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Götighofen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Götighofen
Datei:Gotighof.jpg
Wappen von Götighofen
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Weinfelden
Politische Gemeinde: Sulgeni2
Postleitzahl: 8583
frühere BFS-Nr.: 4507
Koordinaten: 733909 / 266581Koordinaten: 47° 32′ 11″ N, 9° 13′ 2″ O; CH1903: 733909 / 266581
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  }}
Höhe: 508 m ü. M.
Fläche: 1,67 km²<ref name="Areal" />
Einwohner: 173 (31.12.2018)<ref name="Einwohner">Vorlage:Orte TG 2018</ref>
Einwohnerdichte: 104 Einw. pro km²
Datei:Götighofen Linde.jpg
Götighofen
Götighofen
Karte
Götighofen (Schweiz)
Götighofen (Schweiz)
w{w

Götighofen ist eine Ortschaft<ref name="Einwohner" /> der Gemeinde Sulgen im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Götighofen bildete von 1803 bis 1995 eine Ortsgemeinde der Munizipalgemeinde Sulgen. Am 1. Januar 1996 fusionierte die Ortsgemeinde Götighofen im Rahmen der Thurgauer Gemeindereform zur politischen Gemeinde Sulgen.<ref name="HLS" />

Geographie

Das Strassendorf liegt abseits der Verkehrswege auf einer Anhöhe zwischen dem Thur- und Aachtal.<ref name="HLS" />

Geschichte

Datei:Karte Gemeinde Götighofen 1995.png
Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1996

Götighofen wurde 829 als Cotinchova erstmals urkundlich erwähnt. Vor 1798 gehörte ein Teil von Götighofen zum Niedergericht Heldswil in der Herrschaft Bürglen und ein Teil zum Niedergericht Hüttenswil in der Herrschaft der Fürstabtei St. Gallen und Herrschaft Bürglen. Ein weiterer Teil gehörte zum Niedergericht Hessenreuti und gelangte 1664 zur Herrschaft Bürglen.<ref name="HLS" />

Kirchlich war Götighofen stets der Pfarrei Sulgen zugehörig. Das Dorf zählte 1649 56 reformierte und 21 katholische Einwohner.<ref name="HLS" />

Im 18. und 19. Jahrhundert wurde Getreide- und Rebbau sowie Viehwirtschaft betrieben. Die um 1900 verbreitete Stickerei hatte in Götighofen mit der Stickerei Hörler bis 1985 Bestand. Im 20. Jahrhundert waren Milchwirtschaft, Obst- und Rebbau dominierend. Trotz eines in jüngster Zeit entstandenen Einfamilienhausquartiers ist Götighofen ein Bauerndorf geblieben.<ref name="HLS" />

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung von Götighofen
Jahr 1850 1888 1900 1950 1970 1990 2000 2010 2018 2023
Ortsgemeinde 189 200 185 167 126 161
Ortschaft 126 126 173<templatestyles src="FN/styles.css" /> Anm. 183<templatestyles src="FN/styles.css" /> Anm.
Quelle <ref name="HLS" /> <ref name="Statistik2005" /> <ref name="Statistik2012" /> <ref name="Einwohner" /> <ref name=":0">Die Ortschaften des Kantons Thurgau und ihre Wohnbevölkerung 2024. Kanton Thurgau, Dienststelle für Statistik, Frauenfeld, 2024, abgerufen am 7. Juni 2024.</ref>

<templatestyles src="FN/styles.css" />

Anm. 
mit Aussenhöfen

Von den insgesamt 173 Einwohnern der Ortschaft Götighofen im Jahr 2018 waren 20 bzw. 11,6 % ausländische Staatsbürger.<ref name="Einwohner" /> Am 31. Dezember 2023 waren von den 183 Einwohnern 87 (47,5 %) evangelisch-reformiert und 42 (23,0 %) römisch-katholisch.<ref name=":0" />

Sehenswürdigkeiten

Die ehemalige Wirtschaft «Traube» ist in der Liste der Kulturgüter in Sulgen aufgeführt.

Bilder

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Areal"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizerische Arealstatistik. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF) Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. </ref> <ref name="Statistik2005">Vorlage:Orte TG 2000</ref> <ref name="Statistik2012">Vorlage:Orte TG 2010</ref> <ref name="HLS">Verena Rothenbühler: Götighofen. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

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