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Dorothee Bär

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Datei:Hart aber fair 2024-12-02-8076.jpg
Dorothee Bär (2024)
Unterschrift von Dorothee Bär
Unterschrift von Dorothee Bär

Dorothee Gisela Renate Maria „Doro“ Bär (geb. Mantel; * 19. April 1978 in Bamberg<ref>Bundestagswahl - Ergebnisse in der Tabellenansicht für den Wahlkreis Bad Kissingen. In: bundestagswahl2017.bayern.de. 24. September 2017, abgerufen am 14. September 2021.</ref>) ist eine deutsche Politikerin (CSU). Sie ist seit Mai 2025 Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Kabinett Merz.<ref>Söder stellt CSU-Bundesminister vor: Dobrindt, Bär, Rainer. 28. April 2025, abgerufen am 28. April 2025.</ref><ref>n-tv Nachrichten: Die drei CSU-Minister stehen fest: Bär, Dobrindt und ein Neuling. Abgerufen am 28. April 2025.</ref>

Seit 2002 ist Bär Mitglied des Deutschen Bundestages und war von Dezember 2021 bis zu ihrer Ernennung als Bundesministerin eine der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Seit 2017 ist sie eine der stellvertretenden Parteivorsitzenden der CSU. Außerdem war sie von 2018 bis 2021 Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin sowie Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung.

Herkunft und Ausbildung

Bär wuchs in der unterfränkischen Gemeinde Ebelsbach auf, wo ihr Vater Werner Mantel (1947–2022), ein CSU-Politiker, von 1996 bis 2002 als Bürgermeister amtierte.<ref>Günther Geiling: Dorothee Bär trauert um ihren Vater: Ebelsbacher Werner Mantel gestorben, mainpost.de, 16. März 2022</ref><ref>Werner Mantel, trauerinfranken.de, 5. März 2022</ref> Während ihrer Schulzeit war sie mit dem AFS für ein Jahr als Austauschschülerin in den USA. Nach dem Abitur 1999 am Franz-Ludwig-Gymnasium Bamberg studierte sie als Stipendiatin der Hanns-Seidel-Stiftung Politikwissenschaft an der Hochschule für Politik München und am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin mit einem Abschluss als Diplom-Politologin 2005.

Partei

Dorothee Bär trat als Schülerin 1992 in die Junge Union (JU) und 1994 auch in die CSU ein. Sie gehörte von 1999 bis 2009 dem Vorstand des JU-Bezirksverbandes Unterfranken an und war hier ab 2001 stellvertretende Bezirksvorsitzende. Von 2001 bis 2003 war Bär außerdem Landesvorsitzende des Ringes Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) in Bayern. Sie gehört seit 2001 dem CSU-Parteivorstand an und war von 2003 bis 2007 stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Union in Bayern. 2007 wurde Dorothee Bär zur stellvertretenden Kreisvorsitzenden der Frauen Union (FU) im Landkreis Haßberge gewählt. Von November 2008 bis 2012 war sie stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union und von Februar 2009 bis 2013 stellvertretende Generalsekretärin der CSU. Seit 2010 ist sie Vorsitzende des CSU-Netzrates und war von 2011 bis 2022 Vorsitzende des CSUnet. Außerdem wurde sie 2011 zur stellvertretenden Bezirksvorsitzenden der CSU Unterfranken gewählt.<ref>Dorothee Bär, MdB. In: csu.de. CSU, abgerufen am 14. April 2018.</ref> Im Jahr 2017 wurde sie zur stellvertretenden Parteivorsitzenden der CSU gewählt.

Am 3. September 2021 wurde Dorothee Bär in das achtköpfige „Zukunftsteam“ von Armin Laschet zur Bundestagswahl 2021 berufen. Sie vertrat dort die digital- und technologiepolitischen Themen.<ref>Tagesschau: Laschets Team. Acht für Armin. Abgerufen am 3. September 2021.</ref>

Abgeordnetentätigkeit

Vom 17. Oktober 2002 bis zum 17. Oktober 2005 wurde Dorothee Bär über die bayerische Landesliste der CSU erstmals Mitglied des Deutschen Bundestages. Bei der Bundestagswahl 2005 gelang ihr trotz eines als sicher geltenden 8. Listenplatzes aufgrund des Zweitstimmergebnisses der CSU zunächst nicht der Wiedereinzug in den Bundestag. Am 23. November 2005 rückte sie jedoch für den ausgeschiedenen Abgeordneten Günther Beckstein in den Bundestag nach.

