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Goleniów

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Vorlage:Infobox Ort in Polen

Goleniów [[[:Vorlage:IPA]]] (deutsch Gollnow) ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Westpommern.

Geographische Lage

Die Stadt liegt am östlichen Rand Vorpommerns in der Gollnower Bürgerheide (Puszcza Goleniowska), rechts des Flusses Ihna (Ina). Sie befindet sich etwa 20 km nördlich von Stettin (Szczecin), 10 km östlich des Dammschen Sees (Jezioro Dąbie) und 50 km südlich von Kamień Pomorski (Cammin).

Geschichte

Datei:Pommern Kr Naugard.png
Gollnow an der Ihna, südöstlich des Stettiner Haffs auf einer Landkarte von 1905.
Datei:Goleniow city view (the home of an extraordinary caste).jpg
Ehemaliges Rathausgebäude, heute Bezirksgericht
Datei:GOLENIÓW, AB-029.jpg
Postgebäude aus dem 19. Jahrhundert
Datei:KosciolSwKatarzynyWGoleniowie02.jpg
Katharinenkirche, bis 1945 evangelische Pfarrkirche
Datei:Gollnow Ihnablick 032010.JPG
An der Ina, links der ehemalige Getreidespeicher, rechts der erhaltene Teil der mittelalterlichen Stadtmauer
Datei:Goleniow spichlerz kolb9187.JPG
Ehemaliger Getreidespeicher an der Ina
Datei:Mury obronne z wieżami Menniczą i Prochową w Goleniowie.jpg
Mittelalterliche Stadtmauer mit dem runden Fangelturm und dem achteckigen Münzturm.
Datei:Gollnow Wolliner Tor.jpg
Wolliner Tor aus dem 15. Jahrhundert
Datei:Gollnow Wolliner Tor Seite 032010.JPG
Wolliner Tor, Seitenansicht

Mittelalter

Schon im 10. Jahrhundert gab es im Bereich der heutigen Stadt erste Siedlungen. Um 1190 kamen erste sächsischen Kolonisten. 1268 verlieh der pommersche Herzog Barnim I. dem bis dahin Vredeheide genannten Ort das Magdeburger Stadtrecht in der von ihm angepassten Stettiner Form. Die Stadt erhielt in Anlehnung, an die sie umgebende Golinogheide den Namen Gollnow. Herzog Otto I. änderte 1314 das Stadtrecht in das Lübische Recht um. Bereits seit dem 14. Jahrhundert gab es in Gollnow eine Schule, an der offenbar auch Latein erlernt werden konnte. Vereinzelt tauchten seit dem 14. Jahrhundert an der Universität Prag Studenten aus Gollnow auf, später auch in Erfurt, Leipzig und Rostock.<ref>Edward Włodarczyk: Schulleben und Unterricht in Pommern im 17. Jahrhundert am Beispiel der Stadt Gollnow. In: Werner Buchholz (Hrsg.): Kindheit und Jugend in der Neuzeit 1500–1900. Stuttgart 2000, ISBN 3-515-07259-4, S. 147 ff.; books.google.de</ref>

Um diese Zeit war Gollnow bereits Mitglied des Hansebundes und erhielt zur Förderung seines Handels 1339 Zollfreiheit für die Flüsse Ihna und Peene. Da die Stadt am Unterlauf der Ihna lag, konnte sie den ganzen Fluss kontrollieren. So musste sich beispielsweise die 20 Kilometer flussaufwärts gelegene Stadt Stargard für viel Geld die freie Durchfahrt erkaufen. Durch diese günstigen Verhältnisse gelangte Gollnow zu beträchtlichem Wohlstand. Die Bedeutung der Stadt fand Bestätigung in dem 1383 verliehenen Münzrecht. Bis in das 18. Jahrhundert hinein waren Getreide-, Holz- und Salzhandel die dominierenden Wirtschaftsfaktoren.

Schwedenzeit

Während der schwedischen Herrschaft in den Jahren von 1630 bis 1720 erlebte die Wirtschaft einen erheblichen Niedergang. Um 1684 musste ein Streit zwischen den Städten Stettin, Stargard und Gollnow wegen der Schifffahrtsrechte geschlichtet werden.<ref>Th. Schmidt: Geschichte des Handels und der Schiffahrt Stettins. I. Teil: Vom Niedergang der Hansa bis zur Thronbesteigung Friedrich II. Berlin 1862, S. 29–30; books.google.de</ref>

Durch den Frieden von Stockholm kam Gollnow 1720 zu Preußen. Von 1733 bis 1755 war Gollnow die Garnison des Dragonerregiments 5 „Bayreuth“.

19. und 20. Jahrhundert

Mit der Einführung der preußischen Verwaltungsreform nach dem Wiener Kongress von 1815 wurde die Stadt in den Landkreis Naugard (ab 1818) eingegliedert. Das Wirtschaftsleben blühte wieder auf, als Gollnow 1882 und 1892 an die Bahnlinien der Altdamm-Colberger Eisenbahn-Gesellschaft nach Kolberg und Kammin angeschlossen wurde. Dadurch erhöhte sich die Einwohnerzahl von 1850 bis 1890 um 60 % auf 8.000. Die Stadt war von 1833 bis 1849 Garnison für das Colbergsche Grenadier-Regiment Graf Gneisenau (2. Pommersches) Nr. 9 und später für eine Abteilung Feldartillerie Nr. 2.

