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Gaislachkogel

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Vorlage:Österreichbezogen Vorlage:Infobox Berg

Der Gaislachkogel (auch Hinterer Geislachkogel<ref>Alpenvereinskarte Nr. 30/5 Ötztaler Alpen, Geigenkamm</ref>, Gaislacher Kogel oder Geislacher Kogel) ist ein Vorlage:Höhe hoher Berg<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> in den Ötztaler Alpen in Tirol, Österreich. Er befindet sich westlich von Sölden im Ötztal und nördlich des Venter Tals. Der nächsthöhere Berg ist die Äußere Schwarze Schneid (Vorlage:Höhe), die in 2,5 Stunden über den westlichen Grat erreicht werden kann. Südöstlich ist der Vorlage:Höhe hohe Vordere Geislachkogel vorgelagert.

Ein markierter Wanderweg führt von Süden durch das Gaislachkar mit dem Gaislacher See (auch Geislachsee, Vorlage:Höhe) zum Gipfel, ein weiterer von Nordosten.

2015 wurden am Gaislachkogel mehrere Szenen für den Film James Bond 007: Spectre beim Gipfelrestaurant Ice Q des Architekten Johann Obermoser gedreht, wo am 12. Juli 2018 die James Bond Erlebniswelt „007 Elements“ eröffnet wurde.<ref>orf.at: James Bond zieht am Gaislachkogl ein. Artikel vom 7. Juni 2018, abgerufen am 2. Juli 2018.</ref>

Gaislachkogelbahn

Die Gaislachkogelbahn führt von Sölden bis auf Vorlage:Höhe<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>, knapp unter den Gipfel, der von der Bergstation leicht bestiegen werden kann. Am Gaislachkogel befindet sich ein Skigebiet, das mit dem Giggijoch-Skigebiet verbunden ist. Im Jahr 1971 wurden die Schigebiete Gaislachkogel und Hochsölden zusammengeschlossen. Ein Jahr später wurde die Ötztaler Gletscherstraße zum Rettenbachferner gebaut. Damit war das Skigebiet Sölden erstmals eine Zeitlang ganzjährig schneesicher. Der Sommerbetrieb musste allerdings aufgrund der Klimaerwärmung Anfang der 1990er Jahre wieder eingestellt werden.

Die 1966 unter der Bezeichnung Ötztaler Gletscherbahn erbaute Bahn<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> wurde erstmals 1988<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> durch eine neue Bahn ersetzt. Das Modell war eine damals spektakuläre und bis heute äußerst selten gebaute Doppelseilumlaufbahn – ein Vorgänger der heute eingesetzten Funitel-Bahnen. Die Bahn mit einem 16 Kilometer langen Seil gewährte eine hohe Stabilität und eine große Förderkapazität, brachte aber hohe Verschleißkosten mit sich. So musste das lange Seil alle 4 bis 6 Jahre ausgetauscht werden. Das führte dazu, dass diese Bahn bereits 2010 wieder erneuert wurde. Dabei ersetzte man die erste Sektion durch eine 8er-Einseilumlaufbahn und die zweite Sektion durch eine 3S-Bahn, auf welcher ebenfalls eine Szene für den Film James Bond 007: Spectre gedreht wurde.<ref>Vorlage:Webarchiv. Abgerufen am 29. Juli 2011</ref>

Literatur

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references />