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Quinton Jackson

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Quinton Jackson (2019)
Quinton Jackson (2019)

}}

Daten
Kampfname Rampage

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Größe 1,85 m
Gewicht Schwergewicht
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Nationalität Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: {{#ifeq:|#  [[:{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#if:|{{{1}}}|Vereinigte Staaten}}|{{#if:|{{{2}}}|Vereinigte Staaten}}}}]]}}{{#ifeq: 0 | 0 |
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Geburtsdatum 20. Juni 1978
({{safesubst:#expr:(2026)-(1978)-((05)<(06)or(05)=(06)and(14)<(20))}} Jahre alt)
Todestag

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Kämpft aus

}}

Geburtsort Memphis
Team

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Kampfstil Ringen

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Website

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MMA-Statistik

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Siege 38
K. o. 20

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Aufgabe 4

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Punkte 14

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Andere

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Niederlagen 14
K. o. 4

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Aufgabe 2

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Punkte 7

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Andere 1

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Unentschieden

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Abbrüche

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Quinton Ramone Jackson (* 20. Juni 1978 in Memphis, Tennessee), besser bekannt als Rampage Jackson, ist ein US-amerikanischer Schauspieler und ehemaliger MMA-Kämpfer, der zwischen 1999 und 2019 mehr als 50 Profikämpfe bestritt sowie als einer der Pioniere und bekanntesten Athleten des MMA-Sports gilt. Er war einer der Stars in der japanischen Organisation PRIDE, wo er 2003 nach einer Finalniederlage gegen Wanderlei Silva den zweiten Platz beim PRIDE Grand Prix im Mittelgewicht erreichte.<ref>Rampage - The PRIDE Years</ref> In der UFC, welche PRIDE im Laufe der Zeit als bedeutendste MMA-Organisation ablöste, wurde er 2007 durch einen Sieg gegen Chuck Liddell Weltmeister im Halbschwergewicht.<ref>Rampage Jackson Reveals How the UFC Hated Him for Beating Chuck Liddell</ref> In seiner ersten Titelverteidigung, einem Superkampf zweier Titelträger, siegte er gegen Dan Henderson und erhielt dadurch dessen PRIDE-Meistertitel im Mittelgewicht, den er zuvor in Japan nicht erreichen konnte.<ref>"Rampage" Jackson - Fighting For That Moment</ref> Den UFC-Titel verlor er 2008 in einem als Fight of the Year ausgezeichneten Kampf an Forrest Griffin.<ref>Rampage Jackson Cleared For Return At UFC 186</ref> Einen weiteren UFC-Titelkampf verlor er 2011 gegen Jon Jones.<ref>Jon Jones Submits Rampage Jackson at UFC 135</ref> Bei Bellator gewann Jackson 2014 mit einem Finalsieg gegen Muhammed Lawal das Halbschwergewichts-Turnier der Organisation.<ref>'Rampage' tramples over 'King Mo'</ref>

Besondere Aufmerksamkeit erreichten seine Rivalität mit Wanderlei Silva, gegen den er im Laufe seiner Karriere zwei Kämpfe verlor und zwei gewann,<ref>Rampage Jackson plans to ‘beat Wanderlei Silva’s motherf—king a—’ for ‘totally disrespectful’ comments</ref> sowie sein K.o.-Sieg gegen Ricardo Arona per Body Slam 2004.<ref>Joe Rogan claimed that MMA legend’s iconic slam KO ‘may be the hardest anybody’s ever been hit’</ref> Seine Markenzeichen waren das charakteristische „Werwolf“-Heulen vor und auch nach den Kämpfen<ref>Rampage Jackson explains his werewolf howl on MTV’s ‘Ridiculousness’</ref>, sowie das Tragen einer von Jackson als „Rumble Chain“ bezeichneten Kette um den Hals beim Einzug in den Käfig.<ref>Quinton 'Rampage' Jackson</ref>

