Cereus hildmannianus
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| Cereus hildmannianus | ||||||||||||
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| Datei:Cereus hexagonus2WADE.jpg
Cereus hildmannianus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cereus hildmannianus | ||||||||||||
| K.Schum. |
Cereus hildmannianus ist eine Pflanzenart in der Gattung Cereus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton hildmannianus ehrt den deutschen Kakteenzüchter Heinrich Hildmann, der in Birkenwerder eine Kakteengärtnerei besaß.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 108–109.</ref>
Beschreibung
Cereus hildmannianus wächst baumförmig, ist reich verzweigt und erreicht Wuchshöhen von bis zu 10 Meter. Es wird ein deutlicher Stamm ausgebildet. Die zylindrischen, segmentierten, blaugrünen bis trübgrünen Trieben sind im Jugendstadium oft glauk. Sie weisen Durchmesser von bis zu 15 Zentimeter auf. Es sind vier bis sechs scharfkantige Rippen vorhanden, die bis zu 3,5 Zentimeter hoch sind. Die darauf befindlichen Areolen sind klein. Dornen werden meist nicht ausgebildet.
Die weißen Blüten sind 25 bis 30 Zentimeter lang. Die kugelförmigen Früchte sind rot bis gelb gefärbt. Sie enthalten ein weißes Fruchtfleisch.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Cereus hildmannianus ist vermutlich in Brasilien, Mato Grosso do Sul<ref>P. J. Braun: Eine kommentierte Artenliste der Cactaceae aus Mato Grosso do Sul: Säulenkakteen. In: Kakteen und andere Sukkulenten. Band 68, Nr. 7, 2017, S. 191–197.</ref>, Paraguay, Uruguay, Bolivien und Argentinien verbreitet.
Die Erstbeschreibung wurde 1890 von Karl Moritz Schumann veröffentlicht.<ref>In: Carl Friedrich Philipp von Martius: Flora Brasiliensis. Band 4, Teil 2, 1890, S. 202–203 (online).</ref>
Es werden folgende Unterarten unterschieden:
- Cereus hildmannianus subsp. hildmannianus
- Cereus hildmannianus subsp. uruguayanus <templatestyles src="Person/styles.css" />(R.Kiesling) N.P.Taylor
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt. Die Unterarten wurden nicht separat erfasst.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Braun, P., Larocca, J., Machado, M. & Taylor, N.P., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 105–106.
Einzelnachweise
<references />