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Banassac

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Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Frankreich

Banassac ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=oc|SCRIPTING=Latn|SERVICE=okzitanisch}}) war eine südfranzösische Gemeinde mit zuletzt 872 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Lozère in der Region Okzitanien. Banassac ist ein Ortsteil der Gemeinde Banassac-Canilhac.

Lage

Der Ort Banassac liegt im Gévaudan in einer Höhe von ca. 540 m ü. d. M. am Westrand der Region Languedoc-Roussillon, am Fluss Lot und am Fuß der Causse de Sauveterre ca. 42 km (Fahrtstrecke) südwestlich von Mende. Die E11, zugleich La Méridienne führt in Nord-Süd-Richtung durch das Gemeindegebiet. Die Weiler Grèzes, Lescure, Montferrand, Pratnau, Le Ségala, Le Viala und La Mothe gehören zur Gemeinde. Das Klima ist gemäßigt maritim.<ref>Banassac – Klimatabellen</ref>

Wirtschaft

Jahrhundertelang lebten die Bewohner von Banassac weitgehend als Selbstversorger von den Erträgen ihrer Felder und Gärten sowie von ein wenig Viehzucht. Auch heute noch spielt die Landwirtschaft direkt oder indirekt die zentrale Rolle im Wirtschaftsleben – wichtige Erwerbszweige der Banassacois sind Ackerbau, Holzwirtschaft und die Zucht von Hausschafen und Fischen. Lokale Produkte sind Edelkastanien, Nüsse, Pökelfleisch und Pilze. Die Nordseite des Flusses Lot gehört überdies zu den Gebieten, auf deren Weiden und Höfen der Laguiole-Käse produziert werden darf.

Verkehr

Der Bahnhof Banassac-La Canourgue liegt an der Bahnstrecke Béziers–Neussargues und wird im Regionalverkehr mit TER-Zügen bedient.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1800 1851 1901 1954 1999 2013
Einwohner 1.629 1.294 964 624 813 872

Der Bevölkerungsrückgang in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist im Wesentlichen auf den Verlust an Arbeitsplätzen infolge der Mechanisierung der Landwirtschaft zurückzuführen. Der erneute Anstieg gegen Ende des Jahrhunderts hängt mit der Eingemeindung mehrerer ehemals selbständiger Gemeinden zusammen.

Geschichte

Auf dem Gemeindegebiet wurden Spuren einer Besiedlung in gallorömischer Zeit gefunden – darunter die Reste einer Töpferei, die auch Terra-sigillata-Gefäße herstellte. Im 19. Jahrhundert fand man außerdem Münzen aus der Merowingerzeit (5.–8. Jahrhundert); der Ort besaß damals das Münzprägerecht.

Der Weiler Montferrand war seit dem 11. Jahrhundert ein Lehen des Königs von Aragon. Die damals wichtige Straße von Mende in die ehemalige Provinz Rouergue führte durch den Ort. Im 13. Jahrhundert wurde der Weiler an das Königreich Frankreich angeschlossen und die Burg Montferrand wurde Sitz des Oberkommandos des Militärs des Gévaudan, was sie bis zur Französischen Revolution (1789–1799) blieb.

Die Gemeinde Banassac wurde am 1. Januar 2016 mit Canilhac zur neuen Gemeinde Banassac-Canilhac zusammengeschlossen. Die ehemaligen Gemeinden haben keinen Status einer Commune déléguée.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Intérieur de l'église de Banassac.JPG
Église Saint-Médard
Banassac
  • Im Ort gibt es ein archäologisches Museum, in welchem die bei Ausgrabungen auf dem Gemeindegebiet entdeckte Keramik und andere Funde aus urgeschichtlicher und gallorömischer Zeit ausgestellt werden. Besonderer Schatz sind einige seltene Münzen aus merowingischer Zeit.
  • Die Pfarrkirche geht der Überlieferung nach auf das 5. Jahrhundert zurück als der hl. Firminus von Mende die Gegend missionierte. Seine Grabstätte befindet sich in einer kaminartigen dreibogigen Wandnische in der heutigen Église Saint-Médard, die im 12./13. Jahrhundert erbaut wurde. Der im Innern unverputzte Bau ist mit einer Spitztonne gewölbt; die Apsis hat hingegen ein Rippengewölbe, das auf Kopfkonsolen ruht.
Datei:Montferrand chateau 48.jpg
Château de Montferrand
Montferrand
Lescure
  • Am Rand des aus Natursteinen erbauten Weilers steht ein Trockenhaus für Esskastanien (sécadou) mit einem Taubenschlag (pigeonnier) im Satteldach.
  • Eine weitere Besonderheit ist ein öffentliches Backhaus (four banal).
Grèzes
  • Auch im Weiler Grèzes steht ein Backhaus.
  • Außerhalb steht der neolithische Dolmen de la Galine.
Le Viala
  • Die Kirche des Ortes stammt aus dem 19. Jahrhundert, einer Zeit, als der Ort eine selbständige Gemeinde und der Mittelpunkt mehrerer Weiler war.

Literatur

Weblinks

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Einzelnachweise

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