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Chuck Liddell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Chuck Liddell, 2005
Chuck Liddell, 2005

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Daten
Kampfname The Iceman

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Größe 1,88 m
Gewicht Halbschwergewicht
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Nationalität Vereinigte Staaten{{#ifeq:{{#ifeq:|#  [[:{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#if:|{{{1}}}|Vereinigte Staaten}}|{{#if:|{{{2}}}|Vereinigte Staaten}}}}]]}}{{#ifeq: 0 | 0 |
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Geburtsdatum 17. Dezember 1969
Todestag

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Kämpft aus

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Geburtsort Santa Barbara
Team The Pit in San Luis Obispo

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Kampfstil Kickboxen/Ringen

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Website chuckliddell.com

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MMA-Statistik

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Siege 21
K. o. 13

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Aufgabe 1

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Punkte 7

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Andere

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Niederlagen 9
K. o. 7

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Aufgabe 1

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Punkte 1

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Andere

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Unentschieden

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Abbrüche {{{abbruch}}}

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Charles David „Chuck“ Liddell (* 17. Dezember 1969 in Santa Barbara, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und ehemaliger MMA-Athlet, der als einer der Pioniere und bekanntesten Kämpfer des Sports gilt.<ref>Old school representative of Chuck Liddell</ref> Er war vom 16. April 2005 bis 26. Mai 2007 Weltmeister der UFC im Halbschwergewicht und hält in dieser Gewichtsklasse den Rekord für die meisten Siege durch KO/TKO der Organisation (Stand: Januar 2026).<ref>UFC Record Book</ref> Als die äußeren Markenzeichen des während seiner ganzen Karriere von John Hackleman trainierten Liddell galten dessen Irokesen-Haarschnitt, das japanische Koei-Kan-Tattoo am linken Hinterkopf und der Siegesschrei mit abgespreizten Armen.<ref>Chuck At 50</ref><ref>Chuck Liddell - A Tribute to a Fighter</ref>

2009 fand er Aufnahme in den Pionierflügel der UFC Hall of Fame.<ref>UFC Pioneer Wing</ref>

Karriere

Liddell begann im Alter von 12 Jahren mit Karate (Koei-Kan und Kempō) und war später vier Jahre lang Stammspieler im Footballteam der San Marcos High School. Anschließend besuchte er ab 1988 die California Polytechnic State University in San Luis Obispo, wo er 1995 seinen Abschluss in Betriebswirtschaft und Rechnungswesen erlangte, sowie als Ringer der NCAA Division I in Erscheinung trat.<ref>Chuck Liddell, Prince Marketing Group</ref> Weiters trainierte er im Laufe seiner Karriere Kickboxen, Grappling und Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ).<ref>Chuck Liddell, Zinkin MMA</ref> Im Kickboxen erreichte er eine Bilanz von 20-2, wobei er nationale Amateurtitel der Verbände USMTA und IKF gewinnen konnte.<ref>Chuck Liddell, Bio-Titles</ref><ref>IKF: Strongbow Kickboxing 3</ref> Er war zum Ende seiner Karriere Lilagurt im BJJ<ref>Chuck Liddell: ‘I’m back! Training Jiu-Jitsu Since 1997’</ref> und erhielt 2016 als Kempō-Schwarzgurt den 8. Dan verliehen.<ref>Chuck Liddell Got Promoted To 8th Degree Hawaiian Kempo Black Belt</ref> Zu Beginn seiner Profikarriere arbeitete er als Barkeeper und Kickboxtrainer.<ref>This guy scares you?, ESPN</ref> 2009 fand er Aufnahme in die Athletics Hall of Fame der California Polytechnic State University.<ref>Chuck Liddell, Cal Poly Athletics Hall of Fame</ref>

Sein Profi-MMA-Debüt gewann er am 15. Mai 1998 bei UFC 17 in Mobile (Alabama) gegen Noé Hernández<ref>UFC 17 - Redemption</ref> und bestritt seinen zweiten Kampf am 23. August 1998 in São Paulo bei der brasilianischen Organisation IVC, wo ihm ein Sieg gegen José Landi-Jons gelang.<ref>IVC 6 - The Challenge</ref> In seinem dritten Duell, diesmal wieder bei der UFC, verlor er am 5. März 1999 in Bay St. Louis durch technische Submission (Abbruch durch den Referee) aufgrund eines Würgegriffs gegen Jeremy Horn.<ref>UFC 19 - Ultimate Young Guns</ref>

