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Altkirch

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Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich Altkirch <templatestyles src="IPA/styles.css" />{{#if:LL-Q150 (fra)-Mathieu Kappler-Altkirch.wav|[}}alt.kiʁʃ{{#if:LL-Q150 (fra)-Mathieu Kappler-Altkirch.wav

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|all= 1= |opt= 2= Tondatei= |template=Vorlage:IPA |errNS= 0 |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:IPA |format=@@@ }} (elsässisch Àltkìrech) ist eine französische Stadt mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}) im Département Haut-Rhin in der Europäischen Gebietskörperschaft Elsass und in der Region Grand Est. Die Stadt ist Sitz der Unterpräfektur (sous-préfecture) des Arrondissements Altkirch, gehört zum Kanton Altkirch und zum Gemeindeverband Sundgau.

Geographie

Altkirch liegt auf einem Hügel über dem Fluss Ill und ist der zentrale Ort des Sundgaus im südlichen Elsass. Nach Basel im Osten sind es etwa 30 Kilometer, nach Belfort im Westen etwa 42 Kilometer und nach Mülhausen im Norden etwa 19 Kilometer.

Nachbargemeinden von Altkirch sind Aspach und Walheim im Norden, Wittersdorf im Osten, Hirsingue und Hirtzbach im Süden sowie Carspach im Nordwesten.

Geschichte

Der Ort wurde 1102 („Altikirich“) erstmals erwähnt und bestand zunächst aus einer Kirche an einer Furt und einer einen Kilometer entfernten Burg. Die Burg gehörte den Grafen von Pfirt. Graf Frédéric II. ließ eine Befestigungsanlage erbauen und überließ dem Kloster Lucelle Land im Jahr 1215 „in der von ihm selbst erbauten Stadt Altkirch“. Im 13. Jahrhundert erhielt der Ort das Stadtrecht. Im Jahr 1271 trat aus finanziellen Gründen Graf Ulric II. alle seine Ländereien an Heinrich von Neuchâtel, den Bischof von Basel, ab, um sie von ihm als Lehen zurückzuerhalten. Die Grafen von Pfirt waren somit Vasallen der Bischöfe von Basel.

Mit dem Aussterben der Grafen von Pfirt im Mannesstamm im Jahre 1324 fiel Altkirch durch Heirat in den Besitz des Hauses Habsburg. Ab dem Westfälischen Frieden (1648) gehörte es – mit Unterbrechung von 1871 bis 1918 – zu Frankreich. 1659 ging Altkirch durch Schenkung König Ludwigs XIV. in den Besitz Kardinals Mazarins über.

Um 1900 hatte Altkirch eine katholische Kirche, eine evangelische Kirche, eine Synagoge, ein Gymnasium, ein Amtsgericht und ein Hauptzollamt.<ref name="Meyers">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}{{#ifeq: 0 | 0

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}}</ref> 1940 wurden die noch ansässigen jüdischen Einwohner unter deutscher Besatzung nach Südfrankreich deportiert und die Synagoge von Altkirch als Kino zweckentfremdet.<ref>Altkirch. alemannia-judaica.de, aufgerufen am 22. Dezember 2024.</ref>

Altkirch gilt als Wallfahrtsort, da es Lebensstätte und Begräbnisort des Regionalheiligen Morandus ist. Die Wallfahrtskirche birgt neben dem gotischen Steingrab des Benediktiners auch sein wertvolles Kopfreliquiar von 1428.

Wappen

Wappenbeschreibung: „D'Azur à une église d'argent couverte de gueules et ajourée du champ, flanquée à dextre d'un clocher aussi d'argent couvert de gueules ouvert et ajouré du champ croisé d'or, le tout sur une terrasse de sinople.“

In Azurblau steht eine silberne Kirche, bedeckt mit Rot und durchbrochenem Feld, rechts flankiert von einem ebenfalls silbernen Glockenturm, bedeckt mit offenem Rot und durchbrochenem Feld, gekreuzt mit Gold, alles auf einer grünen Terrasse.

