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Frieder Reininghaus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein Friedrich Christoph Reininghaus, verh. Lutz, (* 13. März 1949 in Korntal/Baden-Württemberg) ist ein deutscher Musikpublizist und Kulturkorrespondent.

Leben

Frieder<ref>Bis Anfang 1973 und zuletzt noch einmal 1976 publizierte Reininghaus unter den Vornamen Friedrich Christoph; siehe z. B. seinen zusammen mit Jürgen Habakuk Traber geschriebenen Aufsatz "Musik als Ware – Musik als wahre. Zum politischen Hintergrund des musiksoziologischen Ansatzes von Theodor W. Adorno", Nachweis über die Musikbibliographie des Staatlichen Instituts für Musikforschung (SIM), sowie den zu einem Analyse-Buch von Erhard Karkoschka beigesteuerten Aufsatz über "Schwierigkeiten beim Verstehen avantgardistischer Musik", bibliographischer Nachweis ebenda. (Abrufe am 29. Dezember 2022)</ref> Reininghaus studierte ab 1967 Musik, Musik- und Theaterwissenschaft, Germanistik und Soziologie in Stuttgart, Tübingen und Berlin, wo er von 1972 bis 1973 auch an der Pädagogischen Hochschule als wissenschaftlicher Assistent Peter Rummenhöllers angestellt war.<ref name="Homepage">Homepage Reininghaus. Abschnitt Biographie. (Abruf am 28. Dezember 2022)</ref> Reininghaus war von 1968 bis 1971 Vorsitzender des Allgemeinen Studentenausschusses der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Seit 1978 lebt Reininghaus als Kulturkorrespondent und Publizist in bzw. bei Köln, berichtet über das europäische Musik- und Opernleben für Deutschlandfunk, Deutschlandradio, WDR und Südwestrundfunk, verschiedene Fachzeitschriften, Rheinischer Merkur sowie mehrere Tageszeitungen. In den 1970er und 1980er Jahren war er als Klavierbegleiter, Arrangeur und Ensembleleiter tätig.<ref>Über das Goethe-Institut trat er als Klavierspieler unter anderem in Neu-Delhi, Bombay (Mumbai), Pune, Bangalore, Colombo, Dhaka, Seoul, Taegu und mehrfach in Calcutta auf.</ref> Es entstanden mehrere Plattenaufnahmen und Filmmusiken.<ref>Lieder gegen den Krieg, Schallplatte 1976, sowie Unterwegs. Reise-Lieder, Eisenbahn-Stücke und Texte aus dem Vormärz, Schallplatte 1980.</ref> Musikalisch wirkte er an Fernsehbeiträgen mit, unter anderem in Beiträgen von Burkhard Steger und Peter Neitzke für Das kleine Fernsehspiel im ZDF.<ref>Für den TV-Essay Ein Kind, die Wörter, die Welt (WDR 1982) komponierte er die Musik und in dem Fernsehspiel Eines Freundes guter Traum (ZDF 1985) trat er in einer kleinen Rolle auf, auch Klavier spielend. Als Klavierspieler war er ebenfalls in Die Hymnen der Deutschen (ARD 1990) zu hören.</ref> Reininghaus schrieb eine größere Anzahl von Essays und Programmheftbeiträgen zu Opern bzw. Konzerten. Er hielt Gastvorlesungen an der Univerzita Komenského Bratislava. Von 1996 bis 2004 nahm er Lehraufträge an der Universität Bayreuth, von 2005 bis 2014 am Theaterwissenschaftlichen Institut der Universität Wien<ref name="Homepage"></ref> und von 2016 bis 2023 an der Universität Salzburg wahr.<ref>Übersicht der aktuellen Lehrveranstaltungstermine und -themen an der Universität Salzburg auf Reininghaus' Homepage. (Abruf am 28. Dezember 2022)</ref>

Von 2010 bis 2018 gab Reininghaus (verantwortlich) gemeinsam mit Daniel Brandenburg unter Mitwirkung zunächst von Doris Weberberger und Lena Dražić, später von Johannes Prominczel und Judith Kemp in Wien die Österreichische Musikzeitschrift (ÖMZ) heraus.<ref>Information über die Herausgeber der ÖMZ ab 2010 im Oesterreichischen Musiklexikon online. (Abruf am 28. Dezember 2022)</ref>

Am 11. Juni 2019 wurde Frieder Reininghaus die Ehrendoktorwürde der Hochschule für Musik und Theater Rostock verliehen.<ref>Ankündigung und Begründung über das Deutsche Musikinformationszentrum MIZ sowie Nachricht über den Vollzug der Verleihung durch die HMT Rostock. (Abrufe am 28. Dezember 2022)</ref> Seit Juli 2023 ist er Mitglied im Vorstand der Internationalen Hanns Eisler Gesellschaft (IHEG). Als Nachfolger von Klaus Völker war er bis Juli 2025 zugleich Vorsitzender des Vorstandes.<ref>Siehe Pressemitteilung der IHEG vom 12. Juli 2023.</ref>

Reininghaus ist der Vater des Regisseurs und Intendanten Florian Lutz und der Schauspielerin Sophie Lutz.

Publikationen (Auswahl)

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  • Rihm. Der Repräsentative. Neue Musik in der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Mit neuem Quellenmaterial und zahlreichen, teilweise bislang nicht veröffentlichten Fotos von Hans Kumpf und Petra Schmidt. Königshausen & Neumann, Würzburg 2021, ISBN 978-3-8260-7445-5.<ref>Dorothea Husslein über Rihm. Der Repräsentative beim SWR2. (Abruf am 28. Dezember 2022)</ref>

Als Herausgeber

  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}<ref>Nachweis über die Musikbibliographie des SIM. (Abruf am 28. Dezember 2022)</ref>
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  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}<ref>Kurznachricht über das Publikationsprojekt in: Die Welt vom 3. August 2021. (Abruf am 28. Dezember 2022)</ref>
  • Music, A Connected Art / Die Illusion der absoluten Musik. A Festschrift for Jürgen Thym on His 80th Birthday. Verlag Valentin Koerner, Baden-Baden 2023, ISBN 978-3-87320-603-8 (hrsg. zusammen mit Ulrich J. Blomann, David B. Levy und Ralph P. Locke).

Weblinks

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Einzelnachweise

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