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Ampfrach

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Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Infobox Fluss

Die Ampfrach ist ein Bach von unter 11 km Länge auf der Frankenhöhe im westlichen Landkreis Ansbach in Bayern, der bei Feuchtwangen-Reichenbach von rechts und Nordwesten in die Wörnitz mündet.

Name

Der Name ist eine Komposition aus Ampfer und der Flussnamensendung -ach.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Geographie

Verlauf

Die Ampfrach entspringt auf etwa Vorlage:Höhe einer Quelle etwa einen Kilometer westlich des Ortsrandes von Schnelldorf-Grimmschwinden, die nördlich des Simonsbergs am Fuß eines kleinen östlichen Waldvorsprungs liegt. Sie fließt von hier bis zur Mündung sehr beständig in ostsüdöstlicher Richtung.

Nach Passieren von Grimmschwinden an der Südseite des Dorfes nimmt sie vor dem Eintritt in den Ortsbereich von Schnelldorf selbst von rechts einen kurzen Zufluss auf, der zuvor eine Kette von Teichen speist, darunter den Birkweiher. Nach Schnelldorf unterquert der Bach unmittelbar die Bahnstrecke Crailsheim–Nürnberg und läuft dann durchs Naturschutzgebiet Ampfrachsee, in dem er erst den 1,8 km langen Moritzbach von rechts aufnimmt, gleich darauf von links den 2,8 km langen Heckelbach, dessen namenloser und längerer linker Oberlauf am Südfuß des Hornbergs entspringt und vor seinem Zulauf an der Bundesautobahn 6 den Badesee Erlensee speist. Anschließend durchfließt die Ampfrach den Ampfrachsee.

Beim Ausfluss erfährt sie dann bald auf Vorlage:Höhe auf einem sehr schlingenreichen Abschnitt Zulauf vom Pfeifenbuck im Norden durch den 3,1 km langen Aubach. Am Ortsrand von Unterampfrach endet dieser Abschnitt vorerst und die Ampfrach zweigt nach rechts in einen Nebengraben Katzenbach ab, in welchen gleich danach der 2,5 km lange Altweiherbach einmündet, der westlich von Ransbach an der Holzecke entsteht. Nach Durchqueren des zum größeren Teil rechts liegenden Dorfs Unterampfrach läuft der nun wieder mäandrierende Bach unter der A 7 hindurch und nimmt dann erst von links und aus dem Norden den Gröhrichtbach (2,3 km), gleich darauf von Westsüdwesten den Rotbach (3,2 km) auf, der am Südrand von Haundorf entsteht. Der Bachlauf ist inzwischen Grenze zwischen der Gemeinde Schnelldorf und dem Gebiet der Stadt Feuchtwangen. Kurz vor dem Zulauf des rechten, 3,0 km langen Holderbachs wenig danach tritt er ganz auf Feuchtwanger Gebiet über.

Weniger als einen halben Kilometer weiter talab mündet die Ampfrach dann nach einem Lauf von 10,6 km an der Nordseite der Staatsstraße 1066 von rechts und Ostnordosten gegenüber von Feuchtwangen-Reichenbach auf etwa Vorlage:Höhe in die obere Wörnitz, wenige Meter nördlich der Wörnitzbrücke der Staatsstraße 1066. Sie hat von Quelle zur Mündung ein mittleres Sohlgefälle von etwa 2,9 ‰, auf dem noch 6,7 km Abschnitt vom Zufluss des Heckelbachs bis zu ihrer Mündung ein Sohlgefälle von nur noch etwa 1,6 ‰. Damit zeigt sie den für die donauwärts laufenden Gewässer in der Region typischen flachen Verlauf.

Einzugsgebiet

Es beträgt 30,5 km², liegt im Naturraum Frankenhöhe und umfasst zum überwiegenden Teil und in seinen flachen und offenen Partien einen Teil von dessen Unterraum Wörnitzbecken sowie um die weite Ampfrach-Talbucht herum meist bewaldete Randberge im Unterraum Crailsheimer Hardt (im weiteren Sinne). An der Nordspitze des Gebietes steht der Hornberg, dessen Gipfel mit Vorlage:Höhe der höchste Punkt der gesamten Frankenhöhe ist.

Entlang der Westgrenze des Einzugsgebietes zieht die Europäische Hauptwasserscheide zwischen dem Schwarzmeer-Zufluss Donau diesseits, in welche über die Wörnitz die Ampfrach entwässert, und dem Einzugsgebiet der Jagst jenseits, die über den Neckar und den Rhein in die Nordsee abfließt. Die kürzere Grenze vom Hornberg an in Richtung Südosten scheidet vom Einzugsgebiet des oberen Wörnitz-Zuflusses Waldhausener Mühlbach.

Dem längeren Abschnitt der Großwasserscheide im Südwesten folgt in nirgends großer Entfernung die Landesgrenze von Bayern zu Baden-Württemberg. Der weit überwiegende Teil des Einzugsgebietes gehört zur Gemeinde Schnelldorf, ein kleiner mündungsnaher auch zum ausgedehnten Gebiet der Stadt Feuchtwangen, welche beide im Landkreis Ansbach liegen.

