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Zschornau-Schiedel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zschornau-Schiedel
Stadt Kamenz
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(337)&title=Zschornau-Schiedel 51° 19′ N, 14° 8′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(337) 51° 18′ 52″ N, 14° 8′ 18″ O
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Höhe: 176–194 m ü. NHN
Fläche: 9,89 km²<ref name="Gindex">Gemarkungen Zschornau und Schiedel, Stadt Kamenz. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref>
Einwohner: 337<ref>Ortschsft Zschornau-Schiedel. In: Webauftritt. Stadt Kamenz, abgerufen im März 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1999
Postleitzahl: 01917
Vorwahl: 03578
Lage von Zschornau-Schiedel in Sachsen
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Datei:Fotothek df rp-m 0020001 Kamenz-Zschornau. Ehem. Windmühlenhaus (rechts im Bild).jpg
Zschornau mit ehemaligem Windmühlenhaus (rechts im Bild, 1965)

Zschornau-Schiedel ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine ehemalige Gemeinde im sächsischen Landkreis Bautzen, heute sind beide Gemeindeteile Ortsteile der Stadt Kamenz.<ref>Ortsteile. Stadt Kamenz, abgerufen am 22. November 2025.</ref> Sie bilden die Ortschaft Zschornau-Schiedel der Stadt Kamenz. Als Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung hat sie gemäß ihrer Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 3,72 MB) § 22. In: Webauftritt. Stadt Kamenz, abgerufen im März 2026.</ref>

Der Ortsteil Zschornau liegt nordöstlich von Kamenz an der S 95 angrenzend an den Flughafen Kamenz. Im Jahr 1990 lebten in der Gemeinde Zschornau-Schiedel 327 Einwohner. 1999 wurde die Landgemeinde in die Stadt Kamenz eingemeindet.

Geschichte

Die Ortsnamensformen änderten sich im Laufe der Zeit. Aus Tschorne (1225) wurde Czornaw (1419) und später Zornaw (1572). Der Name leitet sich vom sorbischen čorna („schwarz“) ab und bezieht sich vermutlich auf ein als „schwarzer Bach“ benanntes Gewässer, wahrscheinlich das Schwosdorfer Wasser.<ref>Walter Wenzel: Oberlausitzer Ortsnamenbuch. Domowina-Verlag, Bautzen 2008, S. 194</ref> Den heutigen Namen Zschornau verwendet man seit dem Jahr 1875. Der Ortsname von Schiedel änderte sich von Schildowe (1225), Schedelawe (1472), Schidlo (1542), 1866 Zschiedel (1866) nach Schiedel (1875).<ref>Karlheinz Blaschke, Susanne Baudisch: Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen, S. 663</ref>

Die Landgemeinde Zschornau-Schiedel wurde am 1. Juli 1965 aus Zschornau und Schiedel gegründet.<ref>Vorlage:Regionalregister Sachsen</ref> Von den ehemals sorbischen Wurzeln finden sich nur wenige Spuren. Seit dem 1. Januar 1999 ist Zschornau-Schiedel ein Ortsteil der Stadt Kamenz.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999</ref>

Einwohnerentwicklung

Einwohnerstatistik des Ortes Zschornau 1834–1964<ref>Zschornau im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref>:

Jahr Einwohner
1834 218
1871 243
1910 277
1939 286
1964 271

Kulturdenkmale

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Zschornau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Schiedel (Kamenz) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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