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Rășinari

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rășinari
Reschinar
Resinár
Datei:ROU SB Rasinari CoA.png
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Sibiu
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(5362) 45° 42′ N, 24° 4′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(5362) 45° 42′ 12″ N, 24° 4′ 6″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 574 m
Fläche: 127,87 km²
Einwohner: 5.362 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km²
Postleitzahl: 557200
Telefonvorwahl: (+40) 02 69
Kfz-Kennzeichen: SB
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 28. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Rășinari, Prislop
Bürgermeister : Bucur Bogdan (PNL)
Postanschrift: Str. Octavian Goga, nr. 1520
loc. Rășinari, jud. Sibiu, RO–557200
Website:

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Rășinari ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf im Kreis Sibiu in Siebenbürgen, Rumänien.

Lage

Die Ortschaft liegt acht Kilometer südwestlich von Hermannstadt entfernt am Fuße der Karpaten und ist Teil der Mărginimea Sibiului.

Geschichte und Gegenwart

Erstmals wurde der Ort Rășinari im Jahr 1476 urkundlich erwähnt.<ref>Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref> Kaiser Josef II., gleichzeitig König von Ungarn und Großfürst von Siebenbürgen, hat Rășinari im Jahre 1787 zum Freien Königlichen Dorf erklärt. Die Ortschaft zählte im Jahr 2007 5648 Einwohner. Schafzucht, Holzverarbeitung und Tourismus sind die Hauptbeschäftigungszweige.

Rașinari gilt als Zentrum der regionalen Schafszucht, vorzugsweise dem Walachenschaf, sowie der Spezialität des Brânză de burdufs, eines in Schafsmägen, -blasen oder auch Rinde gereiften Schafskäse und der Wolle-Produkte, welche zum Teil auch in den Export gehen.<ref>Angaben auf Rășinaris Website, abgerufen am 23. Februar 2026 (rumänisch).</ref>

Verkehr

Zwischen Sibiu und Rășinari verkehrte bis 2011 die Straßenbahn Hermannstadt, die zuletzt vom Verkehrsunternehmen Tursib betrieben wurde. Diese Linie wurde aufgrund der beruflichen Spezialisierung der Einwohner der Mărginimea Sibiului auch „Käse-Express“ genannt. Nachdem die verbleibenden Wagen 2012 der Gemeinde Rășinari überlassen wurden und der Betrieb eingestellt wurde, soll seit Mitte 2014 die Linie mithilfe von EU-Geldern für touristische Zwecke reaktiviert werden. Die Schienen wurden allerdings in Hermannstadt bis Pădurea Dumbrava (Junger Wald) entfernt, zudem muss erst ein neues Depot in Rășinari errichtet werden.<ref>Hannelore Baier: Elektrische – das Ende einer Ära, die 1904 begann. In der ADZ am 23. Januar 2014 abgerufen am 18. Mai 2014.</ref>

Durch Rășinari führt die Kreisstraße (drum județean) DJ 106A von Hermannstadt nach Păltiniș (Hohe Rinne), ein Wintersportort in Rumänien.

Persönlichkeiten

  • Emil Cioran (1911–1995), Philosoph und Aphoristiker
  • Octavian Goga (1881–1938), Dichter und Politiker
  • Ioan Ilcușu (1883–1977), rumänischer Verteidigungsminister von 1939 bis 1940<ref name="HPGem">Persönlichkeiten in der Webdarstellung der Gemeinde</ref>
  • Ilarie Mitrea (1842–1904), Arzt und Entdecker im Auftrag der niederländischen Marine<ref name="HPGem" />
  • Daniel Popovici Barcianu (1847–1900), Intellektueller und Politiker<ref name="HPGem" />
  • Andrei Șaguna (1809–1873), orthodoxer Metropolit war bis zu seiner Heiligsprechung 2011 in Rășinari begraben
  • Stan Vidrighin (1876–1956), Ingenieur und Bürgermeister von Timișoara (Temeswar)

Sehenswürdigkeiten

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Weblinks

Commons: Rășinari – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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