Eichberg-Trautenburg
| Eichberg-Trautenburg (Ehemalige Gemeinde, Streusiedlung) | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Leibnitz (LB), Steiermark | |||||
| Gerichtsbezirk | Leibnitz | |||||
| Pol. Gemeinde | Leutschach an der Weinstraße | |||||
| Ortschaft | Eichberg-Trautenburg | |||||
| Koordinaten | 46° 41′ 41″ N, 15° 26′ 55″ O
{{#coordinates:46,694732|15,448663|primary
|
dim=500 | globe= | name=Eichberg-Trautenburg | region=AT-6 | type=city
}} |
| Höhe | 547 m ü. A. | |||||
| Einwohner der stat. Einh. | 773 (1. Jänner 2014) | |||||
| Gebäudestand | 338 (2011) | |||||
| Fläche | 14,18 km² | |||||
| Postleitzahlen | 8452, 8453, 8454, 8463 | |||||
| Vorwahl | +43/3454 (Leutschach) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Zählsprengel/ -bezirk | Eichberg-Trautenburg (61054 001) | |||||
| Bild Lage der ehemaligen Gemeinde im Bezirk Leibnitz (Stand 2014) | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Eichberg-Trautenburg ist eine Ortschaft und Streusiedlung sowie Katastralgemeinde der Gemeinde Leutschach an der Weinstraße im Bezirk Leibnitz in der Steiermark in Österreich.
Eichberg-Trautenburg war bis Ende 2014 auch eine eigene Gemeinde mit 773 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014), wurde jedoch im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit den Gemeinden Leutschach, Glanz an der Weinstraße und Schloßberg zusammengeschlossen. Die neue Gemeinde führt den Namen „Leutschach an der Weinstraße“.<ref>Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 21. November 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Leutschach und der Gemeinden Eichberg-Trautenburg, Glanz an der Weinstraße und Schloßberg, alle politischer Bezirk Leibnitz. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 6. Dezember 2013. Nr. 154, 35. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 683.</ref>
Geografie
Eichberg-Trautenburg liegt in der Steiermark im südsteirischen Weinland.
Gliederung
Die ehemalige Gemeinde bestand aus zwei Katastralgemeinden bzw. gleichnamigen Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>):
- Eichberg-Trautenburg (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Kranach (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
Geschichte
Ein Hügelgräberfeld aus der römischen Kaiserzeit im „Fakitsch“-Wald, das aus acht Grabhügeln und sieben Tumuli bestand, lässt annehmen, dass zu dieser Zeit Teile von Eichberg bereits besiedelt waren.
Der Name Eichberg wurde erstmals im Urbar Herzog Albrechts I. 1295 als Aichperg genannt. In alten Urkunden und Dokumenten (In der Gegend befanden sich auch Lehen der Grafen von Cilli und des Stiftes St. Paul im Lavanttal) tauchen immer wieder slawische Namen auf. So wurde 1521 ein Suppan (slawische Bezeichnung eines Dorfältesten) genannt. Namen wie Jauschnegg (slaw. für ‚südlicher Wind‘) oder Hrast (slaw. für ‚Eiche‘) zeugen für eine slawische Besiedlung.
Da auf dem Gemeindegebiet keine grundherrschaftliche Domäne bestand und Eichberg in die Pfarre Leutschach inkorporiert war, gibt es in Eichberg auch keine historischen Gebäude und Denkmäler. Die umliegenden Herrschaften Schmirnberg, Trautenburg, Amthof, Arnfels und Ehrenhausen teilten sich die Huben und Weingärten des Gebietes auf.
Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand erst 1850. Der heutige Ortsname ist kein Doppelname aus zwei Orten, sondern eine Beifügung der ehemaligen Herrschaft, zu der Eichberg gehörte (wie bei St. Peter-Freienstein).
Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.
Politik
Letzter Bürgermeister war der Landtagsabgeordnete Peter Tschernko (ÖVP). Der Gemeinderat setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen:
Bevölkerungsentwicklung
<timeline>
- Quelle der Daten: Statistik Austria
Colors =
id:hellgrau value:gray(0.7) id:dunkelgrau value:gray(0.9)
ImageSize = width:500 height:auto barincrement:28 PlotArea = left:40 right:20 bottom:28 top:10 AlignBars = justify DateFormat = yyyy Period = from:500 till:1250 TimeAxis = orientation:horizontal ScaleMajor = gridcolor:hellgrau unit:year increment:500 start:500 ScaleMinor = gridcolor:dunkelgrau increment:100 start:500
PlotData=
color:skyblue width:20 shift:(20,-4) fontsize:S bar:1869 from:start till:1131 text:"1131" bar:1880 from:start till:1164 text:"1164" bar:1890 from:start till:1141 text:"1141" bar:1900 from:start till:1161 text:"1161" bar:1910 from:start till:1173 text:"1173" bar:1923 from:start till:1102 text:"1102" bar:1934 from:start till:1242 text:"1242" bar:1939 from:start till:1157 text:"1157" bar:1951 from:start till:1183 text:"1183" bar:1961 from:start till:1106 text:"1106" bar:1971 from:start till:1015 text:"1015" bar:1981 from:start till:992 text:"992" bar:1991 from:start till:897 text:"897" bar:2001 from:start till:882 text:"882" bar:2012 from:start till:787 text:"787"</timeline>
Quelle: Statistik Austria<ref>Ein Blick auf die Gemeinde Eichberg-Trautenburg</ref>
Wappen
Blasonierung: Das Wappen zeigt einen „… von Silber und Grün gespaltenen Schild. Im rechten Feld eine natürliche Eiche auf grünem Rafen, im linken Feld auf schwarzem Boden ein dreizinniger gefugter silberner Turm, der oberhalb des verbreiterten mit einer rundbogigen Toröffnung versehenen Erdgeschosses zwei rundbogige Fenster nebeneinander aufweist.“
Städtepartnerschaften
Die neue Gemeinde Leutschach an der Weinstraße hat eine Partnerschaft mit Feucht in Mittelfranken (Deutschland).
