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Fedora (Linux-Distribution)

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Fedora
Logo von Fedora
Fedora 40 Workstation
mit der Gnome-Oberfläche 46
Entwickler Fedora-Projekt
Lizenz(en) GPL und andere
Erstveröff. 6. November 2003
Akt. Version Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) vom Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Kernel Linux
Abstammung GNU/Linux
↳ Fedora
↳ CentOS Stream
↳ RHEL
Architektur(en) AMD64, PowerPC, ARM, s390x
Installations­medium USB-Stick, DVD<ref>Herunterladen. In: fedoraproject.org. Abgerufen am 28. Juni 2023.</ref>
Sprache(n) mehrsprachig
Sonstiges Standard-Desktop-Umgebung: Gnome
fedoraproject.org

Fedora [<templatestyles src="IPA/styles.css" />fɨˈdɒr.ə] ist eine RPM-basierte Linux-Distribution. Ziel der Entwickler der Distribution ist es, Freie Software zu fördern und ein Betriebssystem für eine möglichst vielfältige Zielgruppe zu gestalten. Organisiert wird die Entwicklung in der Online-Community des Fedora-Projekts, das vom Unternehmen Red Hat angeführt wird.<ref name="Overview Fedora">Fedora Project Overview. In: Fedora Project. Abgerufen am 20. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Fedora und Red Hat Enterprise Linux (RHEL) sind verwandte Projekte, wobei Fedora als Upstream von RHEL fungiert. Änderungen werden zuerst in Fedora vorgenommen und können dann in RHEL integriert werden.<ref>Fedora and Red Hat Enterprise Linux. In: Fedora Project. Abgerufen am 27. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das englische Wort fedora bezeichnet eine spezielle Art des Filzhuts, des Markenzeichens des Unternehmens Red Hat.

Zielgruppe

Fedora wird für den generellen Einsatz auf Server- und Desktop-Systemen entwickelt. Das Fedora-Projekt selbst bezeichnet seine Distribution als geeignet für Einsteiger ebenso wie für erfahrene Benutzer.<ref>User base. In: Fedora Project. Abgerufen am 8. Oktober 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Hindernisse wie die Installation von Videocodecs oder der proprietären Nvidia-Treiber aus einer externen Softwarequelle<ref name="F18 Kritik" /> werden im Standard-GNOME-Einrichtungsdialog erleichtert, andere Desktops benötigen manuelle Installation.

Im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen gibt es keinen Langzeit-Support. Der Lebenszyklus einer Fedora-Version ist auf 13 Monate angelegt, etwa alle sechs Monate erscheint eine neue Version,<ref>Project life cycle and maintenance. In: Fedora Project. Abgerufen am 20. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> weshalb Fedora für eine langfristig geplante Verwendung (z. B. auf Embedded-Systemen oder Systemen mit jahrelanger Uptime) ungeeignet ist.

Dafür bietet es im Gegensatz zu anderen Distributionen stets sehr aktuelle Software und neue Standards wie systemd, Btrfs, PipeWire, Wayland und Flatpak.<ref name="Objectives Fedora">Fedora Project Objectives. In: Fedora Project. 19. Dezember 2006, abgerufen am 20. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Fedora-Projekt

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Prinzipien

Das Fedora-Projekt formuliert seine Ziele wie folgt:

The Fedora Project is a partnership of free software community members from around the globe. The Fedora Project builds open source software communities and produces a Linux distribution called Fedora.<ref name="Overview Fedora" />
[…]
The Fedora Project creates a world where,

  • free culture is welcoming and widespread,
  • collaboration is commonplace, and
  • people control their content and devices.<ref name="Vision Fedora">“Vision statement”. In: Fedora Project. Abgerufen am 7. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das Fedora-Projekt ist eine Partnerschaft zwischen Mitgliedern der Free-Software-Community aus aller Welt. Das Fedora-Projekt bildet Open-Source-Software-Communitys und produziert eine Linux-Distribution namens Fedora.
[…]

Das Fedora-Projekt kreiert eine Welt, in der

  • die Kultur freier Inhalte willkommen und weit verbreitet ist,
  • Zusammenarbeit etwas selbstverständliches ist und
  • Menschen die Kontrolle über ihre Inhalte und Geräte haben.

Diese Absichten werden ausgedrückt in den vier Prinzipien:

  1. Freiheit („Freedom“)
  2. Freunde („Friends“)
  3. Funktionen („Features“)
  4. Zuerst („First“)<ref name="Ziele Foundation">“Freedom, Friends, Features, First”. In: Fedora Project. Red Hat, Inc., abgerufen am 5. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die „Freiheit“ bezieht sich auf die Freiheit der Software im Gegensatz zu proprietärer Software. Die Förderung solcher FLOSS ist den Entwicklern ein Anliegen, weswegen Fedora gratis, quelloffen und ausdrücklich zur Weiterentwicklung angeboten wird. „Freunde“ repräsentiert die Stärke dieser weltweiten Gemeinschaft (Community) unterschiedlichster Menschen, die gemeinsam an der Entwicklung freier Software arbeiten. „Funktionen“ drückt das Streben nach Vielseitigkeit und Flexibilität aus, die Bedürfnisse möglichst vieler Anwender bestmöglich abzudecken. „Zuerst“ steht für den Innovationswillen und die angestrebte Vorreiterrolle innerhalb der Open-Source-Bewegung.<ref name="Ziele Foundation" /><ref name="Uebersicht">Overview. In: Fedora Project. Red Hat, Inc., abgerufen am 5. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wie schon beim Vorgänger von Fedora gilt auch hier der Grundsatz, dass nur Computerprogramme mit vollständig freier Lizenz in die Distribution aufgenommen werden dürfen.<ref name="Uebersicht" /> Die einzige Ausnahme bildet Firmware in binärer Form (Binärblob), die mit einer Lizenz zur Verfügung gestellt wird und die eine freie Nutzung erlaubt.<ref name="FSF">FreeSoftwareAnalysis. In: Fedora Project. Red Hat, Inc., abgerufen am 6. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Prominenteste Folge dieser Lizenzpolitik ist, dass Fedora z. B. keine Unterstützung für die DVD-Video-Wiedergabe mit sich bringt, sondern diese aus Drittquellen installiert werden müssen.

Zur Fedora-Gemeinschaft gehören Mitarbeiter des Unternehmens Red Hat und Entwickler anderer Unternehmen, sowie unabhängige ehrenamtliche Entwickler, darunter auch Studierende. Neben Software-Entwicklern gibt es Spezialisten für das Marketing, die linguistische Übersetzung oder die grafische Gestaltung.<ref name="Uebersicht" /> Um die Zusammenarbeit dieser teilweise sehr inhomogenen Community zu erleichtern, gibt sich das Fedora-Projekt zwei Grundsätze:<ref name="code-of-conduct">Code of Conduct. In: Fedora Project. Red Hat, Inc., abgerufen am 5. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

  1. Bei jeder Entscheidung ist die Auswirkung auf andere zu bedenken und gleichzeitig
  2. Ist respektvoll mit den Entscheidungen anderer umzugehen. Bei einer Uneinigkeit in technischen oder sozialen Fragen wird versucht, zuerst zu verstehen, wieso es zu einer Uneinigkeit gekommen ist, bevor versucht wird, eine Einigung zu erzielen.

Projektleitung

Das Fedora-Projekt wird von einem zehnköpfigen sogenannten Fedora Board (englisch für Gremium) geführt.<ref name="board">Board. In: Fedora Project. Red Hat, Inc., abgerufen am 12. Juli 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Neben dem Vorsitzenden – der vom Unternehmen Red Hat bestimmt wird und ein Vetorecht besitzt – besteht das Board aus vier vom Vorsitzenden ernannten Mitgliedern und fünf durch die Fedora Community gewählten Mitgliedern. Das Board entscheidet über alle strategischen und finanziellen Belange des Projekts. Die technische Leitung und damit die Verantwortung für die Entwicklungsarbeit des Projekts liegt beim sogenannten Fedora Engineering Steering Committee<ref>Fedora Engineering Steering Committee. In: Fedora Project. Red Hat, Inc., abgerufen am 12. Juli 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (kurz FESCo, engl. für Technisches Steuerungs-Komitee). Das FESCo besteht aus neun durch die Fedora Community gewählten Mitgliedern. Die Diskussionen und Entscheidungen von beiden Gremien sind meist online und öffentlich nachverfolgbar, da die regelmäßigen Sitzungen meist in einem IRC-Kanal stattfinden. Der Vorsitzende des Boards koordiniert als amtierender Fedora-Projektleiter (FPL) auch die Umsetzung der Entscheidungen von Board und FESCo.<ref>Project Leader. In: Fedora Project. Red Hat, Inc., abgerufen am 12. Juli 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit Juni 2014 ist Matthew Miller Vorsitzender und FPL.<ref>dagny87: Introducing the new Fedora Project Leader, and some parting thoughts. In: robyn's wordshack. 3. Juni 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Oktober 2016; abgerufen am 5. Dezember 2016.</ref>

Finanzierung

Das Fedora-Projekt wird hauptsächlich durch das Unternehmen Red Hat finanziert. Red Hat möchte eine möglichst vollständige und solide Grundlage für ihr kommerzielles Produkt Red Hat Enterprise Linux (RHEL) erhalten. Das Sponsoring von Red Hat besteht neben der Bereitstellung finanzieller Mittel vorwiegend aus der Mitarbeit zahlreicher Red Hat-Angestellter in der Fedora Community. Daneben stellt Red Hat seine Infrastruktur, wie z. B. Server oder Konferenzräume, kostenfrei dem Fedora-Projekt zur Verfügung.<ref name="Sponsoring">Fedora-Sponsoren. In: Fedora Project. Red Hat, Inc., abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>

Neben Red Hat und einzelnen privaten Personen sind die Unternehmen Amazon AWS, BodHOST, Ibiblio, InterNetX GmbH, OSU Open Source Lab, proIO GmbH, DedicatedSolutions und HEFICED als Sponsoren von Fedora bekannt.<ref name="Sponsoring" /> Einige dieser Unternehmen verkaufen Hardware mit vorinstallierter Fedora-Software oder sind Nutzer der Distribution, wie beispielsweise AmazonLinux von AWS, welches auf Fedora basiert.<ref>Relationship to Fedora - Amazon Linux 2023. In: docs.aws.amazon.com. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>

Tagungen

Das Fedora-Projekt veranstaltet unterschiedliche Tagungen. Die jährliche flock (englisch „The Annual Fedora Project Conference“), die virtuelle nest, globale und lokale hatch und die halbjährlichen Fedora Release Parties (übersetzt „Fedora Veröffentlichungsfeier“).<ref>Community. In: Fedora Project. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref> Neben Vorträgen, Podien, Sitzungen und sozialen Anlässen werden an den Tagungen sogenannte Hackfests organisiert, bei denen eine Gruppe von Entwicklern eine spezifische Fragestellung zusammen angeht und programmiert.<ref>Council/2023 Hackfest. In: Fedora Project Wiki. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref><ref>Report from the Reproducible Builds Hackfest during Flock 2023. In: Fedora Project. 14. August 2023, abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>

