Büchenmühle
Büchenmühle Gemeinde Sachsen bei Ansbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2)&title=B%C3%BCchenm%C3%BChle 49° 17′ N, 10° 39′ O
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dim=10000 | globe= | name=Büchenmühle | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 441 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 2 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91623 | |||||
| Vorwahl: | 0981 | |||||
Büchenmühle (fränkisch: Biech Mil<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 57. Dort folgendermaßen transkribiert: „bīch míl“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Sachsen bei Ansbach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Büchenmühle liegt in der Gemarkung Alberndorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt am Büchenbach, einem rechten Zufluss der Fränkischen Rezat. Südöstlich schließt sich das Seeholz an, dahinter liegen die Seeholzäcker. Der Ort liegt an einer Gemeindeverbindungsstraße, die nach Rutzendorf (1,2 km östlich) bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße führt (0,3 km südwestlich), die Steinbach (0,6 km nördlich) mit Ratzenwinden verbindet (1,5 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 14. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde im Jahre 1424 als „Püchenmül“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom Gewässernamen Büchenbach ab, dessen Bestimmungswort die Pflanzengattung Buche ist.<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 57.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Büchenmühle zur Realgemeinde Steinbach. Sie hatte das brandenburg-ansbachische Stiftsamt Ansbach als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Büchenmühle bei der Vergabe der Hausnummern die Nr. 25 des Ortes Steinbach.<ref name="J912">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 912.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Bügenmühl. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 16 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 484.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.<ref name="J976">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 976.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Büchenmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Eyb und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Eyb zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 961.</ref> Am 30. September 1827 wurde Büchenmühle in die neu gegründete Ruralgemeinde Alberndorf umgemeindet.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 946.</ref> Diese wurde am 1. Januar 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Sachsen bei Ansbach eingegliedert.<ref name="J976"/><ref>Sachsen bei Ansbach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 21. Februar 2025.</ref>
Bis 1934 war die Mühle in Betrieb.
Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Alban (Sachsen bei Ansbach) gepfarrt.<ref name="J912"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ludwig (Ansbach) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Bügenmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 484 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 57.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
- Georg Rusam: Geschichte der Pfarrei Sachsen und der zugehörigen Orte. C. Brügel & Sohn, Ansbach 1940, DNB 575937491, OCLC 72078529, S. 382 (Volltext [Wikisource]).
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Büchenmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Büchenmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Alberndorf | Büchenmühle | Hirschbronn | Milmersdorf | Neukirchen | Obere Walkmühle | Ratzenwinden | Rutzendorf | Sachsen | Steinbach | Steinhof | Untere Walkmühle | Volkersdorf
Sonstiger Wohnplatz: Rutzendorfer Mühle
Wüstung: Silbermühle