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Bahnhof Zwingenberg (Bergstr)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zwingenberg (Bergstr)
Bahnhof Zwingenberg 01.jpg
Der Bahnhof von Zwingenberg
Daten
Bauform Durchgangsbahnhof
Bahnsteiggleise 2
Abkürzung FZW
Preisklasse 6
Eröffnung 1846
Profil auf bahnhof.de Zwingenberg-Bergstr
Architektonische Daten
Architekt Georg Moller
Lage
Stadt/Gemeinde Zwingenberg
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Hessen
Staat Deutschland
Koordinaten 49° 43′ 32″ N, 8° 36′ 33″ OKoordinaten: 49° 43′ 32″ N, 8° 36′ 33″ O
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Eisenbahnstrecken Bahnstrecken bei Zwingenberg (Bergstr)
Bahnhöfe in Hessen

Der Bahnhof Zwingenberg (Bergstr) besitzt ein unter Denkmalschutz stehendes Empfangsgebäude. Das Kulturdenkmal steht in Zwingenberg an der Bergstraße. Die Adresse des Bahnhofs lautet Bahnhofstraße 25.

Geschichte

1845/46 wurde der Bahnhof für die Main-Neckar-Eisenbahn-Gesellschaft an der Bahnstrecke Frankfurt am Main–Heidelberg gebaut. Der Entwurf zum Empfangsgebäude soll von dem Darmstädter Stadtbaumeister Georg Moller stammen.<ref name="kd">Kulturdenkmäler in Hessen: Bahnhof Zwingenberg, abgerufen am 18. April 2008.</ref> Während der Personenverkehr hier 1846 aufgenommen wurde, dauerte es bis 1858, bevor hier auch Güterverkehr möglich war.<ref>Ferdinand Scheyrer: Geschichte der Main-Neckar-Bahn. Denkschrift zum fünfzigsten Jahrestag der Eröffnung des Betriebs der Main-Neckar-Bahn am 1. August 1846. Darmstadt 1896. Reprint: Verlag Wolfgang Bleiweis, Schweinfurt 1996. ISBN 3-928786-46-6, S. 81.</ref>

Zum 22. Mai 1932 – zum Beginn des Sommerfahrplans – wurde der Bahnhof von Zwingenberg (Hess) in Zwingenberg (Bergstr) umbenannt.<ref> Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (Hg.): Amtsblatt der Reichsbahndirektion Mainz vom 9. April 1932, Nr. 15. Bekanntmachung Nr. 210, S. 82. </ref>

2008 verkaufte die Deutsche Bahn AG das Bahnhofsgebäude an einen Investor.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.morgenweb.deMit der Bahnhofs-Romantik hat es wohl endgültig ein Ende. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2018. Suche im Internet Archive ) In: Bergsträßer Anzeiger, Ausgabe vom 13. Dezember 2007</ref> Der derzeitige Eigentümer plant eine Sanierung des Gebäudes.<ref>Michael Ränker: Investor hält an Plänen für Bahnhof fest. In: Mannheimer Morgen. 26. April 2019, abgerufen am 8. Oktober 2019.</ref>

Im Rahmen des Programmes „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ sowie der 2. Ausbaustufe der S-Bahn RheinNeckar wurden im Bahnhof Zwingenberg 2015/2016 die beiden Seitenbahnsteige barrierefrei ausgebaut und mit Fahrstühlen nachgerüstet und drei Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 1671 Metern errichtet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lärmschutz, Fahrstühle und höhere Bahnsteige (Memento vom 16. Januar 2016 im Internet Archive) In: Darmstädter Echo vom 28. Januar 2015</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bauarbeiten am Bahnhof Zwingenberg: Dr. Meister fragt bei Bahn nach (Memento vom 16. Januar 2016 im Internet Archive)</ref><ref>Spatenstich in Zwingenberg</ref>

Gegenwart

Datei:Zwingenberger (Bergstraße) Bahnhof- auf Bahnsteig zu Gleis 1- Richtung Frankfurt am Main 23.6.2012.JPG
Die Bahnsteige des Bahnhofs (2012, vor Umbau)

Der Bahnhof Zwingenberg ist ein Bahnhof der Preisklasse 6. Er hat die Bahnhofsnummer 7075.<ref>Bahnhofskategorieliste 2013. (PDF; 300 kB) DB Station&Service AG, Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. Juli 2013; abgerufen am 30. Januar 2013.</ref>

Bahnverbindungen

Datei:Zwingenberger (Bergstraße) Bahnhof- auf Bahnsteig zu Gleis 1- Richtung Heidelberg (DR-Baureihe 52 4867) 23.6.2012.JPG
Sonderzug mit Kriegslokomotive der Baureihe 52 in Richtung Frankfurt am Main

Regionalverbindungen

Der RE 60 verkehrt zweistündlich zwischen Frankfurt und Mannheim, mit Halt in Zwingenberg.

In Zwingenberg hält der RB 68 stündlich, der zwischen Frankfurt (Main) Hauptbahnhof und Heidelberg verkehrt. Die RB 68 wird im Berufsverkehr montags bis freitags bis nach Wiesloch-Walldorf verlängert.

Linie Verlauf Takt

Vorlage:Linienverlauf SPNV RMV 6X Vorlage:Linienverlauf SPNV RMV 6X

Aufbau

Die Pläne zu dem 1845/46 errichteten Bahnhof stammen vermutlich von dem Darmstädter Hofbaudirektor Georg Moller. Ursprünglich wurde der Bahnhof als zweigeschossiger Bau mit Dachreiter errichtet. Jahre später wurde er dann um eineinhalb Geschosse aufgestockt. Ebenso wurden zwei kleinere Gebäude angebaut. Das in gelbem Sandstein errichtete Hauptgebäude hat drei Stockwerke. Die Stockwerke sind durch roten Sandstein untergliedert. Die Fenster sind in rotem Sandstein gefasst. Nördlich des Gebäudes liegt der umfriedete Garten des ehemaligen Stationsvorstehers.<ref name="kd"/>

Weblinks

Commons: Bahnhöfe in Zwingenberg (Bergstraße) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>