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Weinlehrpfad
1990 wurde ein Weinlehrpfad errichtet, der die Geschichte des Weinanbaus weltweit anhand von Schautafeln dokumentiert. Entlang einer einen Kilometer langen Wanderstrecke kann man auch alle Weinsorten, die in der Steiermark kultiviert werden, sehen und auch verkosten.
Kreuzbergwarte
Die 1994 errichtete 30 Meter hohe Kreuzbergwarte steht ca. 4,7 km nordnordöstlich des Ortes auf dem 633 m hohen Kreuzberg. Von der in 25 Meter Höhe liegenden Aussichtsplattform reicht der Blick über die ganze südliche Steiermark. Schon 1930 wurde an gleicher Stelle ein Aussichtsturm errichtet, der jedoch im Laufe der fünfziger Jahre verfiel und abgetragen werden musste.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Kreuzbergwarte in Eichberg-Trautenburg ( des Vorlage:IconExternal vom 30. September 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf der Webseite der Marktgemeinde Leutschach an der Weinstraße</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
Allerheiligen bei Wildon |
Arnfels |
Ehrenhausen an der Weinstraße |
Empersdorf |
Gabersdorf |
Gamlitz |
Gleinstätten |
Gralla |
Großklein |
Heiligenkreuz am Waasen |
Heimschuh |
Hengsberg |
Kitzeck im Sausal |
Lang |
Lebring-Sankt Margarethen |
Leibnitz |
Leutschach an der Weinstraße |
Oberhaag |
Ragnitz |
Sankt Andrä-Höch |
Sankt Georgen an der Stiefing |
Sankt Johann im Saggautal |
Sankt Nikolai im Sausal |
Sankt Veit in der Südsteiermark |
Schwarzautal |
Straß in Steiermark |
Tillmitsch |
Wagna |
Wildon
50 ehemalige Gemeinden (aufgelöst 1945–1969):
Aflenz an der Sulm |
Altenberg bei Leibnitz |
Badendorf |
Brünngraben |
Feiting |
Felgitsch |
Flamberg |
Flüssing |
Gersdorf an der Mur |
Grötsch |
Hart bei Wildon |
Hasendorf an der Mur |
Haslach an der Stiefing |
Höch |
Hütt |
Kainach bei Wildon |
Labuttendorf |
Landscha an der Mur |
Lappach |
Lebring |
Leitring |
Lichendorf** |
Lind bei Sankt Veit am Vogau |
Lipsch |
Maggau* |
Marchtring |
Mitteregg |
Nestelberg |
Neudorf an der Mur |
Neudorf im Sausal |
Neutersdorf |
Oberjahring |
Oberschwarza** |
Ottenberg |
Perbersdorf bei Sankt Veit** |
Pichla bei Mureck** |
Prarath |
Sankt Margarethen bei Lebring |
Schirka |
Schönberg an der Laßnitz |
Schrötten an der Laßnitz |
Seibersdorf bei Sankt Veit** |
Siebing** |
Sukdull |
Unterhaus |
Unterlabill* |
Unterschwarza** |
Waldschach |
Weitersfeld an der Mur** |
Wutschdorf
24 ehemalige Gemeinden (aufgelöst seit 2014):
Berghausen |
Breitenfeld am Tannenriegel |
Ehrenhausen |
Eichberg-Trautenburg |
Glanz an der Weinstraße |
Hainsdorf im Schwarzautal |
Kaindorf an der Sulm |
Leutschach |
Mitterlabill*** |
Murfeld*** |
Pistorf |
Ratsch an der Weinstraße |
Retznei |
Sankt Nikolai ob Draßling |
Sankt Ulrich am Waasen |
Sankt Veit am Vogau |
Schloßberg |
Schwarzau im Schwarzautal*** |
Seggauberg |
Stocking |
Sulztal an der Weinstraße |
Weinburg am Saßbach*** |
Weitendorf |
Wolfsberg im Schwarzautal
Gemeinde war bei Auflösung im: *Bezirk Feldbach; **Bezirk Radkersburg; ***Bezirk Südoststeiermark
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Leutschach an der Weinstraße