Zum Spinnrädl
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| Zum Spinnrädl Zum Spinnrädl | ||||||
| colspan="2" style="background:#CEDAF2; color:#Vorlage:Standardfarbe;" | Daten | ||||||
| Ort | Kaiserslautern | |||||
| Bauherr | Jacob Müller | |||||
| Baustil | Barock | |||||
| Baujahr | vor 1742 | |||||
| Koordinaten | 49° 26′ 41″ N, 7° 46′ 12,5″ O
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Das Spinnrädl ist ein historisches Gasthaus in Kaiserslautern aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Gebäude steht auf der Denkmalliste der Stadt. Passend zum Namen trägt die Längsseite des Hauses eine Plastik in Form eines Spinnrades.
Lage
Das denkmalgeschützte Gebäude befindet sich in der Innenstadt in einer Gasse, die vom Stiftsplatz zum Schillerplatz verläuft. Das zierliche Gebäude gilt als eines der Wahrzeichen von Kaiserslautern.
Geschichte
Das Gebäude wurde 1742 zum ersten Mal im Planbuch erwähnt und gilt daher als das älteste Fachwerkhaus der Stadt. Da auf einem im Gebäude eingemauerten Stein die Zahl 1509 eingraviert ist, wurde teilweise vermutet, das Haus sei jedoch bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts errichtet worden. Dies erweist sich nach gängiger Meinung allerdings als falsch, da Stil und Bauweise für die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts sprechen.
Im 18. und 19. Jahrhundert wurde das Gebäude hauptsächlich als Metzgerei genutzt. Dabei gab der Bauherr und Metzgermeister Jacob Müller die Tradition an seinen Sohn Heinrich Müller weiter. Ab 1881 ging das Haus in den Besitz des Metzgermeisters Wilhelm Becker über, der es 1891 an den Metzgermeister Phil Spatz abgab. Ab 1896 wurde neben der Metzgerei zusätzlich ein Schank- und Weinstube betrieben. Die Weinstube wird bis heute betrieben.
Im Zuge der Straßenplanungen in den 1970er Jahren war ein Durchbruch vorgesehen, dem das Gebäude zum Opfer gefallen wäre. Zu dieser Zeit war der historische Wert des Gebäudes unbekannt, da das Fachwerk vollständig verputzt. Als das Fachwerk freigelegt wurde, wurde entschieden, das Gebäude stehen zu lassen und der Bau eines Durchbruchs an dieser Stelle verworfen.<ref name="westpfalzwiki">Spinnrädl in Kaiserslautern. In: Westpfalz Wiki. Abgerufen am 3. Februar 2026.</ref>
Architektur
Es handelt sich um einen eingeschossigen Fachwerkbau mit auffällig roten Holzbalken mit Butzenfenstern und barockem Krüppelwalmdach. An der westlichen Hausecke befindet sich ein altes Handwerkerschild.<ref name="westpfalzwiki"/>
Weblinks
Einzelnachweise
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