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Forte dei Marmi

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Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien

Forte dei Marmi ist eine italienische Gemeinde mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD) in der Provinz Lucca, an der Versilia-Küste und am Ligurischen Meer gelegen.

Geografie

Der Ort liegt etwa 35 km nordwestlich der Provinzhauptstadt Lucca und rund 90 km westlich der Regionalhauptstadt Florenz in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone C, 1 402 GG.<ref>Webseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA), abgerufen am 29. Februar 2016 (italienisch) (PDF; 330 kB)</ref>

Die Nachbargemeinden sind Montignoso (MS), Pietrasanta und Seravezza.

Geschichte

Das Wahrzeichen der Stadt ist Il Fortino, ein Fort, das der Großherzog der Toskana, Leopold I., 1788 erbauen ließ. Der Hafen diente früher zur Verschiffung von Carrara-Marmor, der in den Apuanischen Alpen gebrochen wird und den der Bildhauer Michelangelo zur Schaffung seiner weltweit bekannten Skulpturen nutzte.

Seit den 1920er Jahren lebte hier die Fiat-Eigner-Familie Agnelli in der Sommerfrische. Heute ist das Anwesen mit Tunnelgang zum Strand ein 5-Sterne-Hotel.<ref name="ARD" /> Thomas Mann hielt sich 1926 auf einer Reise in Forte dei Marmi auf. Er verwendete den Ort als Vorlage für „Torre di Venere“ in seiner politischen Novelle Mario und der Zauberer. Bereits fünf Jahre zuvor ließ sich der berühmte Schriftsteller Aldous Huxley für einige Zeit in Forte dei Marmi nieder.

Der Tenor Andrea Bocelli lebt ebenfalls in Forte dei Marmi und seine Kinder Amos (* 1995), Matteo und Virginia wurden hier geboren. Forte dei Marmi ist auch der Geburtsort der Königin Paola von Belgien. Edmund Stoiber ist Ehrenbürger des Ortes.<ref>Steffen Winter: Stoibers Geburtstags-Sause: „Schwamm drüber, Edmund.“ In: Der Spiegel, 29. September 2011.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Datei:Forte dei Marmi, chiesa di Sant'Ermete - Facciata.jpg
Die Kirche Chiesa di Sant’Ermete
Datei:Vittoria Apuana, chiesa di San Francesco - Facciata.jpg
Die Kirche Chiesa di San Francesco
  • Forte Lorenese, Wehranlage aus dem 17. Jahrhundert
  • Chiesa di Sant’Ermete, 1870 entstandene Kirche
  • Chiesa di San Francesco, Kirche im Ortsteil Vittoria Apuana

Wirtschaft

Der mondäne Badeort an der Versilia lebt vom Tourismus und wird hauptsächlich im Sommer besucht. Liegeplätze am Strand kosten bis zu mehreren hundert Euro am Tag.<ref name="ARD">Vorlage:Webarchiv In: ARD, 2012</ref>

Verkehr

Film

Söhne und Töchter

Literatur

  • Emanuele Repetti: Forte dei Marmi alla Marina di Pietrasanta. In: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846), Onlineausgabe der Universität Siena (PDF, italienisch)
  • Touring Club Italiano: Toscana. Mailand 2003, ISBN 88-365-2767-1, S. 147 f.

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeinden Provinz Lucca