Verbreitung

Fedora erfreut sich unter anderem als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen großer Beliebtheit und hat dieses in vielen Unternehmen und Institutionen ersetzt. Die meisten kommerziellen Anwendungen, Daemons und Treiber, die früher für RHL zur Verfügung gestellt wurden, werden mittlerweile ebenfalls für Fedora angeboten, womit diese Distribution eine breitflächige Unterstützung durch Unternehmen und Institutionen bekommt. Auf der Plattform DistroWatch steht Fedora auf Platz 7 der meisten Suchanfragen des vergangenen halben Jahres.<ref>Jesse Smith: DistroWatch Page Hit Ranking. In: Distrowatch.com. Atea Ataroa Limited, 19. Dezember 2023, abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bis 2008 wurde die Wikipedia auf Red Hat Linux 9 und unterschiedlichen Fedora-Versionen gehostet. Ende 2008 wurden alle 400 Server der Wikimedia Foundation zu Ubuntu migriert.<ref name="WP Server">Julius Beckmann: Wikipedia wechselt mit Ihren 400 Servern zu Ubuntu. 10. Oktober 2008, abgerufen am 7. September 2013.</ref> Der von IBM gebaute Supercomputer Roadrunner, der am National Nuclear Security Administration (NNSA) betrieben wird, verwendet sowohl RHEL als auch Fedora als Betriebssystem.<ref name="Roadrunner IBM">Roadrunner: Hardware and Software Overview. (PDF; 2,2 MB) In: IBM. 10. Oktober 2008, abgerufen am 7. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="Roadrunner NNSA">Ken Koch: Roadrunner Platform Overview. (PDF; 1,4 MB) National Nuclear Security Administration, 13. April 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Oktober 2013; abgerufen am 23. Oktober 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die philippinische Regierung ließ im Jahr 2008 13.000 Computer, auf denen Fedora installiert war, an Schulen verteilen.<ref name="Philippinen">Rodney Gedda: 23,000 Linux PCs forge education revolution in Philippines. In: Computerworld. IDG Communications, 29. Januar 2008, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 7. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/www.computerworld.com.au (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> An der ARM TechCon 2013 stellte Dell den ersten ARM-64-Bit-Server vor, der mit Fedora als Betriebssystem ausgestattet war.<ref name="ARM TechCon">Christof Windeck: Dell führt ARM-64-Server mit Linux vor. In: Heise online. 29. Oktober 2013, abgerufen am 29. Oktober 2013.</ref>

Eine Erhebung der Nutzerzahlen ist nur mittels Schätzung möglich, da anders als bei kommerzieller Software keine Verkaufszahlen erhoben werden können und keine Produktaktivierung für die Nutzung notwendig wird. Es können also lediglich die Downloadzahlen der Installationsmedien (ISO-Images) und die Zugriffe auf die Update-Server (Repositories) gezählt werden.<ref>DNF Counting. In: Fedora Project. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Diese Erhebungsmethoden sind mit einer großen Unschärfe behaftet, da das System mit einem einzelnen Installationsmedium (CD-ROM, DVD, USB-Stick) auf vielen Computern installiert werden kann und wiederum oft IP-Adressen dynamisch genutzt werden, was zu einer Mehrfachzählung führen kann.<ref name="Statistics">Statistics. In: Fedora Project. Red Hat, Inc., abgerufen am 5. Juli 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In der gesamten Lebenszeit von Fedora 16 wurden insgesamt 2.143.906 Installationsmedien heruntergeladen.<ref name="Statistics F16">Legacy Statistics. In: Fedora Project Wiki. Red Hat, Inc., abgerufen am 5. Juli 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Von Mai 2007 bis Mai 2012 bezogen durchschnittlich etwa 5 Millionen einzelne IP-Adressen pro Fedora-Version Updates von einem der Repository-Server.<ref name="Statistics" />

Unter Webhostern war Fedora im Dezember 2005 die am drittstärksten verbreitete Linux-Distribution. Zählt man alle Derivate von Fedora zusammen und bezieht Red Hat Enterprise Linux und dessen Derivate wie CentOS oder Scientific Linux ein, so ergab sich 2005 eine Verbreitung von etwa 50 Prozent.<ref name="netcraft">Colin Phipps: Strong growth for Debian. In: netcraft.com. 5. Dezember 2005, abgerufen am 15. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bis 2023 ist Fedora auf Webservern stark zurückgegangen auf 0,1 % im Kontrast zu 11,6 % bei Ubuntu.<ref>Ubuntu vs. Fedora usage statistics, December 2023. In: w3techs.com. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Vergleich verwenden 0,2 % der Webserver RedHat Enterprise Linux (RHEL), 2,8 % setzen auf CentOS.<ref>CentOS vs. Red Hat usage statistics, December 2023. In: w3techs.com. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> CentOS als Bug-für-Bug kompatibler Klon von RHEL wurde 2022 von RedHat eingestellt zugunsten von CentOS Stream, welches ein Release-Modell zwischen Fedora und RHEL verwendet und somit nicht dieselbe Stabilität aufweist.<ref>Jim Salter: CentOS Linux is dead—and Red Hat says Stream is “not a replacement”. In: arstechnica.com. 10. Dezember 2020, abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>CentOS Stream. In: centos.org. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref> Diese Entwicklung motivierte bestehende Nutzer, zu Debian oder Ubuntu, aber auch RPM-basierten Distributionen wie AlmaLinux oder Oracle Linux zu wechseln.<ref>Where CentOS Linux users can go from here. In: zdnet.com. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Migration Guide. In: AlmaLinux Wiki. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Fedora wird, laut Interviews von 2008, 2012, 2014 und 2025 von Linus Torvalds verwendet.<ref>Thorsten Leemhuis: Linus Torvalds im Interview. In: heise.de. 14. November 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. März 2016; abgerufen am 25. März 2016.</ref><ref>Linus Tech Tips: Building the PERFECT Linux PC with Linus Torvalds. 30. November 2025, abgerufen am 19. Januar 2026.</ref>

Technische Merkmale

Systemvoraussetzungen

Für Fedora 39 werden ein 2-GHz-Zweikernprozessor, 2 GB Arbeitsspeicher und 15 GB freier Festplattenspeicher als minimale Voraussetzungen empfohlen. Fedora kann auch ohne Grafikhardware betrieben werden, was z. B. auf einem Server sinnvoll sein kann. Für eine grafische Oberfläche wird ein Grafikprozessor, der neuer ist als Intel GMA900, Nvidia GeForce-FX NV30 und ATI-(AMD-)Radeon 9500, empfohlen. Um eine flüssige grafische Darstellung zu erhalten, sind leistungsfähigere Grafikprozessoren notwendig.<ref name="hardware_overview">Welcome to Fedora 19 – Hardware Overview. In: Fedora Project. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Juli 2013; abgerufen am 12. Juli 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Desktop-Umgebungen Xfce, Cinnamon, LXQt, LXDE, MATE sowie die Fenstermanager i3 und Sway benötigen wenig Ressourcen und deshalb weniger leistungsfähige Hardware als Gnome oder KDE. Diese Desktops sind als Spins oder immutable Variante (Sway) vorhanden.<ref name="auto1">Fedora Spins. In: The Fedora Project. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Fedora Sericea. In: Fedora Project. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Hardwareunterstützung

Fedora wird primär für die x86-Architektur AMD64 (64-Bit-x86, auch als „x86-64“ bzw. „x64“ bezeichnet) entwickelt. Daneben gibt es – meist nach dem offiziellen Release fertiggestellte – Varianten für die ARM-, PowerPC- (64-Bit) und s390x-Architekturen.<ref name="Architekturen">Fedoras Unterstützung für weitere Architekturen. In: Fedora Project. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Oktober 2013; abgerufen am 4. September 2013.</ref><ref name="Architekturen2">Architectures. In: Fedora Project. Abgerufen am 4. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Da die Bedeutung der ARM-Plattform in den letzten Jahren stark zugenommen hat, wurde geplant, bei der Fedora-Version 20 der ARM-Variante die gleiche Priorität einzuräumen wie den x86-Architekturen IA-32 (32-Bit; meist einfach „x86“ oder „i386“/„i686“) und AMD64 (64-Bit).<ref name="Heise_ARM">Thorsten Leemhuis: Fedoras ARM-Portierung bekommt höheren Stellenwert. Heise News-Ticker, 6. November 2003, abgerufen am 3. September 2013.</ref>

Ab Fedora 37 wird der Raspberry Pi 4 offiziell unterstützt, inklusive Grafikbeschleunigung, ältere Modelle bereits seit Fedora 29.<ref>Fedora on Raspberry Pi. In: Fedora Project. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Architectures/ARM/Raspberry Pi. In: Fedora Project Wiki. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Variante Pidora ist nicht mehr relevant.

Für nicht mehr aktuelle Fedora-Versionen gab es teilweise Varianten für die folgenden Architekturen: Itanium (auch „IA-64“), PowerPC (32-Bit), SPARC (32- und 64-Bit) und System/390.<ref name="Architekturen2" /><ref name="publiclist">Fedora Public Active. Fedora Project, abgerufen am 4. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Fedora enthält Treiber für den Großteil der aktuell verfügbaren PC-Hardware. Auf den Installations-Medien (CD-ROM oder DVD) ist nur ein Teil der Treiber enthalten, weshalb gewisse Treiber nachträglich geladen und installiert werden müssen. Fedora enthält freie Treiber für AMD- (Radeon und Radeonhd) und Nvidia-Grafikprozessoren (nouveau), die Hardwarebeschleunigung und 3D-Unterstützung erlauben. Fedora enthält aus lizenzrechtlichen Gründen keine proprietären Treiber. Deshalb müssen solche Treiber für Nvidia-Grafikprozessoren aus Software-Repositories von Drittanbietern nachträglich installiert werden. Es existieren keine Pakete für die proprietären amgpu-pro Grafiktreiber.

Varianten

Eine Grafik, die die Varianten Workstation, KDE Plasma, Server, IoT, Cloud und CoreOS darstellt
Fedora Varianten, Darstellung auf der Website des Fedora Projekts

Flavors

Seit Fedora 21 gibt es drei sogenannte „Flavors“ (englisch „Geschmacksrichtungen“), die auf die Teilgebiete Workstation, Server, IoT und Cloud ausgerichtet sind. Diese „Flavors“ enthalten alle die gleichen, „Base“ genannten Tools, Bibliotheken und APIs, unterscheiden sich aber in der Konfiguration sowie in den darauf aufbauenden Software-Paketen.<ref name="F21new">Thorsten Leemhuis: Was Fedora 21 Neues bringt. In: heise.de. 10. Dezember 2014, abgerufen am 10. Dezember 2014.</ref>

Workstation und KDE Plasma Edition

Die bevorzugte Desktop-Umgebung ist seit Fedora 15 Gnome, mit einem Fokus auf die jeweils aktuelle Version, beinahe keine Abänderungen des Designs und eine geführte nutzerfreundliche Einrichtung.<ref name="F15">Thorsten Leemhuis: Die Neuerungen von Fedora 15. In: heise.de. 24. Mai 2011, abgerufen am 21. Juni 2013.</ref><ref>Ferdinand Thommes: Fedora 39 mit Linux 6.5 und GNOME 45. In: linuxnews.de. 7. November 2023, abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref><ref name=":0">Fedora 39 im Test - Das modernste Linux vorgestellt. (YouTube) In: Linux Guides. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>

Fedora Workstation richtet sich an Heim- sowie Firmencomputer, mit integrierter Online-Account-Unterstützung, Unternehmenszugängen, sowie einem Werkzeug zur Kindersicherung und Begrenzung.<ref>Design/OS/ParentalControls. In: GNOME Wiki! Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":0" />

Auch die barrierearme Benutzung ist ein Fokus von Fedora, beispielsweise durch den bereits vorinstallierten Bildschirmleser Orca.<ref>GNOME Help: Orca Screen Reader. In: help.gnome.org. The GNOME Project, abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Accessibility – Installing Fedora with Orca. In: Fedora Project. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Accessibility – Getting Started After Installation with Orca. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Auf Workstation ist sowohl Flatpak als auch die Fedora Flatpak-Paketquelle vorinstalliert, welche existierende Fedora-Anwendungen im isolierten, Distributions-unabhängigen Format bereitstellen.<ref>Flatpak—the future of application distribution. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref> Flathub ist nicht vorinstalliert, dies ist jedoch leicht möglich.<ref>Fedora Flathub Setup | Flathub. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Vorinstallierte Anwendungen sind im RPM-Format enthalten.