Kampfsportkarriere

Jackson begann seine MMA-Karriere in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren, als es noch kein einheitliches Regelwerk oder Kämpfer gab, welche mehrere Kampfsportarten auf hohem Niveau beherrschten. Darüber hinaus war der Sport, nicht zuletzt aufgrund seiner teilweise hohen Brutalität, in zahlreichen US-Bundesstaaten verboten. Als letzter Bundesstaat, genehmigte erst 2016 New York derartige Veranstaltungen.<ref>Where was UFC banned? Why mixed martial arts was forbidden in major cities and countries</ref> Jackson bezeichnete sich selbst als Schläger und Straßenkämpfer, der seine Fähigkeiten schon in jungen Jahren auf den Straßen von Memphis aufbaute.<ref>Quinton "Rampage" Jackson UNLEASHED</ref> Sein Kampfsporthintergrund war das Ringen, welches er an der Raleigh-Egypt High School in Memphis und später auf dem Lassen Community College in Susanville ausübte.<ref>Rampage powerbombs opponent in HS wrestling match</ref>

Sein Profi-MMA-Debüt bestritt er am 13. November 1999 bei der Promotion International Sport Combat Federation (ISCF) in Memphis und siegte einstimmig nach Punkten gegen den späteren UFC-Kämpfer Mike Pyle, der ebenfalls sein Debüt bestritt.<ref>Mike Pyle started career by fighting 'Rampage' Jackson for $100 and ended up 'like a shoe in a dryer'</ref> Seine erste Niederlage erlitt er in seinem dritten Kampf am 24. Juni 2000 bei einem Event von King of the Cage (KOTC) nach Punkten gegen Marvin Eastman, gegen den er später in der UFC erneut antreten sollte.<ref>Eastman defeats Jackson</ref> In drei weiteren KOTC-Kämpfen und auch vier Kämpfen bei Gladiator Challenge (GC) blieb er ungeschlagen, wobei er am 7. April 2001 in San Jacinto (Kalifornien) den GC-Titel im Halbschwergewicht erkämpfen konnte.<ref>GC 3 - Showdown at Soboba</ref>

Ab Juli 2001 kämpfte er bei der japanischen PRIDE, zu dieser Zeit eine der populärsten MMA-Organisationen der Welt. Er erreichte dort eine Bilanz von 12-5, bezwang am 29. September 2002 den Ukrainer Igor Wowtschanin (Kampfbilanz: 50-6) durch TKO in der ersten Runde<ref>Jackson defeats Vovchanchyn</ref>, am 16. März 2003 den ehemaligen UFC-Schwergewichtschampion Kevin Randleman (14-5) durch K.o. in der ersten Runde<ref>Jackson defeats Randleman</ref> und am 8. Juni 2003 den Russen Michail Iljuchin (28-10) ebenfalls durch TKO in Runde 1.<ref>Pride 26 - Bad to the Bone</ref> Durch einen Punktsieg gegen den ehemaligen UFC-Champion Murilo Bustamante (9-1), am 10. August 2003,<ref>Jackson defeats Bustamante</ref> konnte er beim PRIDE Grand Prix am 9. November 2003 in Tokio antreten und gewann im Mittelgewicht durch TKO in der zweiten Runde gegen den aus der UFC teilnehmenden Chuck Liddell (13-2)<ref>Jackson defeats Liddell</ref>, verlor jedoch im Finalkampf selbst nach rund 17 Knietritten zum Kopf durch TKO in Runde 1 gegen Wanderlei Silva (23-3).<ref>UFC legend vs legend clash ended after 17 brutal knees to the head in Grand Prix final</ref>

Am 31. Dezember 2003 siegte er durch TKO in Runde 2 gegen den japanischen Publikumsliebling Ikuhisa Minowa (23-17)<ref>Jackson defeats Minowa</ref> und am 20. Juni 2004 durch einen legendär gewordenen Body Slam durch K.o. in der ersten Runde gegen den BJJ-Weltmeister Ricardo Arona (8-1).<ref>Jackson defeats Arona</ref> Am 31. Oktober 2004 kam es zum Rückkampf gegen den PRIDE-Titelträger Wanderlei Silva (26-3), den Jackson durch K.o. in der zweiten Runde verlor.<ref>Silva defeats Jackson</ref>

Am 20. Februar 2005 gewann Jackson nach Punkten gegen Murilo Rua (10-4)<ref>Jackson defeats Rua</ref>, verlor jedoch seinen nächsten Kampf am 23. April 2005 durch TKO gegen dessen Bruder, den späteren PRIDE Grand Prix und UFC-Champion Mauricio Rua (8-1).<ref>Rua defeats Jackson</ref> Nach einem Punktsieg gegen den ehemaligen UFC-Kämpfer Matt Lindland (18-3), am 22. Juli 2006,<ref>Jackson defeats Lindland</ref> wurde er selbst in der UFC verpflichtet.<ref>Rampage - Taking Over the UFC</ref>

Sein Debüt in der nordamerikanischen Organisation gewann er am 3. Februar 2007 im Rahmen eines Rückkampfes durch K.o. in der zweiten Runde gegen Marvin Eastman (13-6).<ref>Jackson defeats Eastman</ref> Er konnte daraufhin in seinem ersten zweiten Kampf um den UFC-Titel im Halbschwergewicht antreten, wobei er am 26. Mai 2007 bei UFC 71 in Las Vegas durch K.o. in der ersten Runde gegen den Champion Chuck Liddell (20-3) gewann.<ref>On this date in MMA history: 'Rampage' Jackson KOs Chuck Liddell at UFC 71</ref> In seiner ersten Titelverteidigung, am 8. September 2007 in London, errang er einen einstimmigen Punktsieg gegen den PRIDE-Champion Dan Henderson (22-5). Da es sich bei dem unter dem Motto Champion vs. Champion veranstalteten Event um einen „Superfight“ beider Meistergürtel handelte, erhielt Jackson durch seinen Sieg auch den PRIDE-Titel zugesprochen.<ref>UFC 75: Quinton ‘Rampage’ Jackson Beats Dan Henderson</ref><ref>History in the Making: Quinton “Rampage” Jackson unifies the UFC and Pride 205-pound titles</ref> Am 5. Juli 2008 verlor er dann den Titel in der zweiten Verteidigung durch eine umstrittene Punktniederlage an Forrest Griffin (15-4). Jackson hatte auf den Punktzetteln mehrerer Sportreporter in Führung gelegen, darunter bei jenen von MMA Fighting, MMA Mania und MMA Junkie.<ref>UFC 86: Bad Decision for Forrest Griffin Over Rampage Jackson?</ref>

Seinen nächsten Kampf bestritt Jackson am 27. Dezember 2008 in einem bereits dritten Aufeinandertreffen gegen Wanderlei Silva (32-8). Nachdem er in den beiden ersten Begegnungen noch jeweils vorzeitig verloren hatte, gewann er diesmal selbst durch K.o. in der ersten Runde.<ref>UFC 92: Quinton ‘Rampage’ Jackson Knocks Out Wanderlei Silva</ref> Im März 2009 gewann er nach Punkten gegen Keith Jardine (15-4)<ref>MMA: Rampage Jackson wins a war against Keith Jardine at UFC 96, earns title shot</ref>, verlor jedoch im Mai 2010 nach Punkten gegen den ehemaligen UFC-Champion Rashad Evans (14-1).<ref>UFC 114: Rashad Evans outlasts Rampage Jackson to win UFC grudge match</ref> Am 20. November 2010 gewann er jedoch nach Punkten gegen den ehemaligen UFC-Champion Lyoto Machida (16-1).<ref>Rampage back in the win column at UFC 123</ref> Nach einem weiteren Punktsieg gegen den erfahrenen Ringer Matt Hamill (11-2)<ref>Rampage batters Hamill at UFC 130</ref>, konnte Jackson am 24. September 2011 bei UFC 135 in Denver gegen den Halbschwergewichts-Titelträger Jon Jones (13-1) antreten, wobei er die Begegnung aufgrund eines Würgegriffs durch Submission in der vierten Runde verlor.<ref>UFC 135 Results Recap: Jon Jones vs. Rampage Jackson</ref> 2012 und 2013 bestritt er dann jeweils nur einen Kampf, wobei er jeweils nach Punkten gegen Ryan Bader (13-2)<ref>UFC 144 results: Ryan Bader shuts out 'Rampage' Jackson for signature win</ref> bzw. Glover Teixeira (19-2) verlor.<ref>UFC on Fox 6 Results: Glover Teixeira Defeats Rampage Jackson</ref>

Jackson wechselte nach diesen drei Niederlagen in Folge zur Organisation Bellator, wo er sein Debüt am 15. November 2013 durch TKO in Runde 1 gegen Joey Beltran (14-9) gewann.<ref>Rampage Jackson wins Bellator debut with knockout</ref> Anschließend siegte er auch durch K.o. in Runde 1 gegen den ehemaligen Bellator-Champion Christian M’Pumbu (18-5)<ref>Jackson stops M'Pumbu in Round 1</ref> und qualifizierte sich damit für das Turnierfinale am 17. Mai 2014 bei Bellator 120 in Southaven, das er einstimmig nach Punkten gegen den früheren Strikeforce-Champion Muhammed Lawal (12-3) gewann.<ref>Bellator 120 results: Rampage Jackson def. King Mo Lawal via unanimous decision</ref>

Im Dezember 2014 unterzeichnete Jackson aufgrund eines angeblichen Vertragsbruchs durch Bellator erneut einen Kontrakt bei der UFC, wogegen Bellator im März 2015 Klage einreichte, da Jackson laut der Organisation noch sechs ausstehende Kämpfe bestreiten müsse. Jackson konnte sich schließlich per Berufung gegen eine einstweilige Verfügung durchsetzen und am 25. April 2015 bei UFC 186 gegen Fábio Maldonado (22-7) antreten, wobei er einstimmig nach Punkten gewann. Im Februar 2016 wurde dann bekanntgegeben, dass Jackson nach einer Einigung zur Beilegung des Rechtsstreits zu Bellator zurückkehrt.<ref>UFC 186 results: 'Rampage' Jackson outstrikes Fabio Maldonado in UFC return</ref><ref>Quinton 'Rampage' Jackson returns to Bellator MMA after lawsuit</ref> Dort siegte er im Juni 2016 nach Punkten gegen Satoshi Ishii (14-5)<ref>'Rampage' Jackson earns split decision at Bellator 157</ref>, verlor jedoch im März 2017 in der Schwergewichtsklasse einen Rückkampf gegen Muhammed Lawal (20-6) einstimmig nach Punkten.<ref>Bellator 175 results: ‘King Mo’ Lawal wins rematch over Quinton ‘Rampage’ Jackson</ref> Auch seinen nächsten Kampf im Schwergewicht, am 20. Januar 2018, verlor er einstimmig gegen Chael Sonnen (30-15).<ref>Chael Sonnen beats Quinton 'Rampage' Jackson at Bellator MMA World Grand Prix</ref>

Am 29. September 2018 gewann er im bereits vierten Aufeinandertreffen durch TKO in Runde 2 gegen Wanderlei Silva (35-13)<ref>Bellator 206 results: Quinton ‘Rampage’ Jackson finishes Wanderlei Silva in second</ref> und traf am 29. Dezember 2019 auf Fjodor Jemeljanenko (38-6), dem er durch TKO in Runde 1 unterlag.<ref>Fedor Emelianenko knocks out ‘Rampage’ Jackson, announces possible retirement</ref> Ohne offiziell seinen Rücktritt bekanntgegeben zu haben, bestritt er seitdem keinen Kampf mehr.<ref>'Rampage' Jackson 'never actually officially retired' from MMA, plans to fight again</ref>

Karriere als Schauspieler

Außerhalb des Rings hatte Jackson mehrere kleine Rollen in Film und Fernsehen (unter anderem Cameo-Auftritte bei WWE Raw, Miss March und King of Queens). 2005 hatte er eine Hauptrolle im Film Confessions of a Pit Fighter. Im Jahr 2010 spielte er B. A. Baracus in Das A-Team – Der Film, der Kinoverfilmung der Fernsehserie Das A-Team und einen Auftritt bei iCarly! '.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20110430000500

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Filmografie (Auswahl)

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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