Affenberg Landskron
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Der Affenberg Landskron ist ein Zoo in Villach und zugleich Österreichs größtes Affenfreigehege mit ca. 180 Japanmakaken. Die Tierhaltung ist gegenüber anderen Zoos semi-frei, das heißt, die Tiere leben in einem umzäunten, bewaldeten Grundstück, das einen 45.000 m² großen Lebensraum für die Affen darstellt. Der Affenberg ist ein Zoobetrieb der Kategorie A nach österreichischem Recht. Er hat ca. 150.000 Besuchende jährlich und bekommt keine öffentlichen Förderungen.
Geschichte
Der Affenberg in Villach besteht seit 1996 nach dem Vorbild der Berberaffen-Berge wie dem Affenberg Salem, die es seit den 1970er Jahren als eigenständige Parks oder Bestandteile größerer Zoos gibt.
1996 brachen alle Affen aus (damals 39 Tiere), was das Interesse der Medien auf sich zog. Innerhalb von sechs Wochen wurden alle Affen wieder eingefangen.<ref>Mehr Stressforschung auf dem Affenberg. Meldung auf orf.at vom 22. August 2017.</ref>
Kooperation mit Universitäten
Seit 1998 gibt es eine Zusammenarbeit mit der Universität Wien und der Universität Graz; auch mit der Universität Kyoto besteht eine Kooperation. Studenten haben hier die Möglichkeit, Verhaltensforschung an den Affen zu betreiben.
Touren
Der Besuch des Affenberges ist für Besuchende im Rahmen einer ca. 45-minütigen geführten Tour möglich, die mehrfach täglich angeboten wird. Dabei wird die Biologie der Affen ebenso erläutert wie kulturelle und ethologischen Aspekte. An einer Station mit Intelligenzspielen wird die Lernfähigkeit der Makaken vorgeführt. Im Gehege befinden sich zwei Teiche, an denen man besonders an heißen Tagen schwimmende und tauchende Makaken beobachten kann.
Der Affenberg liegt direkt unterhalb der Burg Landskron, auf der sich auch die Adlerarena Burg Landskron befindet, und ist über eine private Straße zu erreichen.
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Affe am Ast
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„Mally“ auf der Schulter eines Tierpflegers
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Japanmakaken
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Junger Japanmakak
Weblinks
Einzelnachweise
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