GNS Gesellschaft für Nuklear-Service
| GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Gesellschaft fuer Nuklear-Service logo.svg | |
| Rechtsform | Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
| Gründung | 1977 |
| Sitz | Essen [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Deutschland |
| Leitung | Dr.-Ing. Jens Schröder |
| Mitarbeiterzahl | 1.000 |
| Umsatz | 400 Mio. Euro |
| Branche | Kerntechnik |
| Website | www.gns.de |
| Stand: 27. März 2025 | |
Die GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH (GNS) ist ein auf Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Entsorgung und Stilllegung kerntechnischer Anlagen spezialisiertes Unternehmen. Ihr bekanntestes Produkt sind die Castor-Behälter für abgebrannte Brennelemente und hochradioaktive Abfälle. Daneben fertigt die Firmengruppe verschiedene Transport- und Lagerbehälter für schwach- und mittelradioaktive Abfälle sowie Anlagen zur Abfallkonditionierung. GNS entstand im Jahr 1977 aus der 1974 gegründeten GNT Gesellschaft für Nukleartransporte mbH.
Die GNS ist mit mehreren Standorten national sowie international vertreten und hat ihren Hauptsitz in der Frohnhauser Straße 67 in Essen. Die Unternehmen der GNS-Gruppe haben zusammen rund 1.000 Mitarbeiter und erzielen einen Umsatz von rund 400 Millionen Euro.<ref>GNS - Unternehmen. Abgerufen am 27. März 2025.</ref>
Eigentümer
Gesellschafter der GNS sind die E.ON-Tochter Preussenelektra (50,5 %), die RWE-Tochter RWE Nuclear (28 %), die EnBW Energie Baden-Württemberg (16 %) und Vattenfall-Tochter Vattenfall Europe Nuclear Energy (5,5 %).<ref>GNS - Gesellschafter. Abgerufen am 27. März 2025.</ref>
Hauptbeteiligungen
GNS hält 100 % an den folgenden Firmen:
- WTI Wissenschaftlich-Technische Ingenieurberatung GmbH in Jülich<ref name=":0">GNS - Beteiligungen. Abgerufen am 27. März 2025.</ref>
- Höfer & Bechtel GmbH in Mainhausen<ref name=":0" />
- Eisenwerk Bassum GmbH in Bassum<ref name=":0" />
- Aachen Institute for Nuclear Training GmbH in Stolberg<ref name=":0" />
- GNS Power Alloys GmbH in Gladbeck<ref name=":0" />
Ehemalige Tochterunternehmen
Im Rahmen der Neuordnung der Verantwortlichkeiten in der kerntechnischen Entsorgung<ref>Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung - Gefahrstofflagerung & Gefahrguttransport - News - JURION. Abgerufen am 5. Oktober 2018.</ref> hat GNS 2017 ihren 75-%-Anteil an der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe<ref>GNS - Verkauf der DBE an den Bund unter Dach und Fach. Abgerufen am 5. Oktober 2018.</ref><ref>BGE - Organisation. Abgerufen am 5. Oktober 2018.</ref> sowie die 100%ige Beteiligungen an dem Brennelemente-Zwischenlager Gorleben, dem Abfall-Zwischenlager Gorleben und dem Zwischenlager Ahaus<ref>GNS - Zwischenlageraktivitäten der GNS an den Bund abgegeben. Abgerufen am 5. Oktober 2018.</ref><ref>Neue Zwischenlagergesellschaft in Essen gestartet – BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH. Abgerufen am 5. Oktober 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> an den Bund abgegeben.
Bis zu ihrer Verschmelzung mit der GNS am 30. September 2004 bestand eine hundertprozentige Beteiligung an der Gesellschaft für Nuklear-Behälter mbH (GNB) – spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Nuklearbehältern (z. B. CASTOR-Behälter).<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig GNB ist mit GNS verschmolzen.] GNS, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. November 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Zurückgerufene CASTOR-Behälter
2014 hat die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) den Einsatz von insgesamt 44 Behältern für kerntechnische Abfälle mit hoher Wärmeentwicklung untersagt. Der Grund ist eine eventuell unvollständige Überprüfung der Behälter bei der Auslieferung. Vier Castoren sind bereits beladen und stehen im Zwischenlager am Kernkraftwerk Unterweser im Landkreis Wesermarsch. Das Bundesumweltministerium sagt dazu: „Dass Qualitätsvorschriften für Castorbehälter nicht eingehalten werden, ist schlicht nicht akzeptabel.“<ref>Sicherheitscheck fehlt: Castoren zurückgerufen. In: NDR. 5. September 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 8. September 2014; abgerufen am 5. September 2014.</ref>
Einzelnachweise
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