Blutung
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Eine Blutung, auch Hämorrhagie (Vorlage:GrcS, von {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, latinisiert: haemorrhagia), ist das Austreten von Blut aus einem beliebigen Bereich der Blutbahn bzw. des Blutkreislaufs. Blutungen sind aus allen Gefäßen des Körperkreislaufs oder des Lungenkreislaufs möglich.
Blutungen können nach außen aus dem Körper austreten (äußere Blutung) oder nach innen in den Körper einbluten (innere Blutung). In Folge einer Blutung kann sich ein Hämatom (Bluterguss) bilden.
Wenn der Blutverlust groß ist (Hypovolämie), kann er sehr schnell zum Schock und schließlich zum Tod führen (Verbluten). Dies kann auch bei Blutungen allein aus den Kapillaren, wie bei Hämorrhagischem Fieber (z. B. Marburg-Fieber oder Ebolafieber), der Fall sein.
Erhöhte Blutungsneigungen werden als hämorrhagische Diathese bezeichnet. Nach der Größe unterscheidet man punktförmige (Petechien), fleckenartige (Ekchymosen), münzgroße (Sugillationen) und großflächige Blutungen (Suffusionen).
Ursachen
Neben verletzungsbedingten (traumatischen) Blutungsursachen gibt es vor allem folgende nichttraumatische Blutungsursachen:<ref>Hubert J. Bardenheuer, Otto Hilfiker, Reinhard Larsen, Joachim Radke: Der hämorrhagische Schock. In: Der Anaesthesist. Band 45, 1996, S. 976–992, hier: S. 977 und 984.</ref>
- Gastrointestinale Blutungen im Verdauungstrakt
- (spontane) Gefäßrupturen, etwa bei einem Aneurysma
- Gynäkologische Blutungen, etwa bei einer Extrauteringravidität
- Varizenblutungen aus Krampfadern
- Nasopharyngeale Blutungen wie bei Nasenbluten, durch Nasopharynxkarzinom oder durch Juveniles Nasenrachenfibrom
- Blutgefäßarrosionen (bei Tumoren oder durch chronische Entzündungen)
Maßnahmen zur Blutstillung {{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}
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Blutende Wunden sind zunächst mit einer Wundauflage bzw. einem Verband abzudecken. Eventuelle Fremdkörper in der Wunde sollten abgepolstert und ggf. schließlich chirurgisch entfernt werden. Bei starken Blutungen, die insbesondere einer Verletzung der Arterien oder Venen zuzuweisen sind, könnte es nötig sein, diese adäquat stoppen zu müssen.
Sollte sich eine Blutung nicht durch andere Mittel oder in kürzerer Zeit adäquat zum Stillstand bringen lassen, kann es notwendig sein, diese abbinden zu müssen. Dies erfolgt durch die Verwendung eines Tourniquets, welches durch mechanischen Druck die blutenden Blutgefäße abbindet.<ref>{{#if: S3|S3-|}}Leitlinie Polytrauma / Schwerverletzten-Behandlung {{#if: DGU| der DGU|}}. In: AWMF online {{#if: 31.12.2022|(Stand 31.12.2022)|}}.</ref>
Bagatellblutungen können unter Umständen unversorgt bleiben. Da die Blutung einen wundreinigenden Effekt hat, verringert sich die Gefährdung durch Wundinfektionen.
Tod durch Verbluten
Bei einer Ruptur der Aorta und dem damit verbundenen schnellen Zusammenbruch des Blutkreislaufs tritt der Tod innerhalb von wenigen Sekunden ein. Bei einem langsamen Blutverlust kann es einige Stunden dauern, bis der Verletzte alle Stadien des hämorrhagischen Schocks durchlebt hat:
Bei dem Volumen eines gesunden, erwachsenen Menschen von fünf bis sechs Litern Blut ist das Fehlen von bis zu 0,75 Litern Blut meist unkritisch. Eine Blutspende entspricht etwa 0,5 Litern. Der Verlust von 1,5 Litern führt zu Durst- und Schwächegefühl, die Atmung beschleunigt sich, der Betroffene verspürt Angst. Ab zwei Litern Blutverlust fühlt man sich verwirrt, schwindelig und verliert schließlich das Bewusstsein. Durch die massive Reduzierung des Herzzeitvolumens erfolgt der Zusammenbruch des Blutkreislaufs.<ref>Zeit Wissen, Oktober/November 2008, S. 87.</ref> Die möglichen Blutverluste bei Knochenverletzungen sind für das Becken mit 5000 ml, den Oberschenkel mit 2000 ml bis 5000 ml, den Unterschenkel mit 1000 ml, den Oberarm mit 800 ml und den Unterarm mit 400 ml realistisch.<ref>J. Bardenheuer, O. Hilfiker, Reinhard Larsen, J. Radke: Der hämorrhagische Schock. In: Der Anaesthesist. Band 45, 1996, S. 976–992, hier: S. 977.</ref>
Siehe auch
Literatur
- R. Backmann: Blutungen. In: Ekkehard Grundmann (Hrsg.): Einführung in die Allgemeine Pathologie und in Teile der Pathologischen Physiologie entsprechend dem Gegenstandskatalog für den Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart / New York 1976; 5., durchgesehene Auflage ebenda 1985, ISBN 3-437-00449-2, S. 145–146.
Weblinks
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Einzelnachweise
<references />
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