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Dörrnwasserlos

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Dörrnwasserlos
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(70)&title=D%C3%B6rrnwasserlos 50° 1′ N, 11° 4′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(70) 50° 1′ 28″ N, 11° 3′ 53″ O
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Höhe: 503 m ü. NHN
Fläche: 4,07 km²<ref name="Gemarkung"/>
Einwohner: 70 (30. Sep. 2025)<ref name="Einwohner">Einwohnerzahlen nach Stadtteilen. In: schesslitz.de. Abgerufen am 18. Dezember 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 17 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Eingemeindet nach: Stübig
Postleitzahl: 96110
Vorwahl: 09542
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Datei:Doerrnwasserlos-08.JPG
Kapelle St. Ottilie

Dörrnwasserlos ist ein Gemeindeteil der Stadt Scheßlitz im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Dörrnwasserlos hat eine Fläche von 4,067 km². Sie ist in 511 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7958,26 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Dörrnwasserlos (092140). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 18. Dezember 2025.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Dezember 2025.</ref>

Geografie

Das Dorf liegt auf einer Hochebene der Fränkischen Alb. Die Kreisstraße BA 53/LIF 11 führt nach Stübig zur Staatsstraße 2210 (1,5 km südlich) bzw. nach Krögelhof (2,1 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Dezember 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Ortsname

Eine Deutung des ungewöhnlichen Namens bezieht sich auf den geologischen Standort (zur dürren oder dornigen Wasserlöse), eine andere auf den althochdeutschen Begriff losi, losa, der eine auf Nutzung gründende Abgabe oder Steuer bezeichnet.

Geschichte

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Dörrnwasserlos aus 31 Anwesen und einem Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Scheßlitz aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Amt Scheßlitz. Grundherren waren

Im Jahre 1802 kam Dörrnwasserlos an das Kurfürstentum Bayern. Im Zuge des Gemeindeedikts wurde 1811 der Steuerdistrikt Dörnwasserlos gebildet, zu dem Roßdach und Weichenwasserlos gehörten. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Dörnwasserlos ohne weitere Orte. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Scheßlitz zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Scheßlitz (1919 in Finanzamt Scheßlitz umbenannt, ab 1928 Finanzamt Bamberg-Land). In der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterstanden 8 Anwesen bis 1848 dem Patrimonialgericht Buchau. Ab 1862 war das neu gebildete Bezirksamt Bamberg I für die Verwaltung zuständig, mit dessen Auflösung im Jahr 1929 ist es das Bezirksamt Bamberg (1939 in Landkreis Bamberg umbenannt). Die Gerichtsbarkeit lag weiterhin beim Landgericht Scheßlitz (1880 in Amtsgericht Scheßlitz umbenannt, seit 1932 Amtsgericht Bamberg).<ref name="W238">W. Weiß: Bamberg, S. 238f.</ref> 1875 wurde die Schreibweise des Ortes in die heutige Form „Dörrnwasserlos“ geändert.<ref name="HGV" /> 1964 hatte die Gemeinde eine Gebietsfläche von 4,063 km².<ref name="OV 1961" />

Am 1. Januar 1972 wurde Dörrnwasserlos im Zuge der Gebietsreform in Bayern zunächst nach Stübig eingemeindet.<ref></ref> Zusammen mit Stübig kam der Ort am 1. Mai 1978 zur Stadt Scheßlitz.<ref> </ref><ref>Scheßlitz > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 23. Dezember 2024.</ref>

Baudenkmäler

In Dörrnwasserlos gibt es drei Baudenkmäler:<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Scheßlitz (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>

  • Haus Nr. 5: Wohnstallhaus
  • Haus Nr. 7: Wohnstallhaus
  • Kapelle St. Ottilie

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Bodendenkmäler

In der Gemarkung Dörrnwasserlos gibt es drei Bodendenkmäler.<ref name="Denkmalliste"/> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Einwohnerentwicklung

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900
Einwohner 106 129 137 135 134 144 151 144 154 145 141 129 116
Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 und von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> 25 27 26 25 25
Quelle <ref name="W238"/> <ref name="HGV">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 136, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> <ref name="HGV" /> <ref name="HGV" /> <ref>Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 831, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>

Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 127 (Digitalisat). </ref> || <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1001, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> || <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 947 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> || <ref name="HGV" /> || <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 991–992 (Digitalisat).</ref>

Jahr 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970 1987 2025
Einwohner 103 100 96 102 116 110 142 123 109 107 102 79 <templatestyles src="FN/styles.css" /> *70
Häuser<ref name="Häuser"/> 24 22 22 22
Quelle <ref name="HGV" /> <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1911</ref> <ref name="HGV" /> <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1013 (Digitalisat).

</ref> || <ref name="HGV2">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 134, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV2" /> || <ref name="HGV2" /> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 874 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV2" /> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 644 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 147 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 291 (Digitalisat).</ref> || <ref name="Einwohner"/>

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Religion

Dörrnwasserlos ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Martin (Weichenwasserlos) gepfarrt.<ref name="W117"/><ref name="OV 1961"/>

Literatur

Weblinks

Commons: Dörrnwasserlos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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