Die frühere Festung wurde im 19. Jahrhundert unter Einbeziehung des Fangelturms zu einem Zentralgefängnis umgebaut. Das Gefängnis wurde auch mit politischen Gefangenen und Militärverweigerern belegt. Seine Kapazität betrug etwa 600 männliche Häftlinge.<ref>Vorlage:DDB</ref><ref>Ernst Friedrich: Festung Gollnow (Reihe Menschen im Käfig). Mit Fotos von Svend Nielsen. Kulturverlag, Berlin 1932.</ref>

Das Wirtschaftsleben wurde von Industriebetrieben der Textil- und Papierherstellung und der Holzverarbeitung, insbesondere den 1913 von Willi Laabs gegründeten Möbelhersteller WILAGO bestimmt.

Um 1930 hatte die Gemarkung der Stadt Gollnow eine Flächengröße von 109,3 km², und in dem Stadtgebiet standen zusammen 985 Wohnhäuser an 43 verschiedenen Wohnorten:<ref name="Stübs" /> Vorlage:Mehrspaltige Liste Im Jahr 1925 wurden in Gollnow 11.624 Einwohner, darunter 122 Katholiken und 45 Juden, gezählt, die auf 2938 Haushaltungen verteilt waren.<ref name="Stübs" />

Um 1935 hatte die Stadt Gollnow unter anderem drei Hotels, drei Gasthöfe und Restaurants, ein Café, fünf Geldhäuser, zwei Holzbearbeitungsfabriken, drei Möbelfabriken, eine Stuhlfabrik, drei Zementwarenfabriken, eine Buchdruckerei, drei Mineralwasserfabriken, eine Brotfabrik, eine Fruchtweinkelterei, eine Niederlassung der Kolonialwaren-Großhandlung Edeka, 23 weitere Kolonialwaren-Geschäfte, zwei Pferdehandlungen und 14 Viehhandlungen.<ref>Klockhausʼ Kaufmännisches Handels- und Gewerbe-Adressbuch des Deutschen Reichs, Band 1 A, Berlin 1935, S. 1020–1021 (Google Books).</ref>

Bis 1945 gehörte die Stadt Gollnow zum Kreis Naugard im Regierungsbezirk Stettin der preußischen Provinz Pommern des Deutschen Reichs.

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs eroberte die Rote Armee Gollnow im März 1945. Die Kampfhandlungen hatten die Stadt zu großen Teilen zerstört. Aus der Vorkriegszeit erhalten blieben nur wenige ältere Gebäude, darunter die St.-Katharinen-Kirche, das Rathaus und das Postamt. Nach Einstellung der Kampfhandlungen wurde die Stadt von der Sowjetunion der Volksrepublik Polen zur Verwaltung überlassen. Nun begann die Besiedlung mit Polen, hauptsächlich aus Gebieten östlich der neuen polnisch-sowjetischen Grenze, einhergehend mit der Vertreibung bzw. späteren Aussiedlung der deutschen Bevölkerung. Gollnow erhielt die polonisierte Ortsbezeichnung ‚Goleniów‘.

Nach 1945

1946 hatte die Stadt 1700 Einwohner. Sie wurde 1954 Sitz eines Powiats und hatte 1957 bereits wieder 9000 Einwohner. 1975 verlor Goleniów bei einer Verwaltungsreform den Sitz des Powiats, erhielt ihn aber 1999 wieder zurück. In Anknüpfung an die Tradition als Hansestadt fand 2005 das 1. Hansefestival in Goleniów statt.

Sehenswürdigkeiten

  • Die St.-Katharinen-Kirche wurde im 15. Jahrhundert im gotischen Stil auf den Fundamenten einer romanischen Kirche erbaut. Protestantisch seit 1534, wurde sie zum Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört und von 1957 bis 1959 wieder aufgebaut. 1961 wurde sie römisch-katholisch geweiht.
  • Bezirksgericht, ehemaliges Rathaus, erbaut Anfang des 20. Jahrhunderts
  • Postamt, Ende des 19. Jahrhunderts errichtet
  • Fragmente der Stadtmauer mit dem im 15. Jahrhundert erbauten gotischen Wolliner Tor sowie dem Fangelturm und dem Münzturm
  • Ehemaliger Getreidespeicher an der Ina, Fachwerkbau von 1749