In seinen folgenden zehn Kämpfen blieb er dann ungeschlagen, wobei er am 18. Juli 2000 in Friant (Kalifornien) den Halbschwergewichts-Titel der Promotion IFC durch einen K.o. in der zweiten Runde gegen Steve Heath gewann.<ref>IFC WC 9 - Warriors Challenge 9</ref> Am 16. Dezember 2000 siegte er bei UFC 29 in Tokio einstimmig nach Punkten gegen Jeff Monson<ref>UFC 29 - Defense of the Belts</ref> und schaffte am 4. Mai 2001 bei UFC 31 in Atlantic City (New Jersey) den Durchbruch, als er den ehemaligen UFC-Schwergewichtschampion Kevin Randleman durch K.o. in der ersten Runde bezwang.<ref>UFC 31 - Locked & Loaded</ref> Am 27. Mai 2001 in Yokohama gewann er zudem einen Kampf bei der japanischen Organisation PRIDE durch K.o. in der zweiten Runde gegen Guy Mezger, der 1997 das UFC-Halbschwergewichtsturnier und 1998 den Titel der japanischen Organisation Pancrase gewonnen hatte.<ref>Pride 14 - Clash of the Titans</ref> Am 28. September 2001 gewann er bei UFC 33 in Las Vegas einstimmig nach Punkten gegen den späteren UFC-Mittelgewichtschampion Murilo Bustamante<ref>UFC 33 - Victory in Vegas</ref> und am 11. Januar 2002 in Uncasville ebenfalls einstimmig gegen Amar Sulojew, Gewinner des MFC-Turniers 2000 von M-1 Global.<ref>UFC 35 - Throwdown</ref> Einen weiteren einstimmigen Sieg errang er am 22. Juni 2002 bei UFC 37.5 in Las Vegas gegen den späteren UFC-Halbschwergewichtschampion Vitor Belfort.<ref>UFC 37.5 - As Real As It Gets</ref> Am 22. November 2002 besiegte er bei UFC 40 den späteren Strikeforce-Champion Renato Sobral durch K.o. in der ersten Runde.<ref>UFC 40 - Vendetta</ref> Er konnte daraufhin im Alter von 33 Jahren am 6. Juni 2003 bei UFC 43 in Las Vegas um den UFC-Interimstitel im Halbschwergewicht kämpfen, verlor dabei jedoch durch TKO in Runde 3 gegen Randy Couture.<ref>UFC 43 - Meltdown</ref>

Anschließend wurde Liddell von UFC-Präsident Dana White als Repräsentant seiner Organisation für den PRIDE Grand Prix im Mittelgewicht angemeldet, wobei er im ersten Kampf am 10. August 2003 in Saitama durch K.o. in der ersten Runde gegen Alistair Overeem gewann<ref>The story of the UFC rivalry with Pride FC</ref><ref>Pride FC - Total Elimination 2003</ref>, jedoch im Halbfinalkampf am 9. November 2003 in Tokio durch TKO in Runde 2 gegen Quinton Jackson ausschied.<ref>Pride FC - Final Conflict 2003</ref>