Am 27. September 2009 wurde Dorothee Bär als Direktkandidatin im Bundestagswahlkreis Bad Kissingen in den Deutschen Bundestag gewählt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig CSU nominiert Dorothee Bär als Direktkandidatin.] inFranken.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. Februar 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> In der 17. Wahlperiode war sie Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, im Ausschuss für Kultur und Medien sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Gesundheit. Als Abgeordnete wurde sie Mitglied der Deutsch-Koreanischen Parlamentariergruppe. Sie verteidigte das Direktmandat bei den folgenden Bundestagswahlen 2013, 2017<ref>Der Bundeswahlleiter: Vorläufig Gewählte auf Landeslisten der Parteien in Bayern – Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 27. September 2017.</ref>, 2021<ref>Gewählte in Landeslisten der Parteien in Bayern - Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 17. Oktober 2021.</ref> und 2025<ref>Reaktionen der Kandidierenden zu den Wahlergebnissen. 23. Februar 2025, abgerufen am 1. März 2025.</ref>.

Am 13. Dezember 2021 wurde Bär zur stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt. In dieser Funktion war sie für die Themen Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kultur und Medien zuständig.<ref>Dorothee Bär, MdB. Abgerufen am 22. Juli 2025.</ref> Sie legte den Posten mit ihrem Amtsantritt als Ministerin nieder.

Seit dem 1. Mai 2008 gehört Bär dem Kreistag des Landkreises Haßberge an.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Der Kreistag.] Landratsamt Haßberge, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. Februar 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 wurde Dorothee Bär wiedergewählt. Sie erreichte in ihrem Wahlkreis Bad Kissingen mit 50,5 Prozent der Erststimmen das bundesweit beste Ergebnis und das einzige mit absoluter Mehrheit.<ref>Ergebnisse Bad Kissingen - Die Bundeswahlleiterin. Abgerufen am 31. März 2025.</ref> Dies wurde laut Medienberichten dadurch begünstigt, dass es keine Konkurrenz durch einen AfD-Direktkandidaten gab. Es wurde versäumt, ihn fristgerecht anzumelden.<ref>https://www.sueddeutsche.de/bayern/dorothee-baer-stimmenkoenigin-csu-afd-bad-kissingen-li.3208293</ref><ref>Fränkin räumt bei Bundestagswahl ab - niemand in Deutschland hat mehr Erststimmen, Fränkischer Tag, 24. Februar 2025</ref>

Öffentliche Ämter

Datei:2019-04-11 Regierngsbank im Deutschen Bundestag-9213.jpg
Dorothee Bär auf der Regierungsbank im Bundestag (2019)

Am 17. Dezember 2013 wurde sie zur Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ernannt.<ref name=":0">Dorothee Bär. In: bundestag.de. Deutscher Bundestag, abgerufen am 14. April 2018.</ref><ref>Christoph Seils: Dorothee Bär: Stark durch ihre Gegensätze. In: Cicero Online. 16. April 2014 (cicero.de [abgerufen am 14. April 2018]).</ref> Anschließend war sie vom 14. März 2018 bis zum 8. Dezember 2021 Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung.<ref name=":0" /><ref>Bundeskanzleramt (Hrsg.): Bundeskanzleramt. Die Staatsminister. Berlin 14. März 2018 (bundesregierung.de).</ref>

Sie leitete als Vertreterin der Politik zusammen mit Frank Thelen als Vertreter der Wirtschaft das Innovation Council der Bundesregierung zum Thema Digitalisierung, das von Frühjahr 2018 bis zum Ende der Legislaturperiode 2021 zweimal jährlich zusammentrat.<ref>Innovation Council konstituiert sich im Bundeskanzleramt. Abgerufen am 13. Dezember 2018.</ref>

Seit dem 6. Mai 2025 ist Dorothee Bär Ministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Kabinett Merz.