Seit Fedora 42 steht die Desktop-Umgebung KDE Plasma, die bisher nur als Spin angeboten wurde, auf einer Ebene mit Gnome. Beide Desktop-Umgebungen sind als Edition von Fedora verfügbar.<ref>John Kizer: What’s new in Fedora KDE Plasma Desktop 42. 15. April 2025, abgerufen am 26. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Server

Fedora Server ist als Server-Betriebssystem gleichermaßen verwendbar für bare metal (englisch „echte Hardware“) oder Virtuelle Maschinen. Es verwendet libvirt und Podman sowie die WildFly Anwendungs-Laufzeitumgebung.<ref>A Community Server OS. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>

Es verwendet Cockpit zur grafischen Verwaltung über den Browser.<ref>Cockpit Project — Cockpit Project. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

IoT

IoT bezeichnet „Internet der Dinge“ (englisch „Internet of Things“). Fedora liefert hier „ein leichtgewichtiges und dennoch leistungsstarkes und skalierbares Betriebssystem“.<ref>The solid foundation for IoT ecosystems. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>

Getestete Plattformen sind ARM SystemReady, Pine64, SolidRun und Nvidia-Geräte.

Cloud

Diese Edition stellt eine „[…] leichtgewichtige VM-Umgebung[,] eine anpassbare Cloud-Native-Erfahrung[…]“ dar. Partner dieser Variante sind Amazon AWS, Google Cloud und HashiCorp Vagrant, und deren eigene Abbildformate werden unterstützt, was die Einrichtung vereinfacht.<ref>The lightweight VM environment. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref><ref>Cloud/Cloud PRD - Fedora Project Wiki. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref><ref>Fedora Project: Fedora Cloud Edition. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>

CoreOS

Eine minimale image-basierte Version, optimiert für die Verwendung von Podman-Containern auf Servern. Getestet auf Alibaba Cloud, Amazon AWS, DigitalOcean, QEMU, Exoscale, Google Cloud, IBM Cloud, Kubevirt, Microsoft Azure, Nutanix, Openstack, Oracle VirtualBox, Vultr sowie VMWare.<ref>The container optimized OS. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref><ref>CoreOS. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es verwendet Ignition zur Konfiguration und rpm-ostree für Änderungen am Hauptsystem.<ref>Getting Started with Fedora CoreOS. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Spins

Neben den „Flavors“ gibt es spezielle sogenannte Spins,<ref name="F21new" /> die etwa mit der Desktop-Umgebung Xfce, Cinnamon, Budgie, Phosh, LXQt, LXDE, MATE oder SOAS, sowie den Fenstermanagern i3 und Sway angeboten werden.<ref name="auto1"/>

Labs

Zusätzlich zu diesen, vom Fedora-Projekt selbst gepflegten Spins, gibt es weitere, für bestimmte Anwendungen oder Interessen optimierte Labs.

Darunter befinden sich Varianten für:

Immutable Varianten: Fedora Atomic Desktop

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Neben dem traditionellen Distributionsmodell, bei dem das System von einem Abbild auf einen USB-Stick geschrieben, von dort auf eine Festplatte geklont und von dort an durch die Paketverwaltung aktualisiert und verändert wird, setzen immutable Varianten auf Stabilität, atomische Updates, Versionierung, System-Schnappschüsse, Nachvollziehbarkeit von Änderungen am System und damit Sicherheit.<ref>Blue Floyd: Immutable Systeme: Unveränderliche Betriebssysteme. 9. Juni 2023, abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>

Dieses Modell hat die Vorzüge, dass Entwickler ein stabiles und unveränderbares Betriebssystem bereitstellen können, welches weniger anfällig für individuelle Fehler ist, Sicherheit garantiert und Aktualisierungen erleichtert. Bekannte Systeme, die auf ein ähnliches Modell setzen, sind:

  • Android und ChromeOS, welche auf A/B root setzen und keine Veränderungen erlauben;
  • OpenSuse microOS, welches BTRFS-Schnappschüsse und transactional updates verwendet, somit Änderungen am System zulässt;
  • VanillaOS auf Ubuntu- und Debian-Basis, welches auf A/B root verwendet und Änderungen am System zulässt;<ref>Chronos. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>
  • Ubuntu Core, welches Snap-Pakete verwendet, um verschiedene Bereiche des Systems zu kompartimentieren.

Diese Distributionsmodelle unterscheiden sich erheblich in ihrem Konzept, Anwendungsfällen und Veränderbarkeit durch die Nutzer.

Fedora entwickelt die immutable Variante ihrer Workstation, Fedora Silverblue. Sie unterscheidet sich auch dadurch, dass wenig RPM-Pakete vorinstalliert sind und stattdessen durch Flatpak-Anwendungen ersetzt werden. Fedora bietet außerdem immutable Versionen mit KDE, Budgie und dem Sway-Fenstermanager.

Die Fedora Atomic Desktops (Überbegriff für alle Varianten dieses Distributionstyps) verwenden wie Fedora CoreOS rpm-ostree für Änderungen am unterliegenden System.

Das Ziel ist ein stabiles System frei von nicht reproduzierbaren Fehlern, in dem die Anwendungen als Flatpak oder über Podman-Container mithilfe der Verwaltungssoftware Toolbox installiert werden.

Anwendungen werden so vom System isoliert, was Probleme bei Aktualisierungen und Abhängigkeitsauflösung löst.<ref>Tarnum Java SRL: Introduction to Flatpak in Linux. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Dependencies — Flatpak Dokumentation. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>

Sicherheit

Außerdem schafft es einen sicheren Desktop mit App-Berechtigungssystemen ähnlich dem von Android, bei dem Anwendungen über Portale Zugriff auf Mikrofon, Kamera, Dateisystemordner oder Dateien sowie Bildschirmübertragung anfragen müssen. Nutzer können dann aktiv zustimmen oder ablehnen, was ein Fortschritt vom traditionellen Anwendungsmodell ist, bei dem alle Anwendungen beinahe uneingeschränkte Berechtigungen haben.<ref>Einführung in Flatpak — Flatpak Dokumentation. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref><ref>XDG desktop portals | Snapcraft documentation. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>XDG Desktop Portal - ArchWiki. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>

Die Isolation der Flatpak-Anwendungen erfolgt durch Bubblewrap und macht sich die Kernel-Funktion der user namespaces zu eigen.<ref>Darkcrizt: Bubblewrap, ein Tool zum Erstellen von Anwendungen in isolierten Umgebungen. In: Desde Linux. 29. November 2019, abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref><ref>Bubblewrap - ArchWiki. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref> Bubblewrap kann jedoch auch ohne user namespaces im suid Modus verwendet werden, welches aus Sicherheitsgründen bevorzugt werden kann.<ref>Anton Semjonov: Security analysis of user namespaces and rootless containers. Januar 2020, doi:10.15480/882.3089 (handle.net [abgerufen am 19. Dezember 2023]).</ref> Hierfür muss bubblewrap durch bubblewrap-suid ersetzt werden, und der richtige Kernel-Parameter deaktiviert werden.

sudo sysctl -w kernel.unprivileged_userns_clone=0

Es ist essentiell, diese beiden Modifikationen zu kombinieren, da sonst Sicherheitslücken entstehen.<ref>Privilege escalation in setuid mode via user namespaces. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Inoffizielle Varianten

Besonders in den letzten Jahren sind inoffizielle Varianten von Fedora entstanden, die durch besondere Eigenschaften auffallen.

Nobara

Diese für Gaming optimierte Distribution hat durch ihre Optimierung und Geschwindigkeitsvorteile gegenüber Windows Bekanntheit erlangt.<ref>Golem.de: IT-News für Profis. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref><ref>Starfield unter Linux im Benchmark: Nicht nur unter Windows geht es für Spieler auf zu den Sternen. 14. September 2023, abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref><ref>heise online: Linux-Distributionen für Gamer vorgestellt. 3. November 2023, abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>

Sie modifiziert den Kernel in zahlreichen Punkten

  • gewählten Zen-Kernel-Patches
  • OpenRGB-Unterstützung
  • Asus-Linux, Microsoft Surface, Lenovo Legion, SteamDeck-Unterstützung
  • SimpleDRM-Anpassung für Nvidia-Grafikkarten

Zudem liefert sie eine neuere Version der Grafikbibliothek Mesa, ermöglicht EasyAntiCheat durch glibc-Anpassungen, und nimmt in vielen weiteren Aspekten Änderungen vor, die Fedora für grafikintensive Anwendungen wie Videobearbeitung, -aufnahme und Gaming optimieren.<ref>Nobara Linux | The Nobara Project. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Auch wird einige individuelle Software wie Spiele-Launcher und OnlyOffice vorinstalliert.

Die Sicherheit der Distribution ist jedoch kritisch zu sehen, da der Entwickler SELinux deaktiviert und durch Apparmor ersetzt hat, das Update auf Fedora 39 stark verzögert erschienen ist, und die starken Modifikationen am Betriebssystem von einer Einzelperson gewartet werden. Auch Secure Boot wird nicht unterstützt, im Gegensatz zu Fedora.<ref>FAQ – Nobara Linux | The Nobara Project. 21. April 2023, abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Universal Blue

Das Universal Blue/ublue-Projekt verwendet die Grundlage der immutablen Fedora-Varianten, um von diesem Grundgerüst aus ein System an Varianten zu erstellen.<ref name="auto3">Home. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das Ziel des ublue-Projekts ist es, die Effizienz und Verlässlichkeit der modernen Linux-Server-Infrastruktur auf den Desktop anzuwenden.<ref name="auto3"/> Ein erklärter Fokus der angebotenen Varianten besteht darin, Communitys und deren gemeinsame Interessen in den Vordergrund zu stellen anstelle der Identifikation mit einer Distribution.<ref>Anchore: Universal Blue revolutionizes the Linux desktop experience. 1. Mai 2025, abgerufen am 4. Oktober 2025.</ref>

Anders als bei traditionellen Abspaltungen (englisch „forks“) sind die Änderungen am Grundsystem transparent und automatisiert, wobei GitHub-Actions zur automatisierten Erstellung von Systemabbildern bzw. OCI Abbildern verwendet werden.<ref>Introduction - Universal Blue. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das Hauptprodukt des ublue-Projekts ist die main-Variante, ein minimales Grundsystem mit Änderungen wie installierten Multimedia-Codecs, automatischen Updates und Anwendungen wie Distrobox.<ref>Main - Universal Blue. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Neben der main-Variante, die für Intel- und AMD-Computer mit quelloffenen Treibern gemacht ist, werden die nvidia-Abbilder entwickelt, welche die proprietären Grafikkarten-Treiber von RPMFusion direkt implementieren.<ref>Nvidia Images - Universal Blue. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Diese Änderungen darf das in den USA ansässige Fedora Project aus patentrechtlichen Gründen nicht anwenden,<ref>Golem.de: IT-News für Profis. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref><ref>Enabling the RPM Fusion repositories. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> zudem konkurrieren einige Änderungen wie die Verwendung von Distrobox mit offiziellen Fedora-Projekten wie Toolbox.

Optimiert für Asus, Framework, Microsoft Surface, ROG Ally und das Steam Deck entwickeln sie weitere Varianten, mit entsprechenden Kernel-Modifikationen, Treibern, Voreinstellungen oder Desktops, um die Nutzung zu ermöglichen.

Auf dieser Basis optimieren sie die offiziellen immutablen Fedora-Varianten Silverblue, Kinoite, Onyx und Sericea, aber auch weitere Desktops.<ref>Full Image List - Universal Blue. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Als Grundgerüst zur einfachen Erstellung eines eigenen Systems entwickeln sie starting point, eine Konfiguration, die mit ausgiebiger Dokumentation die Verwendung (englisch „consumption“) ihrer Abbilder ermöglicht.<ref>Starting point. Universal Blue, 19. Dezember 2023, abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>

Ublue entwickelt zudem eigene Programme: Fleek, Yafti und Boxkit, welche die Verwendung von Containern, automatische Flatpak-App-Installation und das Erstellen eigener Distrobox-Container vereinfachen.

Auf dem ublue-Grundgerüst existieren einige spezialisierte Distributionen:

Bluefin

Eine stark veränderte Variante von Fedora Silverblue, die für Entwickler optimiert ist.<ref>The Bluefin Project: Bluefin. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Visual Studio Code, devbox, DevPod und Homebrew sind vorinstalliert.