Am 2. April 2004 siegte er dann bei UFC 47 durch K.o. in der zweiten Runde gegen Tito Ortiz, der den UFC-Halbschwergewichtstitel von April 2000 bis September 2003 gehalten und dann an Randy Couture verloren hatte.<ref>UFC 47 - It's On</ref> Durch einen folgenden K.o.-Sieg in der ersten Runde gegen den ehemaligen KOTC-Champion Vernon White<ref>UFC 49 - Unfinished Business</ref>, wurde er zum Herausforderer des UFC-Halbschwergewichtschampions Randy Couture, den er im Rahmen ihres Rückkampfes am 16. April 2005 bei UFC 52 in Las Vegas durch K.o. in der ersten Runde besiegte.<ref>UFC 52 - Couture vs. Liddell 2</ref> Seine erste Titelverteidigung gewann er am 20. August 2005 bei UFC 54 in einem Rematch per TKO in Runde 4 gegen Jeremy Horn, dem er 1990 noch durch Submission unterlegen war.<ref>UFC 54 - Boiling Point</ref> Seine zweite Titelverteidigung war ein inzwischen drittes Aufeinandertreffen mit Randy Couture, das er am 4. Februar 2006 bei UFC 57 in Las Vegas durch K.o. in der zweiten Runde für sich entscheiden konnte.<ref>UFC 57 - Liddell vs. Couture 3</ref> Am 26. August 2006 folgte bei UFC 62 seine nächste Titelverteidigung, die er durch TKO in Runde 1 gegen Renato Sobral gewann, den er bereits 2002 vorzeitig gestoppt hatte.<ref>UFC 62 - Liddell vs. Sobral</ref> Auch Tito Ortiz, dem er bereits 2004 eine vorzeitige Niederlage zugefügt hatte, besiegte er in seiner inzwischen vierten Titelverteidigung am 30. Dezember 2006 bei UFC 66 durch TKO in Runde 3.<ref>UFC 66 - Liddell vs. Ortiz 2</ref> Am 26. Mai 2007 verlor er den Titel schließlich bei UFC 71 in Las Vegas durch eine K.o.-Niederlage in Runde 1 an Quinton Jackson, dem er bereits beim PRIDE Grand Prix 2003 unterlegen war.<ref>UFC 71 - Liddell vs. Jackson</ref> Auch seinen folgenden Kampf am 22. September 2007 verlor er per Mehrheitsentscheidung nach Punkten gegen Keith Jardine.<ref>Analysis of Chuck Liddell-Keith Jardine Fight Raises Question of Favoritism Toward Liddell</ref> Einen letzten bedeutenden Sieg erzielte er am 29. Dezember 2007 bei UFC 79 in Las Vegas, als er per einstimmiger Punktentscheidung gegen den ehemaligen PRIDE-Champion Wanderlei Silva gewann.<ref>UFC 79: Chuck Liddell Beats Wanderlei Silva</ref> Am 6. September 2008 verlor er dann bei UFC 88 in Atlanta durch K.o. in der zweiten Runde gegen Rashad Evans<ref>Evans Fires Perfect Game, Knocks Liddell Out in UFC 88 Main Event</ref> und in seinem nächsten Kampf am 18. April 2009 bei UFC 97 durch TKO in Runde 1 gegen Mauricio Rua.<ref>Video: ‘Shogun’ Rua knocks out Chuck Liddell at UFC 97</ref> Nach einer weiteren Niederlage, am 12. Juni 2010 bei UFC 115 in Vancouver per K.o. in der ersten Runde gegen Rich Franklin<ref>Franklin Survives Broken Arm, KOs Liddell in UFC 115 Main Event</ref>, verkündete er im Dezember 2010 seinen Rücktritt.<ref>Liddell finally accepts end of career</ref>

Einen letzten Kampf bestritt er am 24. November 2018 in Inglewood bei der ersten MMA-Veranstaltung von Golden Boy Promotions, wobei er durch K.o. in der ersten Runde gegen Tito Ortiz unterlag, gegen den er 2004 und 2006 noch vorzeitige Siege gefeiert hatte.<ref>Liddell vs. Ortiz 3 results: Tito Ortiz knocks out Chuck Liddell in first round</ref>

Filmografie

Sonstiges

Liddell war neben Randy Couture einer der Team-Coaches der ersten Staffel von The Ultimate Fighter (TUF), einer von der UFC 2004/05 veranstalteten Reality-TV-Serie, in der aufstrebende MMA-Kämpfer zusammen in einem Haus leben und im Turniermodus gegeneinander antreten. Der von Liddell ins Team gewählte Forrest Griffin konnte die Staffel gewinnen, war später UFC-Champion im Halbschwergewicht und fand Aufnahme in die UFC Hall of Fame.<ref>UFC Legends: Griffin vs. Bonnar 1</ref> Die beiden Coaches trafen später bei UFC 52 aufeinander, diesmal im Kampf um den Titel im Halbschwergewicht, den Liddell für sich entschied.<ref>UFC 52: Couture vs. Liddell 2</ref>

Er war unter anderem Werbeträger für Miller Bier sowie Duralast Brakes und zierte 2007 als erster UFC-Athlet das Cover des ESPN-Magazins, eines der größten und meistgelesenen Sportpublikationen des USA.<ref>UFCs Chuck Liddell appears on ESPN The Magazinecover</ref> Im selben Jahr wurde er bei den Guys Choice Awards in der Kategorie „Most Dangerous Man“ ausgezeichnet.<ref>Spike TV Announces 2007 'Guys Choice' Winners</ref> Nach seiner Wettkampfkarriere verblieb er in der UFC als Vizepräsident der Geschäftsentwicklung.<ref>Chuck Liddell officially retires; named UFC Vice President of Business Development</ref>

2009 war er Teilnehmer der 9. Staffel von Dancing with the Stars und schied mit seiner Tanzpartnerin Anna Trebunskaja auf dem 11. Platz aus.<ref>Liddell booted from 'Dancing with the Stars'</ref><ref>Chuck Lidell Gets the Boot</ref> Im selben Jahr erschien sein Buch „Iceman: My Fighting Life“, das mehrere Wochen auf der Bestsellerliste der New York Times stand.<ref>Iceman, My Fighting Life</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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