Auerbach (Zwickau)
Auerbach Stadt Zwickau
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1442)&title=Auerbach 50° 44′ N, 12° 32′ O
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dim=10000 | globe= | name=Auerbach | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Einwohner: | 1442 (31. Dez. 2015)<ref>Statistische Information 2/2015. (PDF; 2 MB) Stadt Zwickau, S. 5, abgerufen am 28. Juli 2025.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 4. Dezember 1952 | |||||
| Postleitzahl: | 08066 | |||||
| Vorwahl: | 0375 | |||||
Lage von Auerbach in Sachsen
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Auerbach ist seit dem 4. Dezember 1952 ein Stadtteil von Zwickau, das seit 2008 Kreisstadt des Landkreises Zwickau im Freistaat Sachsen ist. Der Ort liegt im Stadtbezirk Zwickau-Ost und trägt die amtliche Nummer 24.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gliederung des Stadtgebietes von Zwickau in Stadtteile und Stadtbezirke ( vom 10. Juni 2015 im Internet Archive) (PDF; 5,2 MB), abgerufen am 4. November 2011</ref>
Geografische Lage
Auerbach liegt nordöstlich des Stadtzentrums. Im Norden grenzt Auerbach an Schneppendorf, im Süden an Eckersbach sowie an Pöhlau und im äußersten Westen an Pölbitz. Östlich grenzt Auerbach an die Gemeinde Mülsen.
Geschichte
Auerbach wurde im Jahr 1286 erstmals erwähnt. Der Ort gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Zwickau.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 64 f.</ref> Im Jahr 1856 kam Auerbach zum Gerichtsamt Zwickau und 1875 zur Amtshauptmannschaft Zwickau.<ref>Die Amtshauptmannschaft Zwickau im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. April 2023; abgerufen am 24. Juli 2025.</ref> Bis ins 19. Jahrhundert war Auerbach landwirtschaftlich geprägt. Durch den Steinkohlebergbau im Zwickauer Revier erfuhr Auerbach einen Einwohnerzuwachs. Anfang der 1920er Jahre entstand die Siedlung an der heutigen „Karl-Marx-Straße“ als Bergarbeitersiedlung.
Im Jahr 1952 kam Auerbach zunächst zum Kreis Zwickau-Land im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt). Aus dem Kreis Zwickau-Land schied der Ort jedoch Ende des Jahres 1952 wieder aus. Am 4. Dezember 1952 wurde Auerbach zusammen mit Pöhlau und Niederhohndorf in die damals kreisfreie Stadt Zwickau eingemeindet.<ref>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref> Die einstige Struktur Auerbachs als Waldhufendorf ist nur noch im östlichen Bereich sichtbar. Seit dem 1. Januar 1996 besteht zwischen den Kirchgemeinden in Eckersbach und Auerbach ein Schwesterkirchverhältnis.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Webseite der Kirchgemeinde Zwickau-Eckersbach ( vom 24. September 2016 im Internet Archive)</ref> Seit dem 1. Januar 2020 gehört die Kirchgemeinde Auerbach zur Ev.-Luth. Stadtkirchgemeinde Zwickau.
Bevölkerungsentwicklung
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Quelle: Städtebauliches Entwicklungskonzept der Stadt Zwickau 2020 (Stand: Dezember 2006) sowie Statistische Informationen der Stadt Zwickau 2006/1 bzw. 1/2016<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stadt Zwickau: Statistische Information 1/2016 ( vom 8. Januar 2017 im Internet Archive)</ref>.
Kulturdenkmale
Persönlichkeiten
- Friedrich Hayn (* 14. Mai 1863 in Auerbach; † 9. September 1928 in Leipzig), Astronom und Hochschullehrer
Literatur
- Richard Steche: Auerbach. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 12. Heft: Amtshauptmannschaft Zwickau. C. C. Meinhold, Dresden 1889, S. 6.
Weblinks
- Auerbach im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Auerbach in der Beschreibung der Zwickauer Stadtteile
- Die Kirche von Auerbach in der Kirchengalerie Zwickau
Einzelnachweise
<references />
24 Auerbach | 51 Bockwa | 44 Brand | 59 Cainsdorf | 37 Crossen | 22 Eckersbach Siedlung | 25 Eckersbach E 5-I | 26 Eckersbach E 5-II | 27 Eckersbach E 1 – E 4 | 21 Gebiet Äußere Dresdner Str. / Pöhlauer Str. | 28 Gebiet Talstraße/Trillerberg | 41 Geb. Reichenb. Str. (Freiheitssiedlung) | 34 Hartmannsdorf | 56 Hüttelsgrün | 11 Innenstadt | 42 Marienthal Ost | 43 Marienthal West | 12 Mitte-Nord | 13 Mitte-West | 14 Mitte-Süd | 36 Mosel | 55 Neuplanitz | 33 Niederhohndorf | 54 Niederplanitz | 15 Nordvorstadt | 52 Oberhohndorf | 57 Oberplanitz | 35 Oberrothenbach | 23 Pöhlau | 31 Pölbitz | 58 Rottmannsdorf | 53 Schedewitz/Geinitzsiedlung | 39 Schlunzig | 38 Schneppendorf | 32 Weißenborn