Der Wunsch, mehr Web-Entwickler für den Linux-Desktop zu motivieren, durch moderne und gewohnte Technologien, ist der Ursprung der Idee.

Es verwendet auch ähnliche Modifikationen am GNOME-Desktop wie Ubuntu, was die Oberfläche für Umsteiger gewohnter macht.<ref>Announcing Project Bluefin. 27. Oktober 2023, abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Secureblue

Basierend auf dem ublue-Projekt ist das Ziel die Verbesserung des Schutzes gegen die Ausnutzung bekannter und unbekannter Schwachstellen im System.<ref name="auto2">secureblue. secureblue, 19. Dezember 2023, abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>

Dabei werden Abstriche bei der Nutzbarkeit für die meisten Anwendungsfälle vermieden. Die Distribution wendet zahlreiche Härtungen am System an, um es zu schützen:

  • Setzen zahlreicher Vorlage:Monospace-Werte
  • Statische randomisierte MAC-Adressen werden verwendet
  • Zahlreiche Kernel-Module sind deaktiviert und er ist gehärtet<ref>Linux Hardening Guide | Madaidan's Insecurities. Abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>
  • Privilegierte Prozesse erfordern jedes Mal das sudo-Passwort
  • Brute-force-Attacken werden erschwert durch Härtung des Authentifikationssystems PAM, welches das System nach 50 falschen Passworteingaben für 24 Stunden sperrt
  • Vorinstallation des flathub-verified Repositories, welches ausschließlich Software der offiziellen Entwickler beinhaltet<ref>Verified apps | Flathub Documentation. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Verified apps | Flathub. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • eine Variante deaktiviert user namespaces und ersetzt bubblewrap mit bubblewrap-suid
  • Der gehärtete Speicherzuweiser hardened_malloc, welcher aus dem GrapheneOS Projekt stammt, wird verwendet und auch für Flatpak-Anwendungen verwendet<ref>Hardened malloc. GrapheneOS, 18. Dezember 2023, abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>
  • Firefox wird durch Chromium ersetzt, welches eine stärkere Sandbox und inter-process Isolation besitzt<ref>Usage guide | GrapheneOS. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • JIT JavaScript in Chromium wird deaktiviert, was zahlreiche Sicherheitslücken verhindert<ref>Johnathan Norman: Super Duper Secure Mode. 4. August 2021, abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="auto2"/>

Secureblue nutzt das ublue-System, sodass mit transparenten Änderungen mehrere Desktops, Nvidia-Abbilder, Desktop- und Laptopabbilder und Serverversionen erstellt werden.

Bazzite

Diese Distribution stellt ein alternatives Betriebssystem zu dem immutablen SteamOS dar, welche Container-basiert und für Gaming angepasst ist.<ref>Table of Contents. Universal Blue, 19. Dezember 2023, abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>

Hardwarebeschleunigung, Nvidia-Treiber, Controller-Unterstützung und weitere Modifikationen ermöglichen eine optimierte Gaming-Erfahrung.

OBS VkCapture, LatencyFleX, vkBasalt, MangoHud, Googles BBR-TCP-Engpasskontrolle, der System76-Scheduler, OpenRGB und weitere Modifikationen sind enthalten.

CoreCtrl und GreenWithEnvy können durch das Bazzite-Portal installiert werden. Mithilfe von Fleek ist der Nix-Paketmanager verfügbar.

Aurora

Aurora OS basiert wie Bazzite auf Universal Blue und will sich analog Bluefin als wartungsarme Entwicklungsumgebung und Workstation-Betriebssystem positionieren.<ref>Introduction to Aurora | Aurora. Abgerufen am 4. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Als immutable Distribution setzt Aurora auf Flathub und Homebrew. VS Code, Container-Tools und breite Hardware-Unterstützung sind vorinstalliert. Als Desktopumgebung wird KDE Plasma genutzt, als Standard-Terminal dient Starship.<ref>Aurora Linux: The Ultimate KDE Workstation For 2025 Productivity | Tech Refreshing. 1. August 2025, abgerufen am 4. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Vojtux

Eine Distribution des Entwicklers Vojtěch Polášek, welche auf die Verwendung durch blinde Menschen optimiert ist.<ref>vojtapolasek: What is it about? 8. Dezember 2023, abgerufen am 19. Dezember 2023.</ref>

Ihr Ziel ist eine vollständig blindengerechte Einrichtung eines Fedora-Systems, und sie verwendet die Mate-Benutzerumgebung.

Lokalisation findet zurzeit ausschließlich auf Englisch und Tschechisch statt, es werden spezifische Stimmdateien, der Bildschirmleser Orca inklusive Anpassungen und die LIOS-OCR-Anwendung installiert, sowie zahlreiche Anpassungen für die Verwendung durch blinde Nutzer vorgenommen.

Installationsmedien

Fedora-Installationsmedien können in verschiedenen Formaten und Varianten als ISO-Images gratis heruntergeladen werden. Vor der Installation brennt der Benutzer das ISO-Image auf eine beschreibbare CD-ROM, DVD, einen USB-Stick oder eine Speicherkarte und bootet von diesem Medium. Hierfür stellt Fedora das Werkzeug Fedora Media Writer für Windows, MacOS und als Flatpak zur Verfügung.

Für die einzelnen Versionen gibt es sogenannte Live-Medien, welche ein Live-System enthalten, welches auch installiert werden kann. Eine Netzwerk-Installations-CD („Everything“) enthält nur ein minimales Fedora-System, das es nur gerade erlaubt, einen Computer hochzufahren und die Installation zu starten. Alle zu installierenden Software-Pakete werden nicht von der CD installiert, sondern während der Installation über das Internet heruntergeladen.<ref name="formats">Fedora Downloads nach Format. Red Hat, Inc., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Oktober 2013; abgerufen am 5. Juli 2013.</ref>

Die Alternative Downloads Website liefert weitere Download-Optionen wie die Everything Netzwerk-Installations-Version, die instabile Testversion Rawhide und weitere Abbilder.<ref>Fedoraproject: Fedora Alt Downloads. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Außerdem kann man alle Versionen als Torrent herunterladen und weiterverbreiten, um Serverkosten zu sparen. Die lokalen Dateien sind aufgrund der hohen Aktualisierungsrate jedoch schnell veraltet.<ref>Torrent Server for the Fedora Project. Abgerufen am 20. Dezember 2023.</ref>

Anwendungen

Das Software-Repository für Fedora 39 enthält 72.888 verschiedene Pakete,<ref>Fedora Packages. Abgerufen am 20. Dezember 2023.</ref> die einen Großteil der für Linux verfügbaren Anwendungen und Tools abdecken. Auf den Installations-Medien ist nur ein Bruchteil davon enthalten. Die Standard-Installation enthält eine Desktopumgebung und Anwendungen für verbreitete Anwendungsgebiete (E-Mail-Client, Browser, Office-Paket, Bildbearbeitungsprogramm, Mediaplayer usw.). Je nach Spin/Lab werden unterschiedliche Anwendungen als Standard-Auswahl installiert, so enthalten die meisten Spins LibreOffice als Office-Paket, die KDE-Plasma- und GNOME-Editionen beispielsweise unterscheiden sich jedoch stark in Desktop-spezifischer Software. Nach der Installation kann der Anwender mit der Paketverwaltung jede beliebige Anwendung aus dem Software-Umfang des Repositories oder aus Drittquellen installieren.

Distributionsspezifische Software

Datei:Anaconda installation summary screen in Fedora 19.png
Der Anaconda-Installer von Fedora 19.
Datei:System-config-services.png
Das system-config-services -Tool, mit dem sich die Daemons verwalten lassen, auf Fedora 19

Die Installationsroutine Anaconda ermöglicht eine grafisch geführte Installation eines Fedora-Systems, während das Programm Kickstart dies automatisieren kann, was vor allem bei der mehrfachen Installation auf Unternehmensrechnern hilfreich ist. Zur Konfiguration des Systems stehen die sogenannten system-config-*-Programme zur Verfügung,<ref name="SystemConfig">System Config Current Tools. Red Hat, Inc., abgerufen am 4. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> die grafische Benutzeroberflächen haben. Die system-config-*-Werkzeuge sind nach den üblichen Fedora-Prinzipien programmiert. Die Prinzipien fordern, dass „Management-Tools“ (Hilfsprogramme zur Systemverwaltung) nur gezielt eine einzige Aufgabe erfüllen sollen und keine exklusive Kontrolle über Konfigurationsdateien benötigen. Administratoren eines Systems sind dadurch trotz dieser Verwaltungswerkzeuge in der Lage, beliebige Änderungen manuell in Konfigurationsdateien vorzunehmen.

Sicherheit

Fedora integriert vollständig die Kernel-Erweiterung SELinux, um so Mandatory Access Control systemweit zu erzwingen. SELinux ist nach einer Fedora-Installation standardmäßig aktiviert und schützt somit das System vor einer Vielzahl von Bedrohungen.<ref name="SELinux">4 security features in Fedora 16. LinuxBSDos.com, 13. Dezember 2011, abgerufen am 4. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Jedoch wird zurzeit anders als Grundkomponenten die gesamte Desktop-Umgebung im SELinux-Modus „unconfined“ (englisch „unbeschränkt“) ausgeführt, weswegen mit der Aktivierung von SELinux confined users experimentiert wird.<ref>SELinux/ConfinedUsers - Fedora Project Wiki. Abgerufen am 20. Dezember 2023.</ref>

Während der Installation wird der Firewall-Daemon firewalld eingerichtet. Die Firewall verhindert alle von außen kommenden Netzwerk-Verbindungen zum System und erlaubt Verbindungen nur vom System nach außen.

Auf einem neu installierten Fedora-System unterbinden SELinux und die Firewall die Kommunikation aller Serverdienste, zum Beispiel Apache oder Samba. Erst nach der Anpassung der SELinux- und Firewall-Regeln durch einen Administrator können Serverdienste mit anderen Systemen kommunizieren. Dies gilt jedoch nicht für typische Desktopanwendungen wie CUPS, KDE-Connect, sowie Netzwerkkomponenten wie ssh, DHCP, OpenVPN, Samba-client und WireGuard, welche standardmäßig erlaubt sind.

Für die Konfiguration von SELinux und der Firewall steht das grafische Tool firewall-config zur Verfügung.<ref name="SystemConfig" />

Paket- und Softwaremanagement

Datei:SoftwareManaged KDE Fedora 19.png
Das grafische Softwaremanagement in einem Fedora 19-System unter KDE
Datei:Dnf updates fedora22.png
DNF spielt Patches auf einem Fedora 22-System ein.

Fedora nutzt die von Red Hat entwickelte Paketverwaltung RPM, um Pakete zu installieren und lokal zu verwalten. Abhängigkeiten zwischen den Paketen werden mit Hilfe von im Internet bereitgestellten Paketsammlungen – sogenannten Repositories – mit dem Programm DNF (vor Fedora 22 YUM) aufgelöst.<ref name="YUM">Yum. Red Hat, Inc., abgerufen am 4. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auf einem bereits installierten Fedora-System dient DNF dazu, automatisch Patches einzuspielen und das System aktuell zu halten. Der Administrator kann jederzeit mit DNF zusätzliche Software-Pakete installieren oder entfernen. PackageKit ermöglicht die Integration von DNF in grafische Software-Stores wie GNOME Software und KDE Discover, sodass die Verwendung eines Terminals nicht nötig ist.

In den Anfangszeiten gab es eine Unterstützung für up2date und APT. Die Unterstützung für Letzteres wurde mit Fedora Core 4 eingestellt, da die Entwicklung von APT-RPM ruhte.

Offizielle Repositories

In Fedora sind standardmäßig die offiziellen Paketquellen des Fedora-Projekts eingerichtet. Diese enthalten alle durch das Fedora-Projekt gepflegten Pakete. Dies umfasst Repositories für Patches (Updates), experimentelle Pakete, Quellcode-Pakete und Debuginformationen.