Positionen

Ende 2023 forderte Bär ein Sexkauf-Verbot in Deutschland. So seien von den 250.000 Prostituierten in Deutschland nur wenige behördlich angemeldet und Deutschland sei „weltweit als Land für Sex-Tourismus sehr attraktiv“. Als Argument für ein Verbot verwies Bär auf ein ähnliches Modell in Schweden, welches die Zahl der Prostituierten gesenkt habe.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Unionsfraktionsvize Bär drängt auf Sexkaufverbot.] Spiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. August 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Dorothee Bär: „Deutschland ist ein Hort für Menschenhandel“.] RND, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. August 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im November 2023 äußerte Bär sich kritisch gegenüber dem Selbstbestimmungsgesetz, welches es transgeschlechtlichen, intergeschlechtlichen und nichtbinären Personen erleichtern soll, das eigene Geschlecht sowie den Vornamen rechtlich zu ändern. Das Gesetz ermöglicht es Jugendlichen ab 14 Jahren, ihren Geschlechtseintrag mit Zustimmung der Eltern zu ändern, was Bär vor allem dann kritisch sieht, wenn der Eintragsänderung medizinische Maßnahmen folgen. Bär ist „skeptisch, ob Jugendliche mit Vollendung des 14. Lebensjahres wirklich in der Lage sind, die Bedeutung und Tragweite einer solchen Entscheidung für ihr ganzes Leben einschätzen zu können“.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig „Geschlecht ist keine Idee, sondern Realität“.] Welt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. August 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Bär sprach sich im April 2024 gegen die von einer Expertenkommission empfohlene Abschaffung des § 218 des Strafgesetzbuches aus, der Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stellt. Laut Bär ist das „Lebensrecht Ungeborener […] verfassungsrechtlich geschützt, denn die Menschenwürde steht auch dem ungeborenen menschlichen Leben zu.“ Zudem bestehe mit § 218 laut Bär seit „30 Jahren eine […] befriedete Situation“, welche dadurch gefährdet sei. Weiterhin kritisierte sie die aus ihrer Sicht sehr einseitige Besetzung der Kommission durch die Bundesregierung, denn diese habe „wenig überraschend geliefert, was von der Ampel bestellt wurde“.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig CSU-Fraktionsvize Dorothee Bär setzt sich gegen die Abschaffung des Paragrafen 218 ein.] Web.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. August 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bär (CSU) wirft Koalition vor, „befriedete Situation“ in der Gesellschaft zu gefährden.] Deutschlandfunk, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. August 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Paragraf 218: CSU hinterfragt Unabhängigkeit der Kommission.] T-Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. August 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im Mai 2023 reiste Bär gemeinsam mit ihren CSU-Kollegen Andreas Scheuer und Florian Hahn nach Florida, um den republikanischen Gouverneur Ron DeSantis zu treffen. Das Treffen stieß auf Kritik, da DeSantis für seine rechtskonservative Politik bekannt ist, insbesondere für Maßnahmen gegen LGBTQ+-Rechte und Abtreibung. Bär verteidigte den Besuch und betonte, dass DeSantis ein einflussreicher Politiker sei, dem das Potenzial zugesprochen werde, eine zweite Amtszeit von Donald Trump zu verhindern.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig CSU-Besuch bei Rechtsaußen-Gouverneur DeSantis: Dorothee Bär kontert Kritik.] Stern.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. Mai 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

In der ARD-Sendung hart aber fair kritisierte Bär den schlechteren Umgangston im Bundestag seit dem Einzug der AfD. Laut Bär seien die Reden der AfD im Bundestag auf soziale Medien wie YouTube ausgerichtet, was wiederum ernsthaft geführte Debatten im Plenum verhindere. Zudem gebe es immer wieder ausländer- sowie frauenfeindliche Zwischenrufe von Mitgliedern der AfD.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ton „massiv verschärft“: Dorothee Bär beklagt frauenfeindliches Verhalten der AfD im Bundestag.] Frankfurter Rundschau, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. August 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Sonstiges Engagement

Datei:Roland Berger, Oliver Bär, und Dorothee Bär, Juli 2012.jpg
Dorothee Bär mit ihrem Ehemann Oliver Bär (2012)

Bär ist Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag, die sich für ein föderales Europa einsetzt,<ref>Europa-Union Parlamentarier im Deutschen Bundestag. In: Webseite der Europa-Union Deutschland. Abgerufen am 11. August 2025.</ref> Mitglied des Kuratoriums Bundeszentrale für politische Bildung und der Filmförderungsanstalt. Sie ist Mitglied der Vorauswahljury des Deutschen Filmpreises, Jurymitglied des Deutschen Computerspielpreises,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Jury: Deutscher Computerspielpreis.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. Mai 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> stellvertretendes Mitglied im Rundfunkrat der Deutschen Welle sowie Mitglied des Beirats der Rhön-Klinikum AG.