Die Ampfrach hat mit ihren Zuflüssen eine sehr flache Talbucht geschaffen, die, von schmalen Streifen um die Bäche und Gräben mit Grünland abgesehen, überwiegend unterm Pflug steht.

Aus Württemberg im Westen kommend, ziehen die Bundesautobahn 6 und die Bahnstrecke Crailsheim–Nürnberg west-östlich durch den oberen Teil des Tals. Die Bundesautobahn 7 quert es an seinem Übergang zur weiten Talachse der Wörnitz am unteren Lauf. Diesem folgt an der linken Seite in mehr oder weniger Abstand die als Landesstraße gleicher Nummer noch im württembergischen Michelbach an der Lücke beginnende Staatsstraße 2222 ab Schnelldorf bis zur Mündung.

Zuflüsse und Seen

Hierarchische Liste der Zuflüsse und Datei:RiverIcon-SmallLake.svg Seen von der Quelle zur Mündung. Mit Gewässerlänge<ref name="GV11-66-Länge" group="GV" />, Seefläche<ref name="Abgemessen-Seefläche" group="BA" />, Einzugsgebiet<ref name="GV11-66-EZG" group="GV" /> und Höhe<ref name="Abgefragt-Höhe" group="BA" />. Andere Quellen für die Angaben sind vermerkt. Auswahl.

Ursprung der Ampfrach auf etwa Vorlage:Höhe etwa 900 Meter westlich des Ortsrandes des Schnelldorfer Dorfes Grimmschwinden am Waldsaum der Randberge.

  • (Anderer Quellarm), von links und Norden auf etwa Vorlage:Höhe etwa 400 Meter westlich des Ortsrandes von Grimmschwinden, ca. 0,5 km<ref name="Abgemessen-Länge" group="BA" /> und ca. 0,5 km².<ref name="Abgemessen-EZG" group="BA" /> Entspringt auf etwa Vorlage:Höhe nordwestlich von Grimmschwinden am Fuß des Ochsenbergs (Vorlage:Höhe<ref name="Schwarz-Höhe" group="BA" />). Der Namensquellarm ist am Zusammenfluss ebenfalls ca. 0,5 km<ref name="Abgemessen-Länge" group="BA" /> lang, hat aber ein Einzugsgebiet von schon ca. 0,6 km².<ref name="Abgemessen-EZG" group="BA" />
  • (Zufluss), von links und Nordosten auf etwa Vorlage:Höhe fast am Ortsrand von Grimmschwinden, ca. 1,0 km<ref name="Abgemessen-Länge" group="BA" /> und ca. 1,2 km².<ref name="Abgemessen-EZG" group="BA" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe am Gewerbegebiet um die Birkenbergstraße.
    • Datei:RiverIcon-SmallLake.svg Durchfließt vier Teiche am Nordrand von Grimmschwinden von bis zu 0,2 ha.<ref name="Abgemessen-Seefläche" group="BA" /> Weiter nördlich gegen den Fuß des Birkenbergs (Vorlage:Höhe<ref name="Abgefragt-Höhe" group="BA" /><ref name="Schwarz-Höhe" group="BA" />) zu liegen weitere Kleinteiche im Einzugsgebiet.
  • Moritzbach, von rechts und Südwesten auf etwa Vorlage:Höhe unterhalb von Schnelldorf im Naturschutzgebiet Ampfrachsee, ca. 1,8 km<ref name="Abgemessen-Länge" group="BA" /> und ca. 2,3 km².<ref name="Abgemessen-EZG" group="BA" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe südlich des Gewerbegebietes um den Schnelldorfer Kapellweg am Waldrand unterm Kesselberg (ca. Vorlage:Höhe<ref name="Abgefragt-Höhe" group="BA" />).
  • Heckelbach, von links und Nordwesten auf etwa Vorlage:Höhe ebenfalls im Naturschutzgebiet Ampfrachsee, 2,8 km und 5,0 km². Entfließt auf etwa Vorlage:Höhe einem Kleinteich nördlich von Schnelldorf nahe der Auffahrt auf die Bundesautobahn 6.
    • Dorfgraben, von rechts und Westnordwesten auf etwa Vorlage:Höhe vor Buchmühle, ca. 1,0 km<ref name="Abgemessen-Länge" group="BA" /> und ca. 0,7 km².<ref name="Abgemessen-EZG" group="BA" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe in Schnelldorf an der Schwalbengasse.
  • Datei:RiverIcon-SmallLake.svg Durchfließt auf etwa Vorlage:Höhe den eponymen Ampfrachsee im Naturschutzgebiet, etwa 3,8 ha.<ref name="Abgemessen-Seefläche" group="BA" />
  • Aubach, von links und Nordnordwesten auf Vorlage:Höhe<ref name="Blau-Höhe" group="BA" /> vor Unterampfrach, ca. 3,1 km<ref name="Abgemessen-Länge" group="BA" /> und ca. 2,9 km².<ref name="Abgemessen-EZG" group="BA" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe rund 1,2 km nordnordwestlich von Oberampfrach im Wald.
  • Katzenbach, von rechts und Westnordwesten auf etwa Vorlage:Höhe kurz nach Unterampfrach, 0,4 km und 2,9 km². Geht auf etwa Vorlage:Höhe am oberen Ortsrand von Unterampfrach rechts von der Ampfrach ab.
    Am Ortsrand von Unterampfrach nahe der Straße Zur Dorfmühle speist dieser Zweig das Wassergrabengeviert des Burgstalls einer mittelalterlichen Burg.
    • Altweiherbach, von rechts und Südwesten auf etwa Vorlage:Höhe gleich nach dem Abzweig des Katzenbachs, ca. 2,5 km<ref name="Abgemessen-Länge" group="BA" /> und ca. 2,8 km².<ref name="Abgemessen-EZG" group="BA" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe vor einer Weiherkette am Waldrand westlich des Dorfes Ransbach an der Holzecke von Schnelldorf.
  • Gröhrichtbach, von links und Nordwesten auf etwa Vorlage:Höhe unterhalb von Unterampfrach östlich der Bundesautobahn 7, ca. 2,3 km<ref name="Abgemessen-Länge" group="BA" /> und ca. 2,0 km².<ref name="Abgemessen-EZG" group="BA" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe nördlich von Unterampfrach am Südosthang des Bergmann (Vorlage:Höhe<ref name="Abgefragt-Höhe" group="BA" /><ref name="Schwarz-Höhe" group="BA" />).
  • Rotbach, von rechts und Westsüdwesten auf etwa Vorlage:Höhe kurz nach dem vorigen, 3,2 km und 3,3 km². Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe wenig östlich des Weilers Altersberg.
    • Kränzleinsbach, von links und Westen auf etwa Vorlage:Höhe nordöstlich von Haundorf, ca. 2,5 km<ref name="Abgemessen-Länge" group="BA" /> und ca. 1,2 km².<ref name="Abgemessen-EZG" group="BA" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe wenig nördlich von Altersberg.
  • Holderbach, von rechts und Südwesten auf etwa Vorlage:Höhe südlich des Feuchtwangener Dorfs Bergnerzell, 3,0 km und 2,6 km². Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe südlich von Haundorf im Haundorfer Holz.