COPR

Fedora unterhält ein eigenes Community packaging system COPR („cool other packages repo“), welches kostenlos die Erstellung von RPM-Paketen mithilfe entsprechender Spec-Files ermöglicht. Hier finden sich hauptsächlich Pakete in der Testphase, die im Review-Prozess mithilfe von Sponsoring und einem offiziellen Maintainer in das offizielle Repository aufgenommen werden.<ref>Ankur Sinha "FranciscoD": How RPM packages are made: the spec file. 2. September 2019, abgerufen am 20. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Project List. Abgerufen am 20. Dezember 2023.</ref><ref>Package Review Process. Abgerufen am 20. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Fedora Packaging Guidelines. Abgerufen am 20. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Entsprechend übernimmt das Fedora-Projekt keine Verantwortung für Pakete in dieser Quelle.

Open Build Service

Der Open Build Service von openSUSE funktioniert nach demselben Prinzip und ermöglicht auch die Erstellung von Fedora-spezfischen RPM-Paketen, genau wie COPR auch RPM-Pakete für alle anderen Distributionen erstellen kann.<ref>Klaas Freitag: Open Suse Buildservice. In: Linux-Magazin 01/2008. Abgerufen am 15. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Inoffizielle Repositories

Neben der Nutzung der offiziellen Repositories hat der Benutzer die Möglichkeit, weitere Paketquellen von Drittanbietern zu konfigurieren.<ref>Third party repositories. Red Hat, Inc., abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die bekannteste Quelle für zusätzliche Softwarepakete, die aus ideologischen Gründen bezüglich der jeweiligen unfreien Lizenzen nicht in den offiziellen Paketquellen enthalten sind, ist RPM Fusion. Dort finden sich beispielsweise patentrechtlich geschützte Multimedia-Codecs und proprietäre Grafiktreiber.

Darüber hinaus stellen immer mehr Softwareprojekte und Unternehmen, wie Google Chrome, Skype, Visual Studio Code, Steam, Brave, Vivaldi oder PyCharm eigene Repositories für Fedora zur Verfügung.<ref>Installing Brave on Linux. Abgerufen am 20. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Josphat Mutai: Install Vivaldi Web Browser on Fedora 39/38/37/36/35. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Stand Dezember 2023 sind die Repositories von Google Chrome, Steam, PyCharm und RPMFusion vorinstalliert, soweit man „nicht quelloffene Repositories“ bei der Installation aktiviert.<ref>Third-Party Repositories. Abgerufen am 20. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Versions-Update

Beginnend mit Fedora 21 steht das Werkzeug dnf-plugin-system-upgrade<ref>DNF system upgrade – FedoraProject. Abgerufen am 14. Juli 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> zum Upgrade auf eine aktuellere Fedora-Version zur Verfügung und ersetzt die zuvor unterstützten Upgrade-Methoden wie FedUp, PreUpgrade und Anaconda. Dieses DNF-Plugin lädt in einem ersten Schritt zunächst alle Softwarepakete der nächsten Fedora-Version auf die Festplatte und aktualisiert danach das System zu Beginn des nächsten, unter der Kontrolle des Plugins initiierten Neustarts.

Systemaktualisierungen sind über die grafischen Software-Stores von KDE und GNOME möglich.

EPEL

EPEL (Extra Packages for Enterprise Linux) ist ein vom Fedora-Projekt gepflegtes Repository, das portierte Pakete von Software bereitstellt, die in Fedora selbst enthalten sind, nicht aber in RHEL, CentOS oder Scientific Linux. Weil diese Enterprise-Distributionen auf der Basis von Fedora entwickelt werden, sind meist nur sehr kleine Anpassungen an den Paketen notwendig. EPEL erweitert die Enterprise-Distributionen um dort nicht enthaltene Anwendungen und Treiber. Da die Portierung von Paketen von Fedora zum EPEL-Repository allein vom Einsatz der Community abhängt, geben weder Red Hat noch das Fedora-Projekt für solche Pakete eine Garantie, Support oder Zertifizierung, wie dies für Pakete im offiziellen RHEL-Repository üblich ist.<ref name="EPEL">EPEL/FAQ. Red Hat, Inc., abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte

Fedora.us

Das fedora.us-Projekt wurde im November oder Dezember 2002 von Warren Togami<ref name="Togami">Warren Togami. Fedora-Projekt, abgerufen am 21. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> gegründet.<ref name="fedora.us">Enrico Scholz: Das Fedora-Projekt. (PDF; 93 kB) quo vadis Red Hat. Unix-Stammtisch, 28. Oktober 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Oktober 2013; abgerufen am 3. September 2013.</ref> Ziel war es, ein qualitativ hochwertiges RPM-Repository für Red Hat Linux zu schaffen, das zusätzliche Anwendungen enthielt, die in RHL nicht enthalten waren. Die Grundidee war: Offizielle Richtlinien, aber offen für jedermann. Zuerst beschäftigte sich das Projekt vorwiegend mit Regeln für die Paketnamen.<ref name="fedora.us" /> Es gab große Probleme mit der Koexistenz von originalen Red-Hat-Linux- und fedora.us-Paketen. Es entstanden unter anderem die heute noch gültigen Fedora Naming Guidelines.<ref name="FNG">Packaging:NamingGuidelines. Fedora Project, Red Hat, abgerufen am 18. Juni 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Ressourcen des Projekts waren aber bis zur Gründung des Fedora-Projekts zusammen mit dem Unternehmen Red Hat eher bescheiden. Dafür bot fedora.us aber gut funktionierende Strukturen und Prozesse für eine Entwickler-Community.<ref name="fedora.us" />

Fedora Core

Datei:Fedora Core 1.png
Desktop von Fedora Core 1 mit KDE 3.1.4 und Mozilla Browser 1.4.1

Am 22. September 2003<ref name="fedora.us" /><ref name="Heise">Oliver Diedrich: Fedora zum Ersten. Heise News-Ticker, 6. November 2003, abgerufen am 3. September 2013.</ref> kündigte das Unternehmen Red Hat an, die eigene Consumer-Linux-Distribution zugunsten einer Verschmelzung mit dem fedora.us-Projekt aufzugeben und sie als Community-Projekt weiterzuführen. Red Hat brachte die Quellcodes von RHL und zahlreiche Arbeitskräfte in das neu gegründete Fedora-Projekt ein. fedora.us brachte eine funktionierende Online-Entwickler-Gemeinschaft mit in das Fedora-Projekt. Am 5. November 2003 veröffentlichte das Fedora-Projekt die erste stabile Version der neuen Distribution unter dem Namen Fedora Core, die zu jenem Zeitpunkt eine direkte Weiterentwicklung des alten Red Hat Linux 9 war.

Rechtlich heikle Softwareteile (Pakete), die aus den Arbeiten von fedora.us stammten, wurden aus den Fedora-Repositories entfernt. Die restlichen Teile der Distribution wurden in die Unterprojekte Fedora Core und Fedora Extra aufgeteilt. Fedora Core beinhaltete alle Pakete, die auch auf den downloadbaren Medien (ISO-Images) der ersten Fedora-Core-Version enthalten waren. Fedora Extra beinhaltete Pakete, die nicht in Fedora Core enthalten waren, aber die lizenzrechtlichen Richtlinien des Fedora-Projekts in gleichem Maße erfüllten wie die Pakete in Fedora Core. Das dritte Unterprojekt war Fedora Legacy. Es diente der Pflege von Fedora-Versionen, die mehr als zwei bis drei Monate zuvor von ihrer Nachfolger-Version abgelöst wurden. In Fedora Legacy wurden Updates nur durch die Eigeninitiative von einzelnen Entwicklern erstellt und getestet. Das Fedora-Projekt selbst stellte nur die Infrastruktur dafür bereit und lehnte jede Verantwortung für die Pakete selbst ab.<ref name="fedora terminology">Packaging:NamingGuidelines. Fedora Project, Red Hat, abgerufen am 23. Juni 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Fedora Foundation

Im Jahr 2005 gründete Red Hat mit der Fedora Foundation eine unabhängige Stiftung, die für das Fedora-Projekt zuständig sein sollte. Ziel des Stiftungsvorhabens war es, mehr Entwickler zur Mitarbeit am Fedora-Projekt zu gewinnen, das weiterhin die Basis für Red Hat Enterprise Linux bleiben sollte. Red Hat wollte die Fedora Foundation aus diesem Grund finanziell und technisch unterstützen. Da das Steuerrecht eine Unterstützung einer solchen Stiftung seitens Red Hat nur in gewissen Grenzen erlaubt hätte, gab Red Hat im April 2006 bekannt, dass die Stiftung wieder aufgelöst werden solle. Stattdessen solle die Fedora Community verstärkt im Fedora Board eingebunden werden.

Aus Fedora Core wird Fedora

Im November 2006 wurden größere Umstrukturierungen im Fedora-Projekt beschlossen:<ref>Thorsten Leemhuis: Linux-Projekt Fedora plant größere Umstrukturierungen. Heise Open, 16. November 2006, abgerufen am 5. September 2013.</ref> Die verschiedenen Repositories von Fedora Extra und Fedora Core wurden zusammengelegt. Fedora Legacy wurde ersatzlos eingestellt und auf den Namenszusatz Core wird ab der Version 7 verzichtet. Das zusammengelegte Repository wurde zwischenzeitlich auch Fedora Package Universe genannt. Im Mai 2008 gab Red Hat die Stimmenmehrheit im Fedora Board an die Fedora Community ab, die seither mit 5 von 9 Stimmen die Mehrheit besitzt.

Am 5. November 2013 feierte Fedora sein zehnjähriges Bestehen.<ref name="Heise 10y">Thorsten Leemhuis: Linux-Distribution Fedora feiert zehnjähriges Bestehen. Heise Open, 8. November 2006, abgerufen am 12. November 2013.</ref>

Fedora.next

Im August 2013 wurden unter dem Namen Fedora.next tiefgreifende Umstrukturierungen des Fedora-Projekts begonnen. Dabei wurde unter anderem beschlossen, künftig in fünf sogenannten „Working groups“ zu arbeiten:<ref name="FedoraNext">Fedora.next. Fedora-Projekt, 6. August 2014, abgerufen am 30. September 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

  • Workstation: Der Fokus dieser „Working group“ liegt auf der Nutzung von Fedora auf Arbeitsplatzrechnern.
  • Cloud: Auf der Basis von Fedora soll ein Cloud-Computing-Betriebssystem geschaffen werden.
  • Server: Das Ziel ist es, eine Basis für diverse Server-Anwendungen zu schaffen.
  • Base: Pflegt neben dem Kernel, die Frameworks und APIs die in allen Fedora-Varianten enthalten sind.
  • Env and Stacks: Diese „Working group“ kümmert sich z. B. um die Infrastruktur des Fedora-Projekts, das Packing oder die Lokalisierung.

Fedora 21 ist die erste Fedora-Version, die in der neuen Struktur entstanden ist. Sie enthält je einen Spin speziell für Workstations, Server und Cloud Computing.<ref name="Fedora21Alpha">Thorsten Leemhuis: Erste Vorabversion der Linux-Distribution Fedora 21. Heise Open, 23. September 2014, abgerufen am 30. September 2014.</ref> Daneben gibt es jedoch auch weiterhin Spins z. B. für KDE oder Xfce. Um die Umstrukturierungen ohne Zeitdruck umsetzen zu können, wurde beschlossen, Fedora 21 nicht schon – wie üblich – ein halbes Jahr nach Fedora 20 zu veröffentlichen, sondern erst nach rund einem Jahr.