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungszahlen bis zum Ende des Ersten Weltkriegs
Jahr Einwohner Anmerkungen
1780 über 150 Feuerstellen (Haushaltungen)<ref>Sigmund Billings: Geschichte und Beschreibung des Elsasses und seiner Bewohner von den ältesten bis in die neuesten Zeiten, Basel 1782, S. 72–73 (books.google.de).</ref>
1824 2215 davon 2053 Katholiken, zwölf Protestanten und 130 Juden<ref>Johann Friedrich Aufschlager: Das Elsass. Neue historisch-topographische Beschreibung der beiden Rhein-Departemente. Zweiter Theil, Johann Heinrich Heitz, Straßburg 1825, S. 132 (books.google.de).</ref>
1861 3108 <ref name="Verwaltungsgeschichte" />
1872 2955 am 1. Dezember, in 449 Häusern,<ref>C. Stockert: Das Reichsland Elsaß-Lothringen. Geographischer Leitfaden für die Höheren Lehranstalten, Friedrich Bull, Straßburg 1873, S. 58 (books.google.de).</ref> nach anderen Angaben 3193 Einwohner<ref>Vollständiges geographisch-topographisch-statistisches Orts-Lexikon von Elsass-Lothringen. Enthaltend: die Städte, Flecken, Dörfer, Schlösser, Gemeinden, Weiler, Berg- und Hüttenwerke, Höfe, Mühlen, Ruinen, Mineralquellen u. s. w. mit Angabe der geographischen Lage, Fabrik-, Industrie- u. sonstigen Gewerbethätigkeit, der Post-, Eisenbahn- u. Telegraphen-Stationen u. geschichtlichen Notizen etc. Nach amtlichen Quellen bearbeitet von H. Rudolph. Louis Zander, Leipzig 1872, Sp. 1. (books.google.de).</ref>
1880 3100 am 1. Dezember, auf einer Fläche von 954 ha, in 407 Wohnhäusern, davon 2569 Katholiken, 223 Protestanten und 272 Juden<ref>Statistisches Büreau des Kaiserlichen Ministeriums für Elsaß-Lothringen: Ortschafts-Verzeichniß von Elsaß-Lothringen. Aufgestellt auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1880. C. F. Schmidts Universitäts-Buchhandlung Friedrich Bull, Straßburg 1884, S. 46, Ziffer 561 (books.google.de).</ref>
1885 3242 davon 2664 Katholiken, 246 Evangelische und 288 Juden<ref>Anonymes Mitglied des Katholischen Volksvereins: Die konfessionellen Verhältnisse an den Höheren Schulen in Elsaß-Lothringen. Statistisch und historisch dargestellt. Straßburg 1894, S. 38 (books.google.de).</ref>
1890 3402 <ref name="Verwaltungsgeschichte">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1900 3298 <ref name="Meyers" />
1905 3392 <ref name="Verwaltungsgeschichte" />
1910 3491 <ref name="Verwaltungsgeschichte" /><ref>Altkirch, Elsaß-Lothringen. In: Meyers Gazetteer. Mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Altkirch (meyersgaz.org).</ref>
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009 2020
Einwohner 4246 5118 5319 5268 5090 5386 5774 5658

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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In einem Renaissancegebäude ist das Sundgau-Museum eingerichtet, das Möbel aus dem Elsass und Werke des regionalen Künstlers Jean Jacques Henner zeigt.

Verkehrsanbindung

Datei:Gare d'Altkirch.jpg
Bahnhofsgebäude

Altkirch besitzt einen Bahnhof{{Coordinate{{#ifeq:|y|Simple|Complex}}|NS=47.627282|EW=7.239187|type=landmark|region=FR-68|globe=|dim=|elevation=|pop=|lw=|name={{#invoke:Coordinates/kml|kmlTitle|1=Bahnhof Altkirch}}|article=|text=ICON0|sortkey=|tooltip=|tooltipformat=|map=|mapsize=|maplevel=|maptype=|maplabel=|maplayer=|mapcaption=}}{{#if:|{{#switch:5

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Städtepartnerschaften

Altkirch unterhält Partnerschaften zu Le Thor im Département Vaucluse (Frankreich) (seit 1991) und seit 1994 zu San Daniele del Friuli in der Region Friaul-Julisch Venetien (Italien).

Persönlichkeiten

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Siehe auch

Literatur

  • Vorlage:MerianTopo
  • Sigmund Billings: Geschichte und Beschreibung des Elsasses und seiner Bewohner von den ältesten bis in die neuesten Zeiten. Basel 1782, S. 72–78 (books.google.de).
  • Johann Friedrich Aufschlager: Das Elsass. Neue historisch-topographische Beschreibung der beiden Rhein-Departemente. Zweiter Theil, Johann Heinrich Heitz, Straßburg 1825, S. 132–134 (books.google.de).
  • Altkirch, Elsaß-Lothringen. In: Meyers Gazetteer. Mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Altkirch (meyersgaz.org).
  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Band 1, Flohic Editions, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 29–40.
  • Le Haut-Rhin. Dictionnaire des Communes, 3 Bände, Colmar 1980–1982; Band 1, 1980, Stichwort Altkirch, S. 73–75.

Weblinks

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Einzelnachweise

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