Mündung der Ampfrach von rechts und Westnordwesten auf ca. Vorlage:Höhe in die obere Wörnitz südlich von Bergnerzell und gegenüber von Reichenbach. Der Bach ist 10,5 km<ref name="GV11-66-Länge" group="GV" /> lang und hat ein Einzugsgebiet von 30,6 km².<ref name="GV11-66-EZG" group="GV" />

Ortschaften

Die folgenden Ortschaften und Siedlungsplätze tiefster Schachtelungsstufe liegen am Lauf:

Geologie

Das Einzugsgebiet der Ampfrach liegt zur Gänze im Mittelkeuper der Frankenhöhe. In der weiten Talebene steht hierbei Gipskeuper (Grabfeld-Formation) an, während die Randhöhen darum herum sich im Sandsteinkeuper darüber erheben. Schon unterhalb von Schnelldorf läuft die Ampfrach in einem breiten Auensedimentband.<ref name="GK500" group="BA" />

Siehe auch

Einzelnachweise

BayernAtlas („BA“)

Amtliche Online-Gewässerkarte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Lauf und Einzugsgebiet der Ampfrach
Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer: Vorlage:GeoQuelle <references group="BA"> Höhe:

 <ref name="Abgefragt-Höhe" group="BA">Höhe abgefragt auf dem BayernAtlas (Rechtsklick).</ref>
 <ref name="Blau-Höhe" group="BA">Höhe nach blauer Beschriftung auf dem BayernAtlas.</ref>
 <ref name="Schwarz-Höhe" group="BA">Höhe nach schwarzer Beschriftung auf dem BayernAtlas.</ref>

Länge:

 <ref name="Abgemessen-Länge" group="BA">Länge abgemessen auf dem BayernAtlas.</ref>

EZG:

 <ref name="Abgemessen-EZG" group="BA">Einzugsgebiet abgemessen auf dem BayernAtlas.</ref>

Seefläche:

 <ref name="Abgemessen-Seefläche" group="BA">Seefläche abgemessen auf dem BayernAtlas.</ref>

Sonstige:

 <ref name="GK500" group="BA">Geologie nach der Geologischen Karte 1:500.000 auf dem BayernAtlas.</ref>

</references>

Gewässerverzeichnis Bayern („GV“)

<references group="GV"> Länge:

 <ref name="GV11-66-Länge" group="GV" >Länge nach: Vorlage:GeoQuelle</ref>

EZG:

 <ref name="GV11-66-EZG" group="GV">Einzugsgebiet nach: Vorlage:GeoQuelle</ref>

</references>

Literatur

  • Amtliche Topographische Karte 1:25.000 des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern, ATK25-H06 Leutershausen und ATK25-I06 Dinkelsbühl
  • Amtliche Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg Nord, als Einzelblatt Nr. 6726 Rot am See, Nr. 6727 Schillingsfürst, Nr. 6826 Crailsheim und Nr. 6827 Feuchtwangen

Weblinks