Cristian (Sibiu)
| Cristian Großau Kereszténysziget | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Romania.svg Rumänien | |||||
| Historische Region: | Siebenbürgen | |||||
| Kreis: | Sibiu | |||||
| Koordinaten: | Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(4116) 45° 47′ N, 24° 2′ O
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| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||||
| Höhe: | 444 m | |||||
| Fläche: | 71,16 km² | |||||
| Einwohner: | 4.116 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 58 Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 557085 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 69 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | SB | |||||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 22. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) | ||||||
| Gemeindeart: | Gemeinde | |||||
| Bürgermeister : | Claudiu-Gheorghe Pășun (PER) | |||||
| Postanschrift: | Strada I, Nr. 1 loc. Cristian, jud. Sibiu, RO–557085 | |||||
| Website: | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Cristian ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), siebenbürgisch-sächsisch Gruusaa, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Ortschaft im Kreis Sibiu in der Region Siebenbürgen in Rumänien.
Lage
Cristian liegt am Cibin (Zibin), etwa zehn Kilometer westlich von Hermannstadt (Sibiu). Die Ortschaft ist über die Europastraßen E68 und E81 zu erreichen.
Geschichte
Der Ort auf dem Königsboden wurde als Insula Christiani im Jahr 1223 erstmals urkundlich erwähnt.
Neben Apoldu de Sus (Großpold) und Turnișor (Neppendorf, heute Stadtteil von Hermannstadt) ist Großau eine der drei siebenbürgischen Gemeinden, in denen seit dem 18. Jahrhundert aus dem Salzkammergut und Kärnten vertriebene, protestantische Landler lebten und leben.
Bevölkerung
1850 lebten auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde 1.927 Einwohner. 1.281 davon waren Deutsche, 457 waren Rumänen, 185 Roma und vier waren Magyaren. 1977 wurde mit 4.573 die größte Bevölkerungszahl – und gleichzeitig die der Rumänen (1.943) und die der Siebenbürger Sachsen (2.616) – ermittelt. Die höchste Anzahl der Roma (450) wurde 1956 und die der Ungarn (23) wurde 1910 registriert.<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 4. November 2008 (PDF; 582 kB; ungarisch).</ref> Bei der Volkszählung 2011 lebten auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde 3.665 Menschen. Davon waren 3.453 Rumänen, 44 waren Rumäniendeutsche, fünf waren Ungarn und drei waren Roma. Restliche machten keine Angaben zu ihrer ethnischen Zugehörigkeit.
Sehenswürdigkeiten
- Die Kirchenburg liegt inmitten der Ortschaft auf ebenem Gelände am Ufer des Zibins. Der alte Torturm wurde vom angrenzenden Fluss unterspült und später durch einen neuen ersetzt. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Kreishauptstadt ist die Großauer Kirchenburg ein beliebtes Ziel von Besuchern Hermannstadts. Kern der Anlage ist eine dem Heiliger Servatius geweihte romanische Basilika mit Westturm aus dem 13. Jahrhundert, von der die Untergeschosse des Glockenturms mit Westempore und Reste der Seitenschiffe erhalten geblieben sind. Ende des 14. Jahrhunderts wird der Ostteil der Kirche umgebaut und erhält einen 5/8-Chor, flankiert von zwei Seitenkapellen mit polygonalem Abschluss. Chor und Seitenkapellen haben Kreuzrippengewölbe. 1480–1495 werden das Mittelschiff und die Seitenschiffe von dem Hermannstädter Baumeister Andreas Lapicida zu einer Hallenkirche umgebaut. Das spätgotische Netzgewölbe wird von Bündelpfeilern getragen. Die Ringmauer hat einen unregelmäßig polygonalen Grundriss, verstärkt durch fünf Flankierungstürme. Eine Eigenart des Berings ist die doppelte Ringmauer, wobei die innere Mauer in einem Abstand von 2–3 m von der äußeren steht. 1550 erhält die Anlage im Norden zwei Zwingerhöfe. In der südlichen Ecke der inneren Mauer wird um 1580 ein achteckiger Turm mit einem auf Konsolen ruhenden Wehrgeschoss und Pyramidendach errichtet.<ref>Kirchenburg Großau. In: Agramonia. Abgerufen am 22. Mai 2024.</ref> Die Kirche steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm">Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert (PDF; 950 kB).</ref>
- Die rumänische-orthodoxe Kirche Buna Vestire (Mariä Verkündigung), 1790 errichtet, steht unter Denkmalschutz.<ref name="rokm" />
- Dorfmuseum
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Kirchenburg Großau (1966)
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Kirchenburg Großau (2012)
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Orthodoxe Kirche
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Dorfmuseum
Persönlichkeiten
- Andreas Wolf (1741–1812), Mediziner und Gelehrter in der Moldau<ref>Carl Göllner: Aufklärung: Schrifttum der Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben, Kriterion Verlag, 1974.</ref>
Sonstiges
In Cristian gibt es keine offiziellen Straßennamen im klassischen Sinn. Die Straßen sind mit römischen Ziffern durchnummeriert. Die Straßen hatten jedoch Namen wie Kirchgasse, Krautgasse (in der sächsischen Mundart ‚Kampesgass‘), Klostergasse (‚Kliester‘), Pfannkuchengässchen (‚Klättittengässchen‘) usw.
Siehe auch
Weblinks
- Cristian bei ghidulprimariilor.ro
- Großau bei siebenbuerger.de
- Website der HOG Großau
- Walter Horwath: Die Großauer Kirchenburg bei siebenbuerger.de
- Panoramaansicht 360° der Kirche in Cristian, auf www.360cities.net
Einzelnachweise
<references />
Alma | Alțâna | Apoldu de Jos | Arpașu de Jos | Ațel | Axente Sever | Bârghiș | Bazna | Biertan | Blăjel | Boița | Brădeni | Brateiu | Bruiu | Cârța | Cârțișoara | Chirpăr | Cristian | Dârlos | Gura Râului | Hoghilag | Iacobeni | Jina | Laslea | Loamneș | Ludoș | Marpod | Merghindeal | Micăsasa | Mihăileni | Moșna | Nocrich | Orlat | Păuca | Poiana Sibiului | Poplaca | Porumbacu de Jos | Racovița | Rășinari | Râu Sadului | Roșia | Sadu | Șeica Mare | Șeica Mică | Șelimbăr | Slimnic | Șura Mare | Șura Mică | Târnava | Tilișca | Turnu Roșu | Valea Viilor | Vurpăr