Dorothee Bär ist in zahlreichen Verbänden und Vereinen in den Landkreisen Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld und Haßberge sowie bundesweit aktiv. Sie war von Mai 2005 bis Mai 2009 Vorsitzende des Bezirksverbandes Unterfranken der Wasserwacht im Bayerischen Roten Kreuz. Des Weiteren ist sie Mitglied der Lebenshilfe Haßberge, deren Vorsitzende sie von 2006 bis 2008 war. Seit 2022 gehört sie dem Vorstand der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth an.<ref>Aufbau & Organe. In: freunde-bayreuth.org. Abgerufen am 15. November 2022.</ref>

Sie ist seit März 2019 Mitglied des Verwaltungsbeirats des FC Bayern München.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Staatsministerin Dorothee Bär in Verwaltungsbeirat berufen.] FC Bayern München, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. August 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Zudem ist sie Mitglied des Kuratoriums des deutschen AFS Interkulturelle Begegnungen e. V., mit dem sie 1995/1996 an einem Schüleraustausch in den USA teilnahm.<ref>AFS-Kuratorium. Abgerufen am 6. Juli 2019.</ref> Weiterhin ist sie Mitglied des Stiftungsrates der BFV Sozialstiftung.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig BFV-Sozialstiftung Jahresbericht 2018.] BFV-Sozialstiftung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Bär war bis September 2020 Mitglied in der Ludwig-Erhard-Stiftung, verließ diese jedoch aus Protest gegen den Vorsitzenden Roland Tichy, nachdem dessen Zeitschrift Tichys Einblick einen sexistischen Text über die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli veröffentlicht hatte.<ref>Dorothee Bär verlässt Stiftung aus Protests gegen Sexismus. 23. September 2020, abgerufen am 23. September 2020.</ref><ref>Dietmar Neuerer: Empörung über Magazinbeitrag: Staatsministerin Bär verlässt Ludwig-Erhard-Stiftung aus Protest gegen Vorsitzenden Tichy. In: Handelsblatt.com. 23. September 2020, abgerufen am 23. September 2020.</ref> Einen Tag später und aufgrund weiterer Austritte gab Tichy bekannt, sich Ende Oktober nicht mehr der Wiederwahl zu stellen.<ref name="faz">Gerald Braunberger: Tichy gibt Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung ab. In: FAZ.net. 24. September 2020, abgerufen am 14. September 2021.</ref>

Bis 2022 war Bär zudem Mitglied des Beirates der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Volkach: Claudia Pecher im Amt bestätigt.] inFranken.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Seit Anfang 2020 ist sie Kuratoriumsmitglied bei der Stiftung Lesen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Dorothee Bär, Dr. Katarina Barley und Nicola Beer neu im Kuratorium der Stiftung Lesen.] Stiftung Lesen, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Sie ist außerdem Schirmherrin des gemeinnützigen Vereins Initiative Digitale Empathie e. V. gegen Cyber-Mobbing, der im Dezember 2020 u. a. von Emilia Schüle, Key Pousttchi und Lukas Pohland gegründet wurde.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Mit digitaler Empathie gegen Cybermobbing.] Technische Universität Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Bär ist zudem seit Oktober 2021 Mitglied im Kuratorium der Julius-Maximilians-Universität Würzburg<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kuratorium.] Uni Würzburg, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und seit 2022 Mitglied im Beirat der Organisation for Human Health and Happiness (ohhh! Foundation).<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Dorothee Bär Nebentätigkeiten.] abgeordnetenwatch.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Weiterhin ist sie Kuratoriumsvorsitzende des Kissinger Sommers<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Buschfunk stimmt: Schirmherr Söder.] inFranken.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> sowie Mitglied des Beirates der Stiftung Katholische Schulen in Deutschland e. V.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Dorothee Bär.] Bundestag, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Januar 2023.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

2024 wurde sie Botschafterin des Deutschen Brotes des Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks.<ref>Dorothee Bär wird neue. Abgerufen am 3. Februar 2026.</ref>