Versionen

Schon Red Hat Linux hatte für seine jeweiligen Versionen spezielle Codenamen. Diese Tradition wurde weiter fortgesetzt. Eine Liste dieser Namen und was es mit ihnen auf sich hat, findet sich unter Fedora- und Red-Hat-Versionsnamen. Mit Fedora 20 endete diese Namensserie.<ref name="Name F21" /> Vorlage:Tabellenstile

Version Veröffentlichung Kernel Anmerkung Codename
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 1 5. November 2003 2.4.19 Erste Version, basierte direkt auf Red Hat Linux 9.<ref name="golem FC1">Jens Ihlenfeld: Fedora Core 1 veröffentlicht. Golem.de, 6. November 2003, abgerufen am 4. September 2013.</ref> Yarrow
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2 18. Mai 2004 2.6.4 Anstelle des bis dahin üblichen XFree86 wurde wegen Lizenzänderung in Fedora Core 2 X.Org-Server als X-Server verwendet. Fedora Core 2 integrierte auch als eine der ersten Distributionen überhaupt das damals noch experimentelle SELinux. In Fedora Core 2 war SELinux nach der Installation noch deaktiviert.<ref name="golem FC2">Jens Ihlenfeld: Red Hats Fedora Core 2 steht zum Download bereit. Golem.de, 15. Mai 2003, abgerufen am 4. September 2013.</ref> Tettnang
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 3 8. November 2004 2.6.9 In Fedora Core 3 wurde SELinux zum festen Bestandteil der Distribution und war nach einer Standard-Installation aktiviert. Daneben wurden die Unterstützung für indische Sprachen und die Remote-Funktionen auf der Basis von VPN verbessert.<ref name="golem FC3">Jens Ihlenfeld: Fedora Core 3 steht zum Download bereit. Golem.de, 8. November 2004, abgerufen am 4. September 2013.</ref> Heidelberg
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4 13. Juni 2005 2.6.12 Die wichtigsten Neuerungen in Fedora Core 4 betrafen die Integration von Xen, GFS und Eclipse. Neu war zudem die Unterstützung der PowerPC-Architektur und OpenOffice.org war in der damals ganz frischen Version 2.0 enthalten. Für den Desktop wurde ein einheitliches Standard-Theme namens „Clearlook“ integriert.<ref name="golem FC4">Jens Ihlenfeld: Fedora Core 4 steht zum Download bereit. Golem.de, 8. November 2004, abgerufen am 4. September 2013.</ref> Stentz
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5 20. März 2006 2.6.16 Nach neun Monaten Entwicklungszeit wurde die Fedora-Version veröffentlicht, die als erste das Fedora-Logo trug. Das Mono, welches die Entwicklung und das Ausführen von .Net-Framework-Anwendungen in Fedora erlaubt, wurde nach längeren Diskussionen um patentrechtliche Vorbehalte integriert. Die grafische Software-Verwaltung mit Pirut und Pup wurde integriert, um die Paketverwaltung für Anfänger zu vereinfachen. Der NetworkManager konnte nun selbständig WLANs erkennen und wechseln. Für die Installation von Fedora Core 5 waren fünf Installations-CD-ROMs notwendig.<ref name="Heise FC5">Thorsten Leemhuis: Fedora Core 5 vorgestellt. Heise Open, 23. August 2011, abgerufen am 3. September 2013.</ref> Bordeaux
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6 24. Oktober 2006 2.6.18 Neu an Fedora Core 6 waren ein grafisches Verwaltungsprogramm für SELinux und eine komplett neu entwickelte grafische Druckerverwaltung, die Drucker im Plug-and-Play-Verfahren (ohne Zutun des Benutzers) verfügbar machen konnte. Die Fenstermanager Compiz und AIGLX erlauben grafische 3D-Effekte.<ref name="golem FC6">Julius Stiebert: Fedora Core 6 in neuem Outfit. Golem.de, 24. Oktober 2006, abgerufen am 4. September 2013.</ref> Zod
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 7 31. Mai 2007 2.6.21 Neben dem Verzicht auf den Namensteil Core waren die erstmals erhältlichen Live-Medien und Spins die bedeutendste Neuerung. KVM wurde neu integriert und es gab in der PowerPC-Variante Unterstützung für die PlayStation-3-Hardware. Verschiedene Verbesserungen betrafen die Energieeffizienz durch die Unterstützung von damals neuen Sleep-Modes der Prozessoren.<ref name="Heise F7">Thorsten Leemhuis: Fedora 7 – Distributionen nach Wunsch. Heise Open, 31. Mai 2007, abgerufen am 3. September 2013.</ref> Moonshine
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 8 8. November 2007 2.6.23 In Fedora 8 wurden die neue Java-Plattform IcedTea und PulseAudio, das den ESD-Daemon ablöste, integriert. KVM verdrängte Xen an die zweite Stelle. Mit Hilfe des Programms Codeina wurden die Codecs zum Abspielen von MP3- und anderen MPEG-Dateien aus Drittquellen einfacher nachinstallierbar. Ein neues grafisches Tool für die Firewall-Konfiguration sowie die PowerPC-64-Bit-Unterstützung kamen ebenfalls hinzu.<ref name="Heise F8">Thorsten Leemhuis: Fedora 8 – Werwolf in Freiheit. Heise Open, 11. August 2007, abgerufen am 4. September 2013.</ref> Werewolf
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 9 13. Mai 2008 2.6.25 Um den Systemstart kümmerte sich ab Fedora 9 anstelle von SysVinit nun Upstart. Neben den x86-, AMD64- und PowerPC-Varianten, war eine für IA-64, SPARC (32 und 64 Bit) verfügbar. Neu war, dass die Größe von Partitionen während der Installation verändert und Filesysteme schon während der Installation verschlüsselt werden konnten. Ebenfalls neu war die Einführung von ext4. Einen großen Schritt vollzog die Desktopumgebung KDE: durch das Update von Version 3 auf 4 erschien sie in völlig neuem Gewand.<ref name="Heise F9">Thorsten Leemhuis: Funktionsumfang der Linux-Distribution Fedora 9 mit erster Beta komplett. Heise Open, 25. März 2008, abgerufen am 5. September 2013.</ref> Sulphur
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 10 25. November 2008 2.6.27 In Fedora 10 wurde KMS in den Kernel integriert, was zur Automatisierung der Bildschirmkonfiguration führte. Die grafische Oberfläche der Paketverwaltung wurde durch das plattformübergreifende, ebenfalls gefischte Tool, PackageKit ersetzt. Live-Medien funktionierten nun auch auf USB-Sticks und optisch sehr auffällig an Fedora 10 war die Neuentwicklung des Programms Plymouth, das für die grafischen Darstellungen während des Bootvorgangs verantwortlich war. Der NetworkManager bot erstmals die Möglichkeit sogenannte Ad-hoc-Netzwerke aufzubauen.<ref name="Heise F10">Thorsten Leemhuis: Was Fedora 10 Neues bringt. Heise Open, 25. November 2008, abgerufen am 5. September 2013.</ref> Cambridge
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 11 9. Juni 2009 2.6.29 Stark optimiert wurde die Bootzeit von Fedora 11, mit dem Ziel auf jeder damals halbwegs aktuellen Hardware innerhalb von 20 Sekunden zu booten. Mit Fedora 11 wurde erstmals die s390x-Plattform unterstützt. Der freie nouveau-Grafiktreiber wurde neu in die Distribution aufgenommen und ext4 löste ext3 als Standarddateisystem ab. Die KMS-Unterstützung funktionierte nun auch mit chipsatz-integrierten Grafikprozessoren von Intel. Um die Sicherheit des Systems zu erhöhen wurde systemweit die Verwendung von NX-Bits eingeführt.<ref>Thorsten Leemhuis: Vorneweg – Die Neuerungen von Fedora 11. Heise Open, 9. Juni 2009, abgerufen am 5. September 2013.</ref> Leonidas
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 12 17. November 2009 2.6.31 Erstmals war es möglich, das noch experimentelle Btrfs zu nutzen. Die Hardwareunterstützung für i586 wurde gekappt, womit Fedora mindestens einen i686-fähigen Prozessor voraussetzt. Das YUM-Plugin Presto ermöglichte es, Delta-RPM-Pakete zu installieren, was die Geschwindigkeit für das Einspielen von Patches stark erhöhen soll. Die für Netbooks angepasste Desktopumgebung Moblin wurde in den Software-Repository von Fedora 12 aufgenommen. Der neue Audio-Mixer behob die Probleme, die in vorangegangenen Fedora-Versionen mit der Steuerung von PulseAudio bestanden hatten. Neu war auch das von Red Hat entwickelte Automated Bug-Reporting Tool (ABRT), das es den Benutzern ermöglicht, Fehlermeldungen und Probleme bei SELinux automatisch den Entwickeln zu melden.<ref name="Heise F12">Thorsten Leemhuis: Die Neuerungen von Fedora 12. Heise Open, 17. November 2009, abgerufen am 5. September 2013.</ref> Constantine
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 13 25. Mai 2010 2.6.33 Neben diversen Detailverbesserungen und Updates, war erstmals eine Fedora-Variante für die ARM-Plattform verfügbar. Ab Fedora 13 ist es PackageKit möglich, automatisiert Audio- und Video-Codecs aus Drittquellen sowie Druckertreiber zu installieren. Der Sugar on a Stick genannte Spin nutzt die auf Schüler ausgerichtete Desktopumgebung Sugar, des OLPC-XO-1-Projekts.<ref name="Heise F13">Thorsten Leemhuis: Rock it – Die Neuerungen von Fedora 13. Heise Open, 25. Mai 2010, abgerufen am 5. September 2013.</ref> Goddard
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 14 2. November 2010<ref name="Schedule F14">Releases/14/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2.6.35 Die auf KVM aufbauende Remote-Technologie SPICE wurde in Fedora 14 integriert. Ein Spin für Amazons Public-Cloud-Service EC2 war mit der Veröffentlichung von Fedora 14 verfügbar.<ref name="Heise F14">Thorsten Leemhuis: Die Neuerungen von Fedora 14. Heise Open, 2. November 2010, abgerufen am 5. September 2013.</ref> Laughlin
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 15 24. Mai 2011<ref name="Schedule F15">Releases/15/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2.6.38<ref name="Kernel F15">Mathias Huber: Fedora 15 Alpha mit Gnome 3, Systemd und Kernel 2.6.38. In: Linux-Magazin Online. Medialinx AG, 9. März 2011, abgerufen am 3. September 2013.</ref> In Fedora 15 wurde die Desktopumgebung Gnome von der Version 2 auf 3 gehoben, wodurch sich das Aussehen des Fedora Standard-Desktops radikal veränderte. systemd ersetzte Upstart und überwachte den Systemstart und Daemons. Der Nebeneffekt von systemd ist eine deutlich kürzere Bootzeit. Das System-Verzeichnis /var/run wurde nach /run verschoben, damit es früher im Bootprozess verfügbar ist. Oracle OpenOffice wurde durch LibreOffice ersetzt.<ref>Thorsten Leemhuis: Die Neuerungen von Fedora 15. Heise Open, 24. Mai 2011, abgerufen am 5. September 2013.</ref> Lovelock<ref name="Name F15">Fedora 15 Release Name Results. Red Hat, Inc., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Januar 2016; abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 16 8. November 2011<ref name="Schedule F16">Releases/16/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 3.1<ref>Thorsten Leemhuis: Alpha-Version von Fedora 16 „Verne“ erhältlich. Heise Open, 23. August 2011, abgerufen am 3. September 2013.</ref> Der bestehende Bootloader wurde durch GRUB2 ersetzt wodurch das Booten auf einem UEFI-System möglich wurde. Die Desktopumgebungen LXDE und Xfce erhalten in Fedora 16 erstmals eigene Live-Medien. Die einst entfernten Administrations-Werkzeuge für Xen wurden wieder hinzugefügt. Neben dem Condor-Cloud-Server wurden diverses andere Anwendungen und Tools um Cloud-Computing-Funktionen erweitert.<ref>Thorsten Leemhuis: Die Neuerungen von Fedora 16. Heise Open, 8. November 2011, abgerufen am 5. September 2013.</ref> Verne<ref name="Name F16">Jared K. Smith: Results of Fedora 16 Release Name Voting. Red Hat, Inc., 12. April 2011, abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 17 29. Mai 2012<ref name="Schedule F17">Releases/17/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 3.3.4 Als erste Linux-Distribution schaffte die Fedora Version 17 die System-Verzeichnisse /lib, /lib64, /bin und /sbin ab und verschob deren Inhalte nach /usr/*. Dadurch soll es unter anderem einfacher werden, einen Snapshot des Systems zu erstellen. Diese nicht dem FHS entsprechende Änderung am Filesystem, haben inzwischen zahlreiche andere Linux-Distributionen nachvollzogen. Die damals neue libvirt-sandbox vereinfachte das Sandboxing von einzelnen Anwendungen. ConsoleKit wurde durch den systemd-logind abgelöst, der sich seither um die Benutzer-Managend auf einer Fedora-Installation kümmert.<ref name="Heise F17">Thorsten Leemhuis: Die Neuerungen von Fedora 17. Heise Open, 25. Mai 2011, abgerufen am 5. September 2013.</ref> Beefy Miracle<ref name="Name F17">Jared K. Smith: Results of the voting for the Fedora 17 release name. Red Hat, Inc., 11. Oktober 2011, abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 18 15. Januar 2013<ref name="Schedule F18">Releases/18/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 3.6.0

