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Épinay-sur-Seine

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(Weitergeleitet von Epinay-sur-Seine)
Épinay-sur-Seine
Datei:Blason Epinay-sur-Seine 93.svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Île-de-France
Département (Nr.) Seine-Saint-Denis (93)
Arrondissement Saint-Denis
Kanton Épinay-sur-Seine (Hauptort)
Saint-Ouen-sur-Seine
Gemeindeverband Métropole du Grand Paris und
Plaine Commune
Koordinaten 48° 57′ N, 2° 18′ OKoordinaten: 48° 57′ N, 2° 18′ O
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Höhe 22–60 m
Fläche
Einwohner 52.833 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 93800
INSEE-Code 93031
Website www.epinay-sur-seine.fr
Datei:Hôtel ville Épinay Seine 3.jpg
Hôtel de Ville (Rathaus) von Épinay-sur-Seine

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Épinay-sur-Seine <templatestyles src="IPA/styles.css" />[epinɛ syʁ sɛn] <phonos file="LL-Q150 (fra)-Harmonia Amanda-Épinay-sur-Seine.wav"></phonos> ist eine französische Gemeinde im Ballungsgebiet nördlich von Paris, circa elf Kilometer vom Pariser Stadtzentrum entfernt. Sie ist die westlichste Gemeinde des Départements Seine-Saint-Denis und eine der dichtestbevölkerten Gemeinden Europas. Auf einer Fläche von 457 Hektar leben 52.833 Personen (Stand 1. Januar 2023). Die Einwohner von Épinay-sur-Seine werden Spinassiens und Spinassiennes genannt.

Geschichte

Keltisch-eisenzeitliche Funde aus dem Flussbett der Seine weisen auf frühe Besiedelung hin. Erstmals schriftlich erwähnt wird der Ort in der Merowingerzeit als Spinogelum, in einer lateinischen Urkunde des Chronisten Fredegar aus dem Jahr 638. Dagobert I. († 639) verfasste sein Testament in Ipinacum, wo er offenbar einen Königshof besaß, und hinterließ den Ort dem Kloster Saint-Denis. Einen Teil eignete sich später die Familie Montmorency an.

Im 12. Jahrhundert lebten die „Spinassiens“ vom Hafenumschlag an der Seine sowie vom Gemüseanbau, Getreideanbau und Weinbau.

Im Jahr 1741 kaufte der Finanzier Louis Denis Lalive de Bellegarde die Herrschaft Épinay nebst zahlreichen anderen. Er war Generaldirektor der Ferme générale und erwarb sich ein großes Vermögen. Bereits sein Vater war directeur de la Régie générale des monnaies gewesen und hatte sich eine mit dem Adelstitel verbundene Charge als Ratssekretär des Königs gekauft. Die Montmorency waren Mitte des 17. Jahrhunderts von den Bourbon-Condé beerbt worden, die weiterhin Lehnsherren der Herrschaft blieben. Charles de Bourbon, comte de Charolais, stellte 1743 als Vormund für seinen Neffen Louis V. Joseph de Bourbon, prince de Condé, Mittel für den Wiederaufbau der Kirche bereit. Das heutige Hôtel de Ville (Rathaus) an der Rue Quétigny wurde von 1756 bis 1760 als privates Palais für den Marquis du Terrail errichtet. Ab 1881 lebte hier der spanische Prinzgemahl Francisco de Asís de Borbón im Exil. Seit 1987 steht es als Monument historique auf der Liste der Baudenkmäler in Frankreich.

Am 7. August 1850 wurde ein Teil des Territoriums von Épinay-sur-Seine mit Teilen des Gebiets von Deuil-la-Barre, Saint-Gratien und Soisy-sous-Montmorency vereinigt. Daraus entstand die Gemeinde Enghien-les-Bains.

Seit etwa 1960 wuchs die Einwohnerzahl der Gemeinde durch die Errichtung von Hochhäusern in Plattenbauweise stark an und die Sozialstruktur veränderte sich grundlegend. Wie viele Vororte von Paris hat die Gemeinde außerdem einen hohen Anteil an Einwanderern (ca. 40 %), vor allem aus dem Maghreb, der Türkei und Subsahara-Afrika.

Verkehr

Datei:Gare dEpinay-sur-Seine (2857675779).jpg
Empfangsgebäude des Bahnhofs Épinay
Datei:Station Tramway Ligne 8 Blumenthal Épinay Seine 8.jpg
Straßenbahn der Linie 8 in Épinay
Datei:Église St Médard - Épinay-sur-Seine (FR93) - 2020-05-29 - 1.jpg
Kirche St Médard
Datei:Gyarmati Kiállítás (Exposition Coloniale), a franciaországi Épinay-sur-Seine-ben található Notre-Dame des Missions templom másolata. Fortepan 56690.jpg
Notre-Dame des Missions (1931)

Épinay-sur-Seine ist über den gleichnamigen Bahnhof an die Linie C des S-Bahn-ähnlichen Réseau express régional d’Île-de-France (RER) sowie mit dem Bahnhof Épinay - Villetaneuse an die Linie H der Transilien-Vorortzüge angebunden. Darüber hinaus verkehren die Linie 8 der Pariser Straßenbahn und die Linie 11, eine Art Stadtbahn, durch Épinay.

Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Épinay-sur-Seine

Gemeindepartnerschaften

Épinay listet folgende Partnerstädte auf:<ref name="Twins">Les relations internationales - Epinay sur Seine (Internationale Beziehungen). Rathaus von Épinay-sur-Seine, 20. Oktober 2025, abgerufen am 5. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website Épinay – Les villes jumelles (Memento vom 1. Juni 2023 im Internet Archive)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website Épinay – Les coopérations (Memento vom 25. Januar 2023 im Internet Archive)</ref>

Stadt Land seit Typ
Alcobendas Datei:Coat of Arms of Alcobendas.svg Spanien Madrid, Spanien 1986 Städtepartnerschaft (Jumelage)
Guinguinéo SenegalDatei:Flag of Senegal.svg Kaolack, Senegal 2024 Kooperation
Mewasseret Zion IsraelDatei:Flag of Israel.svg Jerusalem, Israel 2013 Kooperation
Oberursel Datei:DEU Oberursel COA.svg Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Hessen, Deutschland 1964 Städtepartnerschaft (Jumelage)
Ramallah Datei:Logo CHP.png PalastinaDatei:Flag of Palestine.svg Westjordanland, Palästina 2013 Kooperation
South Tyneside (Jarrow) Vereinigtes Konigreich England, Vereinigtes Königreich 1965 Städtepartnerschaft (Jumelage)
Tichy AlgerienDatei:Flag of Algeria.svg Bejaia, Algerien 2014 Kooperation

Persönlichkeiten

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes de la Seine-Saint-Denis. Flohic Éditions, 2. Auflage, Paris 2002, ISBN 2-84234-133-3, S. 149–157.

Weblinks

Commons: Épinay-sur-Seine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang Aubervilliers | Épinay-sur-Seine | La Courneuve | L’Île-Saint-Denis | Saint-Denis | Saint-Ouen-sur-Seine | Stains | Villetaneuse Vorlage:Klappleiste/Ende

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