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Dumbrăveni

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Dumbrăveni
Elisabethstadt
Erzsébetváros
Datei:ROU SB Dumbraveni CoA1.jpg
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Sibiu
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(6238) 46° 14′ N, 24° 34′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(6238) 46° 13′ 30″ N, 24° 34′ 28″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 345 m
Fläche: 55,75 km²
Einwohner: 6.238 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 112 Einwohner je km²
Postleitzahl: 555500
Telefonvorwahl: (+40) 02 69
Kfz-Kennzeichen: SB
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 20. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Stadt
Gliederung: 2 Gemarkungen/Katastralgemeinden: Ernea, Șaroș pe Târnave
Bürgermeister : Emil Dârloșan (PSD)
Postanschrift: Bulevard Mihai Eminescu, nr. 6
loc. Dumbrăveni, jud. Sibiu, RO–555500
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Dumbrăveni [<templatestyles src="IPA/styles.css" />dumbrəvenʲ] (veraltet Ibașfalău; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) oder Eppeschdorf, siebenbürgisch-sächsisch Eppeschderf, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) oder Ebesfalva, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Kleinstadt in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Geographische Lage

Dumbrăveni liegt im nördlichen Teil des Kreises Sibiu an der Târnava Mare (Großen Kokel), etwa auf halbem Weg zwischen Sighișoara (Schäßburg) und Mediaș (Mediasch).

Südlich von Dumbrăveni führt die Nationalstraße Drum național 14 von Sighișoara (Schäßburg) nach Hermannstadt an der Stadt vorbei. Mit Fertigstellung der Siebenbürgen-Autobahn A3 soll ein Autobahnanschluss entstehen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Harta Interactiva (Memento vom 5. Dezember 2010 im Internet Archive). Homepage des Autobahnprojektes Autostrada Transilvania. Abgerufen am 11. Oktober 2010.</ref> Der Bahnhof befindet sich ebenfalls außerhalb im Süden der Stadt und liegt an der wichtigen Bahnstrecke Teiuș–Brașov, wobei fast nur Regionalzüge in Dumbrăveni halten.

Geschichte

Der Ort wurde im 13. Jahrhundert von Siebenbürger Sachsen gegründet und erstmals 1332 urkundlich erwähnt. Eine Besiedlung der Region deutet nach archäologischen Funden auf dem Areal des eingemeindeten Ortes Șaroș pe Târnave (Scharosch) bis in die Frühbronzezeit zurück.<ref>Repertoriul Arheologic al României – Dumbrăveni bei cimec.ro abgerufen am 6. November 2023 (rumänisch).</ref>

Im 14. Jahrhundert wurde die Siedlung als Eppeschdorf bekannt. In den folgenden Zeiten wurde das Dorf auch von Rumänen und Ungarn bewohnt. Im 15. Jahrhundert ließ sich dort die ungarische Adelsfamilie Apafi nieder und erbaute im Jahre 1552 ein Schloss im Renaissancestil. Im Jahre 1661 wurde Michael I. Apafi Fürst von Siebenbürgen. Somit wurde das damalige Eppeschdorf zeitweilige Fürstenresidenz.<ref>Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref>

Für die Stadtgeschichte bedeutend war in den Jahren 1671 bis 1685 (unter Michael Apafi) die Ansiedlung vertriebener Armenier aus der Moldau. Als Kaufleute erhielten sie zahlreiche Privilegien. Sie erwarben schließlich das Schloss und besiedelten auch umliegende Dörfer, beispielsweise Hoghilag (Halvelagen), Ernea (Ehrgang) und Scharosch.

Im 18. Jahrhundert wurde Eppeschdorf in Elisabethstadt umbenannt und erhielt den Rang einer privilegierten Stadt. Allmählich nahmen die Armenier die ungarische Sprache und Kultur an.

Seit dem Ende des Ersten Weltkrieges gehört die Stadt zu Rumänien. Zusammen mit Gherla (Armenierstadt) gehört Dumbrăveni zu den historisch bedeutenden armenischen Städten in Siebenbürgen.

Bevölkerung

Im Jahre 1850 zählte die Stadt insgesamt 2.224 Bürger. Zu dieser Zeit bezeichneten sich noch 689 Bürger als armenischer Herkunft. Im Jahre 1930 bei beinahe doppelter Einwohnerzahl nannten sich lediglich noch 32 Bürger als Armenier. Gemäß der Volkszählung von 2002 lebten in Dumbrăveni 8.419 Einwohner, davon waren 72,9 % Rumänen, 13,8 % Roma, 11,7 % Ungarn und 1,5 % Siebenbürger Sachsen.<ref>Varga E. Árpád: Szeben megye településeinek etnikai (anyanyelvi/nemzetiségi) adatai. 1850-2002 (PDF; 596 kB). Abgerufen am 11. Oktober 2010.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Politik

Der Lokalrat der Stadt besteht aus 14 Mitgliedern. Nach der Wahl von 2024 sind fünf Parteien vertreten: PSD (6 Sitze), PNL (6 Sitze), PRPE, UDMR und AUR (je 1 Sitz).<ref name="vz2021" />

Persönlichkeiten

Siehe auch

Weblinks

Commons: Dumbrăveni – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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