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Niederhohndorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Niederhohndorf
Stadt Zwickau
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(337)&title=Niederhohndorf 50° 45′ N, 12° 28′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(337) 50° 45′ 8″ N, 12° 27′ 53″ O
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Höhe: 299 m
Einwohner: 337 (30. Juni 2006)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 4. Dezember 1952
Postleitzahl: 08058
Vorwahl: 0375
Niederhohndorf (Sachsen)
Niederhohndorf (Sachsen)
Lage von Niederhohndorf in Sachsen

Niederhohndorf ist seit dem 4. Dezember 1952 ein Stadtteil von Zwickau, das seit 2008 Kreisstadt des Landkreises Zwickau im Freistaat Sachsen ist. Der Ort wurde zusammen mit Pöhlau und Auerbach nach Zwickau eingemeindet. Niederhohndorf liegt im Stadtbezirk Zwickau-Nord und trägt die amtliche Nummer 33.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gliederung des Stadtgebietes von Zwickau in Stadtteile und Stadtbezirke (Memento vom 10. Juni 2015 im Internet Archive) (PDF; 5,2 MB), abgerufen am 4. November 2011</ref>

Geografische Lage

Datei:Zwickau Parts of the Town.png
Stadtbezirke und Stadtteile von Zwickau

Niederhohndorf liegt nordwestlich des Stadtzentrums. Im Norden und Westen grenzt Niederhohndorf an Oberrothenbach, im Süden an Weißenborn und im Osten an Crossen sowie an Pölbitz.

Geschichte

Niederhohndorf wurde erstmals im Jahr 1347 erwähnt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Niederhohndorf in der Beschreibung der Zwickauer Stadtteile (Memento vom 11. April 2014 im Internet Archive)</ref> Die Niederhohndorfer Lehen und Zinsen gehörten um 1553 dem Rat der Stadt Zwickau, um 1590 war der Ort Amtsdorf, das bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Zwickau gehörte.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 64 f.</ref> Kirchlich war Niederhohndorf bis 1529 nach Mosel gepfarrt, seitdem gehört der Ort kirchlich zu Weißenborn. Um 1696 gab es in Niederhohndorf ein kleines Berggeschrey. In den nächsten 30 Jahren entstanden in den Fluren von Niederhohndorf und Helmsdorf vier Fundgruben, in denen goldhaltiger Sand gesucht wurde. Im Zuge der Sanierung der Industriellen Absetzanlage (IAA) Helmsdorf, welche zwischen den 1950er Jahren und 1990 der Ablagerung von Uranschlamm aus der Uran-Aufbereitungsanlage Crossen diente, wurde im Jahr 2013 ein alter Bergwerksstollen entdeckt, der mit ziemlicher Sicherheit als der „Goldener Engel Stolln“ identifiziert werden konnte.<ref>Die Goldfunde zu Niederhohndorf auf einer privaten Webseite</ref>

Im Jahr 1856 kam Niederhohndorf zum Gerichtsamt Zwickau und 1875 zur Amtshauptmannschaft Zwickau.<ref>Die Amtshauptmannschaft Zwickau im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. April 2023; abgerufen am 24. Juli 2025.</ref> Während ein Großteil der landwirtschaftlich genutzten Drei- und Vierseitenhöfe im 17. Jahrhundert erbaut wurde, entstand ein Großteil der heutigen Bebauung zwischen den Jahren 1888 und 1910.

1952 wurde Niederhohndorf dem Kreis Zwickau-Land im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt) zugeordnet. Bereits am 4. Dezember 1952 erfolgte zusammen mit Auerbach und Pöhlau die Eingliederung in den Stadtkreis Zwickau, was einer Eingemeindung entspricht.<ref>Niederhohndorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Datum Einwohnerzahl
31. Dezember 1998 258
31. Dezember 1999 271
31. Dezember 2000 281
31. Dezember 2001 282
31. Dezember 2002 293
31. Dezember 2003 314
31. Dezember 2004 328
31. Dezember 2005 330
30. Juni 2006 337
Jahr Einwohnerzahl (Prognose)
2010 310
2015 300
2020 290

Quelle: Städtebauliches Entwicklungskonzept der Stadt Zwickau 2020 (Stand: Dezember 2006) sowie Statistische Informationen der Stadt Zwickau 2006/1.

Kulturdenkmale

Verkehr

Niederhohndorf liegt nahe der Bahnstrecke Dresden–Werdau. Nächster Haltepunkt ist Zwickau-Pölbitz.

Weblinks

Commons: Niederhohndorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

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