Altenberg (Oberasbach)
Altenberg Stadt Oberasbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(6924)&title=Altenberg 49° 26′ N, 10° 58′ O
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| Höhe: | 318 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 6924 (1. Jan. 2022)<ref name="Einwohner">Landkreis Fürth – Nahverkehrsplan 2023. (PDF; 10,7 MB) In: vgn.de. Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH, S. 64, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 90522 | |||||
| Vorwahl: | 0911 | |||||
Altenberg (fränkisch: Olden-beach<ref>W. Wiessner: Stadt- und Landkreis Fürth, S. 2. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „åldenbeʳch“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Oberasbach im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Altenberg liegt in der Gemarkung Oberasbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Pfarrdorf bildet mit dem nördlich gelegenen Zirndorf und dem südlich gelegenen Kreutles eine geschlossene Siedlung. Unmittelbar nördlich des Ortes fließt die Bibert. Im Westen grenzt der Playmobil FunPark an. Die Staatsstraße 2245 verläuft nach Kleinreuth bei Schweinau (2,5 km östlich) bzw. nach Oberasbach (1,5 km westlich). Die Staatsstraße 2242 verläuft nach Zirndorf (1,3 km nordwestlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt über Kreutles nach Unterasbach (2 km südlich).<ref>Topographische Karte 1:25.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1138 als „Berga“ erstmals urkundlich erwähnt. Er war zu dieser Zeit Sitz des Reichsministerialgeschlechtes von Berg. Ab 1232 wurde der Ort „Hertingisperge“ genannt. Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Harting. Die Form „alten perg“ erschien erstmals 1352, als die Burg bereits zerstört war.<ref>W. Wiessner: Stadt- und Landkreis Fürth, S. 2f.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Altenberg 6 Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Richteramt Roßtal aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das St.-Klara-Klosteramt der Reichsstadt Nürnberg. Grundherren waren das St.-Klara-Klosteramt (1 Hof, 2 Halbhöfe, 1 Gut) und die Nürnberger Eigenherren von Harsdorf (1 Hof), von Pömer und von Löffelholz gemeinsam (1 Hof).<ref name="H98">H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 98.</ref> 1799 gab es im Ort 5 Anwesen.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 53.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Altenberg dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Oberasbach zugeordnet. Es gehörte auch der im selben Jahr gegründeten Ruralgemeinde Oberasbach an.<ref>H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 231.</ref><ref>Oberasbach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 21. Mai 2025.</ref>
Bau- und Bodendenkmäler
- Burgstall Altenberg<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Oberasbach (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Nähe Biberttalstraße: Gedenkstein<ref name="Denkmalliste"/>
- Nähe Brühlwiesenstraße: Scheune<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Rochus (Zirndorf) gepfarrt,<ref name="H98" /> aktuell ist die Pfarrei St. Markus (Altenberg) zuständig. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannes (Oberasbach) gepfarrt.<ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 17. Juli 2023.</ref>
Literatur
- Geschichte Altenberg’s und der alten Veste bei Fürth, sowie der zwischen Gustav Adolf und Wallenstein im dreißigjährigen Kriege bei der alten Veste vorgefallenen Schlacht. Nach den urkundlichen Quellen bearbeitet von G. T. Chr. Fronmüller. Fürth: Schmittner, 1860, IV, 89 S. - reader.digitale-sammlungen.de Digitalisat Bayerische Staatsbibliothek.
- Regesten des Berg’schen Rittergeschlechtes, welches bis 1279 auf Altenberg (früher Hertingsberg) und bis 1306 auf der alten Veste (früher Berg) bei Zirndorf gehaust hat, sowie seiner Zweiggeschlechter, der Gründlache, der Henfenfelder und der Luminger von G. T. Chr. Fronmüller. In: Jahresbericht des Historischen Vereins für Mittelfranken Nr. 28 (1860), Beilage IV. S. 59–92.
- Johann Kaspar Bundschuh: Altenberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 53 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Fürth (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 18). Deutscher Kunstverlag, München 1963, DNB 451450957, S. 70.
- Hanns Hubert Hofmann: Nürnberg-Fürth (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1954, DNB 452071224, S. 98 (Digitalisat). Vorlage:Hofmann Nürnberg-Fürth 1954 Zusätzliche Quelle
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Gottfried Stieber: Altenberg. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, OCLC 231049377, S. 186–190 (Digitalisat).
- Vorlage:Wiessner Stadt- und Landkreis Fürth
- Vorlage:MerianTopo
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Altenberg in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Altenberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Oberasbach Vorlage:Hinweisbaustein