Privates

Dorothee Bär gehört der römisch-katholischen Kirche an. Seit 2006 ist sie mit Oliver Bär verheiratet,<ref>Az, Dpa: Dorothee Bär: Meine Kinder haben mich als Politikerin verbessert. In: abendzeitung-muenchen.de. 9. Februar 2021, abgerufen am 14. September 2021.</ref> der bis kurz vor der gemeinsamen Hochzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in ihrem Büro im Deutschen Bundestag beschäftigt war.<ref>Gehaltsaffäre: CSU-Politikerin Bär beschäftigte Lebensgefährten im Bundestagsbüro. In: Die Zeit. 28. April 2013, abgerufen am 12. Mai 2023.</ref> Sie ist Mutter zweier Töchter (* 2006 und * 2011)<ref>dpa/aug: Dorothee Bär bringt Mädchen zur Welt. In: mainpost.de. 18. März 2011, abgerufen am 14. September 2021.</ref> und eines Sohnes (* 2012).<ref>ben: Dorothee Bär zum dritten Mal Mutter. In: mainpost.de. 23. August 2012, abgerufen am 14. September 2021.</ref> Ihr Mann wurde 2014 zum Landrat im Landkreis Hof gewählt und 2020 wiedergewählt.<ref name="faz-12871817">FAZ.NET/AFP/dpa: SPD-Kandidat Reiter siegt in München deutlich. In: FAZ.net. 30. März 2014, abgerufen am 14. September 2021.</ref>

2026 wurde sie mit dem Orden wider den tierischen Ernst ausgezeichnet.<ref>WDR: Politische Prominenz in Aachen: Dorothee Bär bekommt "Orden wider den tierischen Ernst". 1. Februar 2026, abgerufen am 2. Februar 2026.</ref>

Weblinks

Commons: Dorothee Bär – Sammlung von Bildern und Videos

Einzelnachweise

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Franz Josef Strauß (CSU, 1955–1956) | Siegfried Balke (CSU, 1956–1962) | Hans Lenz (FDP, 1962–1965) | Gerhard Stoltenberg (CDU, 1965–1969) | Horst Ehmke (SPD, 1972–1974) | Hans Matthöfer (SPD, 1974–1978) | Volker Hauff (SPD, 1978–1980) | Andreas von Bülow (SPD, 1980–1982) | Heinz Riesenhuber (CDU, 1982–1993) | Matthias Wissmann (CDU, 1993) | Paul Krüger (CDU, 1993–1994) | Jürgen Rüttgers (CDU, 1994–1998) | Edelgard Bulmahn (SPD, 1998–2005) | Annette Schavan (CDU, 2005–2013) | Johanna Wanka (CDU, 2013–2018) | Anja Karliczek (CDU, 2018–2021) | Bettina Stark-Watzinger (FDP, 2021–2024) | Cem Özdemir (Grüne, 2024–2025) | Dorothee Bär (CSU, seit 2025) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Kabinett MerzVorlage:Klappleiste/Anfang Ehrenvorsitzende:
Edmund Stoiber | Theo Waigel | Horst Seehofer

Gewählte Mitglieder des Parteivorstandes:
Markus Söder | Martin Huber | Dorothee Bär | Melanie Huml | Angelika Niebler | Manfred Weber | Katrin Albsteiger | Tanja Schorer-Dremel | Tobias Schmid | Sebastian Brehm | Hans Reichhart | Markus Pannermayr | Astrid Freudenstein | Alexander Dobrindt | Ilse Aigner | Anja Weisgerber | Alexander Radwan | Albert Füracker | Joachim Herrmann | Klaus Holetschek | Manuel Knoll | Ludwig Spaenle | Volker Ullrich | Mechthilde Wittmann | Christian Bernreiter | Benedikt Lika | Markus Oesterlein | Steffen Vogel | Michael Frieser | Emmi Zeulner | Silke Launert | Martina Englhardt-Kopf | Melissa Goossens | Marlene Mortler | Daniela Ludwig | Bernd Sibler | Winfried Bausback | Siegfried Walch | Thomas Ebeling | Raimund Kneidinger | Sebastian Straubel | Josef Zellmeier | Anna-Maria Auerhahn | Rena Schimmer | Thomas Goppel | Josef Rohrmoser | Daniel Artmann

Kraft Amtes im Parteivorstand:
Alexander Hoffmann | Ulrike Scharf | Petra Högl | Franz Meyer | Bernd Posselt Vorlage:Klappleiste/Ende

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