornau im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Schiedel im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Ortsteile In: Webauftritt der Stadt Kamenz.
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