Die größte Neuerung an Fedora 18 war der komplett neu gestaltete Installer Anaconda. Fedora 18 unterstützte nun Secure Boot und für die Desktopumgebungen MATE und Cinnamon gab es nun ein Live-Medium. Das damals neue Tool FedUp vereinfachte den Versionswechsel. Durch Samba 4 wurde Fedora befähigt Windows-Server als Domain-Controller vollständig zu ersetzen. Für die Netzwerksicherheit wurde neu der firewalld-Daemon zuständig, der eine dynamische Firewall-Konfiguration (Stateful Packet Inspection) verwalten kann. PackageKit kann nun auch bestimmte Update-Pakete zwischenspeichern und während des nächsten Systemstarts installieren, was Konflikte im laufenden System vermindern soll.<ref name="Heise F18">Thorsten Leemhuis: Fedora 18 im Test. Heise Open, 15. Januar 2013, abgerufen am 5. November 2013.</ref>

Spherical Cow<ref name="Name F18">Robyn Bergeron: Fedora 18 release name. Red Hat, Inc., 30. April 2012, abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 19 2. Juli 2013<ref name="Schedule F19">Releases/19/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 3.9.0<ref name="Kernel F19">Changes in Fedora for System Administrators. Kernel. Red Hat, Inc., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. August 2013; abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Um die Benennung von Netzwerkkarten kümmert sich ab Version 19 systemd. Auch die Funktionen des Cron-Daemons konnte systemd nun ersetzen. Das Programm Firstboot wurde durch verschiedene neu geschriebene Anaconda-Module ersetzt. Erstmals wurde die ARM-Variante gleichzeitig mit der x86- und AMD64-Variante freigegeben. Die PowerPC und System-z-Varianten folgten wie üblich einige Wochen danach.<ref name="Heise F19">Thorsten Leemhuis: Was Fedora 19 Neues bringt. Heise Open, 2. Juli 2013, abgerufen am 5. November 2013.</ref>

Schrödinger’s Cat<ref name="Name F19">Robyn Bergeron: Results of Fedora 19 Release Name Voting. Red Hat, Inc., 16. November 2012, abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 20 17. Dezember 2013<ref name="Schedule F20">Releases/20/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 6. Dezember 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 3.11.10 Ersatz von Rsyslog durch die Journal-Funktion systemd und der ersatzlose Verzicht auf Sendmail. Die für geringen Ressourcen-Verbrauch optimierte Benutzeroberfläche Enlightenment 0.17 (E17) wird auch erstmals in Fedora enthalten sein.<ref name="Heise F20">Thorsten Leemhuis: Sendmail und Rsyslog bei Beta von Fedora 20 aussen vor. Heise Open, 12. November 2013, abgerufen am 12. November 2013.</ref> Heisenbug<ref name="Name F20">Robyn Bergeron: Results of Fedora 20 Release Name Voting. Red Hat, Inc., 3. September 2013, abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 21 9. Dezember 2014<ref name="Schedule F21">Releases/21/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 21. September 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 3.17.4 Fedora 21 ist die erste Fedora-Version, die in nach den Fedora.next genannten, neu geschaffen Strukturen entstanden ist. Sie verfügt je über einen Flavor für Workstations, Server und Cloud Computing.<ref name="F21new" /> Daneben gibt es jedoch auch weiterhin Spins z. B. für KDE oder Xfce.

Fedora 21 ist auch die erste Version die keinen Codename besitzt.<ref name="Name F21" />

keinen<ref name="Name F21">Josh Boyer: Release Name process ended. Fedora community advisory board mailing list, 2. Oktober 2013, abgerufen am 5. Dezember 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 22 26. Mai 2015<ref name="Schedule F22">Releases/22/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 26. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 4.0.4 Umstellung auf Plasma 5 beim KDE-Spin, neuer LXQt-Spin, Umstellung des Paketmanagers von YUM auf DNF, XFS ist nun das Standard-Dateisystem in der Serveredition.<ref>Thorsten Leemhuis: Fedora 22 mit neuem Paketmanager. heise.de, 26. Mai 2015, abgerufen am 26. Mai 2015.</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 23 3. November 2015<ref>Jan Kurik: Fedora 23 Final status is NO-GO. Red Hat, Inc., 22. Oktober 2015, abgerufen am 23. Oktober 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="Schedule F23">Releases/23/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 22. Oktober 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 4.2.3 Unterstützung von Google Drive unter Gnome. Quelloffene Radeon-Grafiktreiber setzen auf OpenGL 4.1. Upgrades der Distribution werden nun über ein Plug-in vom Standard-Paketmanager DNF abgewickelt. Firmware- oder BIOS-Updates werden jetzt genauso wie normale Programm-Updates angeboten. KDE wird in Version 5.4 eingesetzt. Neuer Spin mit Cinnamon in Version 2.6. Python 3 ersetzt Python 2. Weitere Sicherheitsverbesserungen, unter anderem durch Abschaltung von SSL 3.0 und RC 4 in den Bibliotheken GnuTLS und OpenSSL.
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 24 21. Juni 2016<ref name="Schedule F24">Releases/24/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 19. Juni 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 4.5 Dank der Gnome-Version 3.20 können nun auch mittels einer graphischen Anwendung Versionsupdates vorgenommen werden, Unterstützung von Flatpak-Paketen, der Standardcompiler ist der GCC 6, sowie weitere Softwareaktualisierungen.<ref name="golem24">Sebastian Grüner: Fedora 24 ermöglicht grafische Updates. In: Golem.de. Abgerufen am 21. Juni 2016.</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 25 22. November 2016<ref name="Schedule F25">Releases/25/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 13. November 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 4.8.6 Wayland ist als Standard gesetzt, Unterstützung für Flatpak, Gnome 3.22, Unterstützung für das Anhören von MP3-Dateien, Unterstützung für Hybridgrafikkarten.<ref name="golem25">Sebastian Grüner: Fedora 25 erscheint mit Wayland als Standard. In: Golem.de. 22. November 2016, abgerufen am 22. November 2016.</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 26 11. Juli 2017<ref name="Schedule F26">Releases/26/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 4. Juni 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 4.11.8 Gnome 3.24, Gnome hat nun einen Nachtmodus, Neues Programm für die Partitionierung der Datenträger in Anaconda eingebaut, LXQt wird ab dieser Version als offizielle Bedienoberfläche unterstützt, Einführung des MP3-Encoders, da die Patente darauf ausgelaufen sind und Fedora auf Software mit Patenten prinzipiell verzichtet, Verzicht auf X11-Synaptics-Treiber, als Ersatz wird die Eingabebibliothek Libinput verwendet.<ref>Sebastian Grüner: Fedora 26 experimentiert mit neuem Systemaufbau. In: golem.de. Abgerufen am 12. Juli 2017.</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 27 14. November 2017<ref name="Schedule F27">Releases/27/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 9. November 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 4.13.11 Gnome 3.26, verbesserte Unterstützung für ARM64-Boards wie Raspberry Pi 3 oder Pine 64. Unterstützung von S3TC, welches von vielen Spielen benötigt wird. Systemsteuerung wurde umstrukturiert.
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 28 1. Mai 2018<ref name="Schedule F28">Releases/28/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 1. Mai 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 4.16.3 Gnome 3.28, erstmalige Unterstützung von Thunderbolt-3-Sicherheitsleveln. Fedora legt bei der Installation kein /root-Verzeichnis mehr an. Root-Rechte erlangt man wie bisher durch Befehl sudo oder su -. Akkuverbrauch bei Netbooks wurde weiter reduziert. Auf Intel Mobile-Chipsätzen wird das Aggressive Link Power Management bei SATA-Datenträgern standardmäßig verwendet. Dadurch werden rund 1,5 Watt eingespart. Vereinfachte Benutzung von VirtualBox durch Installation von VirtualBox Guest Additions, welche die passenden Grafikkartentreiber und Kernel haben.
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 29 30. Oktober 2018<ref name="Schedule F29">Releases/29/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 30. Oktober 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 4.18.16
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 30 29. April 2019<ref name="Schedule F30">Releases/30/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 2. Mai 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 5.0.9
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 31 29. Oktober 2019<ref name="Schedule F31">Releases/31/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 30. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 5.3<ref>Fedora 31 kommt mit Gnome 3.34 und nur noch in 64-Bit. Abgerufen am 30. Oktober 2019.</ref> Gnome 3.34, schnellere Paketinstallationen, statt Docker wird nun das Drop-in-Replacement Podman als Alternative mitgeliefert. Einsatz von Cgroups in der 2. Version, damit Prozessorzeit, Arbeitsspeicherverbrauch oder Anzahl der I/O-Operationen limitiert und dadurch die Prozesse (und somit auch Container oder VMs) abgesetzt werden. Außerdem ist es die erste Version, bei der es keine Variante mehr für 32-Bit-x86-Hardware gibt.<ref>Thorsten Leemhuis: Linux: Fedora 31 installiert Pakete schneller und gibt 32-Bit-Varianten auf. In: heise online. Heise-Verlag, 29. Oktober 2019, abgerufen am 31. Oktober 2019.</ref> Allerdings können 32-Bit-Anwendungen von Drittquellen nach wie vor ausgeführt werden, denn die dafür notwendigen 32-Bit-Bibliotheken stehen weiterhin zur Verfügung.<ref>Justin Forbes: In Fedora 31, 32-bit i686 is 86ed. In: heise online. Fedora Magazine, 2. Oktober 2019, abgerufen am 1. November 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 32 28. April 2020<ref name="Schedule F32">Releases/32/Schedule. Red Hat, Inc., abgerufen am 29. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 5.6.6 Gnome 3.36, das System soll künftig durch EarlyOOM besser mit Situationen klarkommen. Dabei wird die Speicherbelegung kontrolliert. Wird das RAM knapp und muss das System auf den Swap-Speicher zurückgreifen, beendet das neue Feature entsprechende Prozesse und verhindert so ein Einfrieren des Systems. Außerdem wurde die Performance der SSD durch die voreingestellte Aktivierung von fs.trim verbessert.<ref>Fedora 32: Beta bietet Vorgeschmack auf neue Generation der Linux-Distribution – derStandard.at. Abgerufen am 3. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 33 28. Oktober 2020<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Release Notes :: Fedora Docs.] In: docs.fedoraproject.org. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 5.8.15 Gnome 3.38, Btrfs hat Ext4 als Standarddateisystem abgelöst. Fedora setzt im Auslagerungsbereich auf zRAM.<ref>heise online: Linux-Distribution Fedora: Version 33 macht BTRFS zum Standard-Dateisystem. Abgerufen am 28. Oktober 2020.</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 34 27. April 2021<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Fedora Linux 34 Schedule: Key.] In: fedorapeople.org. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 5.11.12 Gnome 40
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 35 26. Oktober 2021<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Fedora Linux 35 Schedule: Key.] In: fedorapeople.org. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 5.14 Gnome 41
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 36 10. Mai 2022<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Fedora Linux 36 Schedule: Key.] In: fedorapeople.org. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 5.17.5 Gnome 42
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 37 15. November 2022<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Fedora Linux 37 Schedule: Key.] In: fedorapeople.org. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Matthew Miller: Announcing Fedora Linux 37. In: Fedora Magazine. Fedora, 15. November 2022, abgerufen am 15. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 6.0.8<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Fedora Updates System.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Gnome 43
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 38 18. April 2023<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Fedora Linux 38 Schedule: Key.] In: fedorapeople.org. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 6.2.9 Gnome 44
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 39 7. November 2023<ref>Fedora Linux 39 Schedule: Key. Red Hat, Inc., abgerufen am 6. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 6.5.1 Gnome 45
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 40 23. April 2024<ref>Fedora Linux 40 Schedule: All. Red Hat, Inc., abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 6.8.5 Gnome 46, KDE Plasma 6, DNF5, Delta RPMs entfernt, Anaconda WebUI Installer, Ostree Native Container unterstützt.<ref>Fedoraproject: Fedora 40 Release Changeset. Abgerufen am 19. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 41 29. Oktober 2024<ref>Fedora Linux 41 Schedule: All. Red Hat, Inc., abgerufen am 31. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 6.11.5 Gnome 47, X11-Pakete von den Installations-Medien entfernt, Python 2.7 entfernt.<ref>Fedoraproject: Fedora 41 Release Changeset. Abgerufen am 31. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ältere Version; noch unterstützt: 42 15. April 2025<ref>The answer is 42! Fedora Linux 42, that is. In: Fedora Magazine. Red Hat, Inc., abgerufen am 15. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 6.14.0 Gnome 48, KDE Plasma 6.3, Integration von x86 und x86 64 Emulation auf ARM-Geräten durch FEX.<ref>https://docs.fedoraproject.org/en-US/fedora/f42/release-notes/</ref> Adams<ref name="Name F42">Aoife Moloney: Fedora Council - Ticket #509: Fedora 42: The Answer to Life, The Universe and Everything. 18. Dezember 2024, abgerufen am 16. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ältere Version; noch unterstützt: 43 28. Oktober 2025<ref>Jef Spaleta: Fedora Linux 43 is here! In: Fedora Magazine. 28. Oktober 2025, abgerufen am 2. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 6.17.5 Gnome 49, Gnome X11-Pakete entfernt, KDE Plasma 6.4, Boot-Partition auf 2 GB vergrößert, RPM 6.0, Anaconda WebUI auch bei Spins als Standard-Installer<ref>Releases/43/ChangeSet - Fedora Project Wiki. Abgerufen am 2. November 2025.</ref> keinen<ref name="Name F42" />
Aktuelle Version: 44 28. April 2026<ref>Fedora Linux 44 Schedule: Key. Abgerufen am 2. November 2025.</ref> 6.19.14 Gnome 50, KDE Plasma 6.6, Games Lab grundhaft erneuert, nix Paketmanager hinzugefügt
Legende:
Ältere Version; nicht mehr unterstützt
Ältere Version; noch unterstützt
Aktuelle Version
Aktuelle Vorabversion
Zukünftige Version

