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Broderkonsberg

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Vorlage:Infobox Berg

Der Broderkonsberg ist ein Vorlage:Höhe<ref name="Höhe" /> hoher Berg im Norden des Rheinwesterwälder Vulkanrückens (Niederwesterwald) auf dem Gebiet der Stadt Bad Honnef.

Geographie

Der Broderkonsberg liegt knapp zwei Kilometer westlich von Aegidienberg und dreieinhalb Kilometer östlich des Stadtzentrums von Bad Honnef im Naturpark Siebengebirge und dem gleichnamigen Naturschutzgebiet. Er ist die östliche und höchste Anhöhe des sogenannten Dreiergipfels, der von Broderkonsberg, Mittelberg und Himmerich gebildet wird und die umgebende Hochfläche des Rheinwesterwälder Vulkanrückens um etwa 60 m überragt. Der Berggipfel weist auffallend steile Böschungswinkel zwischen 15° und 20° auf<ref>Landschaftsverband Rheinland, Referat Landschaftsplanung (Hrsg.); Harald Zepp: Naturpark Siebengebirge. Inhalte vorliegender natur- und landschaftskundlicher Grundlagen (=Beiträge zur Landesentwicklung, 39). Rheinland-Verlag, Köln 1982, ISBN 3-792-70706-3, S. 21.</ref>, ist bewaldet und nicht über reguläre Wanderwege zugänglich.<ref>Heimatverein Siebengebirge (Hrsg.); Frieder Berres, Christian Kieß: Siebengebirge: Naturpark – Orte – Sehenswertes. Rheinlandia Verlag, Siegburg 1994, ISBN 978-3-925551-72-7, S. 90.</ref> Am nordöstlichen Bergrücken verläuft der Stellweg, ein geradliniger ausgebauter Schneisenweg, der im oberen Bereich des Naturparks Siebengebirge vom Nordrand des Asbergs (südliche Stadtgrenze Bad Honnefs) bis nach Ittenbach führt. An der Nordseite des Bergs entspringt der Stenzbach, der als Oberlauf des Ohbachs angesehen werden kann.

Geologie

Der Broderkonsberg gilt als petrografisch komplex aufgebaut. Er besteht aus Trachyt, Quarztrachyttuff und Siliciumdioxid-untersättigtem Hawaiit.<ref>Geologisches Landesamt Nordrhein-Westfalen (Hrsg.); Gangolf Knapp, Klaus Vieten: Geologische Karte von Nordrhein-Westfalen 1:25.000. Erläuterungen zu Blatt 5309 Königswinter. 3., überarbeitete Auflage, Krefeld 1995, S. 30–32.</ref>

Geschichte

Der Name des Berges lautete ursprünglich „Bruderkunzberg“, nach einem Einsiedler gleichen Namens.<ref>Vorlage:Literatur</ref><ref>Beiträge zur Namenforschung, Band 10, Verlag C. Winter, 1959, S. 190.</ref> In der Anfang des 19. Jahrhunderts durchgeführten Topographischen Aufnahme der Rheinlande wurde er als Brudiconsberg bezeichnet. Lokale Flurbezeichnungen sind (Am) Proticonsberg und Vor bzw. Hinter dem Protokonsberg.<ref>Helmut Arntz (unter Mitarbeit von Adolf Nekum): Urkataster und Gewannen: am Beispiel der Gemeinde Honnef 1824/1826. (=Heimat- und Geschichtsverein „Herrschaft Löwenburg“ e. V.: Studien zur Heimatgeschichte der Stadt Bad Honnef am Rhein. Heft 13). Bad Honnef 2000.</ref><ref>Gesellschaft für Geschichte des Weines e. V.: Schriften zur Weingeschichte, Vorlage:ISSN, Nr. 133, Wiesbaden 2000, S. 69.</ref> Am Broderkonsberg fand bis in die 1930er-Jahre ein Steinbruchbetrieb geringeren Ausmaßes statt.<ref>Wilhelm Stollfuß (Hrsg.): Führer und Wanderbuch für das Siebengebirge und seine Umgebung, 5. Auflage, Westdeutscher Führer- und Wanderkarten-Verlag Wilhelm Stollfuß, Bonn 1929, S. 39.</ref><ref>General-Anzeiger, 15. Februar 1933, S. 7 (zeitpunkt.nrw)</ref><ref>Deutsche Reichszeitung, 27. Juli 1934, S. 5 (zeitpunkt.nrw)</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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