3,3-Dimethyl-2-butanon
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Strukturformel von 3,3-Dimethyl-2-butanon | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | 3,3-Dimethyl-2-butanon | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
| ||||||||||||||||||
| Summenformel | C6H12O | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose Flüssigkeit mit campher- bis pfefferminzartigem Geruch<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 100,16 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig | ||||||||||||||||||
| Dichte |
0,8 g·cm−3 <ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
−50 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
106 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Dampfdruck |
32,6 hPa (20 °C)<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
wenig in Wasser (17,7 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Brechungsindex |
1,3960<ref name="CRC">CRC Handbook of Tables for Organic Compound Identification, Third Edition, 1984, ISBN 0-8493-0303-6.</ref> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||
| Toxikologische Daten |
610 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref name="Merck">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei MerckVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | |||||||||||||||||||
3,3-Dimethyl-2-butanon (auch Pinakolon genannt) ist eine chemische Verbindung, die als Zwischenprodukt zur Herstellung von Pivalinsäure und anderen chemischen Verbindungen dient. So wird es unter anderem als Ausgangsstoff zur Herstellung von Pharmazeutika, Fungiziden und Herbiziden (über Triazolylpinacolon zu Triadimefon bzw. Metribuzin) verwendet.<ref name="a"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nerve Agent Precursors ( vom 24. Juli 2007 im Internet Archive)</ref> Es ist von der Verbindung Pinakol (bzw. der gleichnamigen Stoffgruppe) abgeleitet.<ref>Datenblatt Pinacolone bei chemicalland21, abgerufen am 2. März 2019.</ref>
Geschichte
Die Struktur von Pinakolon wurde im 19. Jahrhundert von Charles Friedel geklärt.
Gewinnung und Darstellung
Pinakolon kann auf mehreren Wegen hergestellt werden. Ein Weg verläuft über die Pinakol-Umlagerung.<ref>G. A. Hill, E. W. Flosdorf: Vorlage:Linktext-Check In: Organic Syntheses. 5, 1925, S. 91, doi:10.15227/orgsyn.005.0091; Coll. Vol. 1, 1941, S. 462 (PDF).</ref>
Sicherheitshinweise
Pinakolon ist leichtentzündlich (Flammpunkt bei 3 °C, Selbstentzündung bei 520 °C<ref name="GESTIS" />) und steht auf der Ausfuhrkontrollliste,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ausfuhrkontrollliste Kategorie 1 ( vom 8. Dezember 2012 im Internet Archive) (PDF; 296 kB).</ref> da es zur Herstellung von chemischen Waffen benutzt werden kann.
Literatur
- Ullmanns Enzyklopädie der Technischen Chemie, Band 14, 4. Ausgabe
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Herstellungsverfahren ( vom 21. Februar 2014 im Internet Archive)
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Feuergefährlicher Stoff
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 40
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Alkanon