In regelmäßigen Abständen entwickelt das Unternehmen Red Hat, mit meist nur geringfügigen Änderungen, aus einer Fedora-Version das Produkt Red Hat Enterprise Linux (RHEL), dessen Versionen im Gegensatz zu Fedora sehr lange gepflegt werden:

<timeline>

  1. Quellen:
  2. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/HistoricalSchedules
  3. http://fedoraproject.org/wiki/LifeCycle
  4. https://docs.fedoraproject.org/en-US/releases/eol/
  5. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/13/Schedule
  6. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/14/Schedule
  7. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/15/Schedule
  8. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/16/Schedule
  9. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/17/Schedule
  10. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/18/Schedule
  11. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/19/Schedule
  12. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/20/Schedule
  13. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/21/Schedule
  14. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/22/Schedule
  15. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/23/Schedule
  16. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/24/Schedule
  17. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/25/Schedule
  18. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/26/Schedule
  19. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/27/Schedule
  20. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/28/Schedule
  21. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/29/Schedule
  22. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/30/Schedule
  23. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/31/Schedule
  24. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/32/Schedule
  25. http://fedoraproject.org/wiki/Releases/33/Schedule
  26. https://fedorapeople.org/groups/schedule/f-32/f-32-key-tasks.html
  27. http://www.redhat.com/archives/redhat-watch-list/2004-April/msg00000.html
  28. https://access.redhat.com/support/policy/updates/errata/
  29. https://fedoramagazine.org/fedora-26-end-life/

Define $now = 17/05/2026 Define $width = 1500 Define $warning = 1370 # $width - 130 Define $height = 1080 ImageSize= width:$width height:$height # Bildgröße PlotArea= right:20 left:50 bottom:100 top:50 DateFormat= dd/mm/yyyy # Datumsformat: d=Tag (engl. day); m=Monat; y=Jahr (engl. year); als Trennzeichen werden hier leider nur Schrägstriche akzeptiert Period= from:01/02/2003 till:31/12/2035 TimeAxis= orientation:hor # horizontal Legend= orientation:hor position:bottom

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   from:15/04/2025 till:13/05/2026 shift:($dx,$dy) text:"F42" # EOL laut Schedule F42 https://fedorapeople.org/groups/schedule/f-42/f-42-key-tasks.html
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   from:29/10/2024 till:15/12/2025 shift:($dx,$dy) text:"F41" # EOL laut Ankündigung: https://lists.fedoraproject.org/archives/list/announce@lists.fedoraproject.org/thread/JVAM6ONHO3ZB42YSLIH5KDZLTAB7QXWN/
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   from:15/11/2022 till:05/12/2023 shift:($dx,$dy) text:"F37" # EOL laut Schedule F38 https://fedorapeople.org/groups/schedule/f-38/f-38-key-tasks.html
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   from:02/11/2021 till:13/12/2022 shift:($dx,$dy) text:"F35" # EOL laut Schedule F37 https://fedorapeople.org/groups/schedule/f-37/f-37-key-tasks.html
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   from:27/04/2021 till:07/06/2022 shift:($dx,$dy) text:"F34" # EOL laut Schedule F36 https://fedorapeople.org/groups/schedule/f-36/f-36-key-tasks.html
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   from:18/05/2022 till:31/05/2032 shift:($dx,$dy) text:"RHEL 9"
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   from:17/03/2020 till:28/04/2020
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   from:24/09/2019 till:29/10/2019
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   from:29/10/2019 till:24/11/2020 shift:($dx,$dy) text:"F31"
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   from:02/04/2019 till:30/04/2019
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   from:30/04/2019 till:26/05/2020 shift:($dx,$dy) text:"F30" #Daten aktualisiert und hinreichend sicher
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   from:25/09/2018 till:30/10/2018
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   from:30/10/2018 till:26/11/2019 shift:($dx,$dy) text:"F29"
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   from:04/03/2018 till:01/05/2018 #Daten noch nicht sicher, siehe auch https://fedoraproject.org/wiki/Releases/28/Schedule
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   from:07/05/2019 till:30/06/2029 shift:($dx,$dy) text:"RHEL 8"
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   from:03/10/2017 till:14/11/2017
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   from:04/04/2017 till:11/07/2017 
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   from:11/07/2017 till:29/05/2018 shift:($dx,$dy) text:"F26"
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   from:30/08/2016 till:22/11/2016 
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   from:22/11/2016 till:12/12/2017 shift:($dx,$dy) text:"F25"
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   from:29/03/2016 till:21/06/2016 # siehe https://lists.fedoraproject.org/pipermail/devel/2015-October/215246.html
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   from:21/06/2016 till:08/08/2017 shift:($dx,$dy) text:"F24"
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   from:11/08/2015 till:03/11/2015
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   from:03/11/2015 till:20/12/2016 shift:($dx,$dy) text:"F23"
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   from:10/03/2015 till:26/05/2015
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   from:26/05/2015 till:19/07/2016 shift:($dx,$dy) text:"F22"
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   from:23/09/2014 till:09/12/2014
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   from:09/12/2014 till:01/12/2015 shift:($dx,$dy) text:"F21" 
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   from:17/09/2013 till:17/12/2013 
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   from:16/04/2013 till:02/07/2013
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   from:10/06/2014 till:30/06/2024 shift:($dx,$dy) text:"RHEL 7"
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   from:29/05/2012 till:15/01/2013
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  text:"Fedora- und davon abgeleitete Red Hat Enterprise Linux-Versionen"

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Entwicklungs-Versionen

Die Entwicklungsarbeiten für Fedora finden an einer Distribution mit dem Namen Rawhide (englisch: Rohleder) statt.<ref name="Rawhide">Releases/Rawhide. Red Hat, Inc., abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In diese Distribution werden alle Neuerungen für die gerade in Entwicklung befindliche Fedora-Version eingearbeitet und von den Entwicklern getestet. Nähert sich der Entwicklungs-Zyklus dem ersten Alpha-Release, einer kommenden Fedora-Version, wird von der Rawhide ein Branched (englisch: verzweigt) genannter Zweig abgeleitet, über die Alpha- und Beta-Releases-Phase stabilisiert und dann mit dem Final Release abgeschlossen.<ref name="Branched">Releases/Branched. Red Hat, Inc., abgerufen am 3. September 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Branched trägt bereits die Versions-Nummer der kommenden Fedora-Version. Parallel zu Branched wird Rawhide für die übernächste Fedora-Version weiterentwickelt.

Die Rawhide kennt – im Gegensatz zum Branched – keine Versionen, sondern nur tägliche Rolling Releases. Täglich erstellt ein Dienst auf einem Server des Fedora-Projekts, aus dem Quellcode der Rawhide und dem Branched, ein installierbares ISO-Abbild. Da diese Nightly live builds<ref name="Rawhide" /><ref name="Branched" /> genannten Releases den gerade vorhandenen Entwicklungsstand abbilden, ist mit Instabilitäten zu rechnen. Auch Datenverluste oder die Beschädigung von Hardware können nicht ausgeschlossen werden, weshalb die Nightly live builds ausschließlich für erfahrene Nutzer geeignet sind.<ref name="auto">Rawhide. Abgerufen am 20. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nicht allzu selten kommt es auch vor, dass kein Nightly live build erstellt werden kann, weil zeitweilige Inkonsistenzen in der Rawhide dies unmöglich machen.

Für Entwickler von nicht in der Distribution enthaltener Software und Personen, die sich informieren möchten, sind die Nightly live builds der Rawhide und Branched die einfachste Möglichkeit, um vor einem Alpha-Release oder zwischen Alpha- und Beta-Releases die zukünftige Fedora zu testen und nutzen.

Die integrierten BTRFS-Snapshots und das rpm-ostree-System der immutablen Varianten erleichtern das Testen von instabilen Versionen.<ref name="auto"/>

Abstammung und Derivate

Fedora Core 1 basierte auf Red Hat Linux 9 (RHL) und stammte damit von diesem ab. Red Hat Linux selbst ist vollständig in Fedora Core aufgegangen und wird nicht mehr selbständig weiterentwickelt. Stattdessen vertreibt das Unternehmen Red Hat das Produkt Red Hat Enterprise Linux (RHEL), das in seinen ersten Versionen auf Red Hat Linux und bei aktuellen Versionen auf Fedora aufbaut.

Es gibt eine ganze Reihe von Linux-Distributionen, die auf Fedora aufbauen oder noch von der Red-Hat-Distribution abstammen.

Kritik

  • Kritisiert wird der „Zwang zum Update“ nach spätestens 13 Monaten und die zu häufigen Updates. Dies garantiert zwar jederzeit sehr aktuelle Software, bringt aber auch viele Änderungen mit sich und der langfristige Support fehlt. Dem mag entgegengehalten werden, dass RHEL oder CentOS dies bieten<ref name="F18 Kritik">Hans-Joachim Baader: Fedora 18. Fazit. pro-linux.de, 13. Januar 2013, abgerufen am 3. September 2013.</ref>. Auch ist die Migration auf die jeweils aktuelle Hauptversion unkompliziert.

Fedora-Galerie

Jede Fedora-Version wird passend zum Codenamen grafisch gestaltet:

Siehe auch

Portal: Freie Software – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Freie Software

Weblinks

Commons: Fedora – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein