Zum Inhalt springen

Claus H. Henneberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Claus H. Henneberg (* 4. Februar 1936 in Kiel; † 22. Februar 1998 in Köln)<ref name=":0" /> war ein deutscher Librettist und Übersetzer, Dramaturg und Opern-Intendant.

Leben

Henneberg studierte Literatur- und Theaterwissenschaft in Köln und Berlin. Anschließend wirkte er als Regieassistent und ab 1971 als Chefdramaturg der Deutschen Oper Berlin. Zwischen 1976 und 1978 war er Generalintendant der Bühnen der Landeshauptstadt Kiel (heute Theater Kiel).<ref name=":0">Robert Braunmüller: Henneberg, Claus. In: Ludwig Finscher (Hrsg.): Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite Ausgabe, Personenteil, Band 8 (Gribenski – Hilverding). Bärenreiter/Metzler, Kassel u. a. 2002, ISBN 3-7618-1118-7 (Online-Ausgabe, für Vollzugriff Abonnement erforderlich)</ref>

Im Jahr 1979 übernahm er die Position des künstlerischen Beraters der Oper Köln und war ab 1991 Dramaturg des Gürzenich-Orchesters. Hier initiierte er die von Antony Beaumont begründete<ref>Beaumont, Antony. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 63.</ref> Konzertreihe „Oper am Klavier“, die unbekannte Werke im Kontext der Dramaturgie des Kölner Spielplans vorstellte. Parallel dazu war Henneberg ab 1994 außerdem Dramaturg und Pressesprecher der Osterfestspiele Salzburg. Im Jahr 1996 wurde er Chefdramaturg an der Deutschen Oper am Rhein.<ref name=":0" />

Henneberg schrieb Libretti nach Dramen und Erzähltexten. Zu seinem Werk zählen zudem über 60 Übersetzungen zumeist zeitgenössischer fremdsprachiger Opern, insbesondere aus der italienischen und englischen Sprache.<ref name=":0" />

Werke

Libretti

Übersetzungen

Dramen

Prosa

Editionen

Weblinks

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Hinweisbaustein