Demographie

Bevölkerungsentwicklung bis 1945
Jahr Einwohner Anmerkungen
1740 1645 <ref>Christian Friedrich Wutstrack: Kurze historisch-geographisch-statistische Beschreibung des von dem königlich-preussischen Herzogthume Vor- und Hinter-Pommern, Stettin 1793, S. 351.</ref>
1782 2070 davon 62 Juden<ref name="Kratz160">Gustav Kratz: Die Städte der Provinz Pommern – Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden. Berlin 1865, S. 160; Vorlage:Archive.org.</ref>
1791 1948 keine Juden<ref>Christian Friedrich Wutstrack: Kurze historisch-geographisch-statistische Beschreibung des von dem königlich-preussischen Herzogthume Vor- und Hinter-Pommern, Stettin 1793, Übersichtstabelle zu S. 736.</ref>
1794 2105 keine Juden<ref name="Kratz160" />
1812 2787 darunter zwölf Katholiken, keine Juden<ref name="Kratz160" />
1816 2798 darunter acht Katholiken und 24 Juden<ref name="Kratz160" />
1818 2849 <ref name="Mützell">Vorlage:Wörterbuch Preußischer Staat</ref>
1831 4062 darunter zehn Katholiken und 137 Juden<ref name="Kratz160" />
1843 4941 darunter neun Katholiken und 146 Juden<ref name="Kratz160" />
1852 5498 darunter acht Katholiken und 131 Juden<ref name="Kratz160" />
1861 6988 darunter 19 Katholiken und 105 Juden<ref name="Kratz160" />
1871 7272 darunter 7109 Evangelische, zwanzig Katholiken und 143 Juden
1875 7913 <ref name="MR">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1880 8708 <ref name="MR" />
1900 8593 <ref>Vorlage:Meyers-1905</ref>
1910 10.259 am 1. Dezember;<ref name="gemv">Vorlage:Internetquelle</ref> darunter 10.000 Evangelische, 102 Katholiken und 67 Juden<ref name="MGaz">Gollnow, rechts der Ihna, Kreis Naugard, Provinz Pommern. In: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Gollnow (meyersgaz.org).</ref>
1925 11.620 meist Evangelische (120 Katholiken, 45 Juden, 380 Sonstige)<ref>Der Große Brockhaus. 15. Auflage, 7. Band. Leipzig 1930, S. 485.</ref><ref name="Stübs">Die Stadt Gollnow im ehemaligen Kreis Naugard in Pommern. (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011).</ref>
1933 13.175 darunter 12.698 Evangelische, 208 Katholiken, vier sonstige Christen und 84 Juden<ref name="MR" />
1939 13.740 darunter 12.951 Evangelische, 211 Katholiken, 94 sonstige Christen und 39 Juden<ref name="MR" />
Einwohnerzahlen seit dem Zweiten Weltkrieg
Jahr Anzahl Einwohner Anmerkungen
2002 22.500
2014 22.777
2015 22.718

Entwicklung der Einwohnerzahl von Goleniów

Wirtschaft

Im Ort befindet sich eine Rotorblattfabrik für Windkraftanlagen, die der dänische Hersteller Vestas Wind Systems im September 2025 von LM Wind Power übernahm.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Zudem ist der Ort Sitz der „Faymonville Polska“ mit ihrer Branche MAX Trailer. Er ist für die Gruppe der Standort mit der größten Produktionshalle bei einer Fläche von 40.000 m² und rund 300 Mitarbeiter und ist spezialisiert auf Chassisproduktion und -montage sowie als Hauptzulieferer für Fahrgestelle.

An der Ina befindet sich in der Nähe des Postamts ein geräumiges Marktgelände mit zahlreichen Verkaufsständen, an denen Händler an Werktagen frisches Obst und Gemüse, Lebensmittel, Haushaltswaren und Billigwaren wie Kleidungsstücke und Schuhe anbieten.

Datei:Gollnow Bahnhof.jpg
Bahnhof aus südwestlicher Richtung gesehen.

Verkehr

Durch Goleniów führt die Landesstraße 3 (Droga krajowa 3) von Świnoujście (Swinemünde) nach Stettin (Szczecin), welche bis hier dem Verlauf der ehemaligen Reichsstraße 111 folgt. Nördlich der Stadt zweigt die Droga krajowa 6 (ehemalige R2) in Richtung Nowogard (und weiter nach Koszalin) ab, welche in Zukunft zur Schnellstraße Droga ekspresowa S6 ausgebaut werden soll.

Direkt durch die Stadtmitte verläuft die Droga wojewódzka 113 von Święta nach Maszewo (Massow). Von dieser zweigt die Droga wojewódzka 112 (DW 112) nach Stepnica (Stepenitz) ab.

Nordöstlich etwa fünf Kilometer entfernt befindet sich der Flughafen Stettin-Goleniów.

In Goleniów gabeln sich die Bahnlinien 370/372 (Stettin–Świnoujście) und 375 (Goleniów–Koszalin).

Nach Naugard führte die am 14. Dezember 1903 eröffnete Strecke der Naugarder Kleinbahnen, der späteren Naugarder Bahnen. Goleniów hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Szczecin Dąbie–Świnoujście.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Joachim Gernet (1648–1710), deutscher Jurist und Bürgermeister in Reval
  • Johann Friderich Clemens (1749–1831), dänischer Kupferstecher deutscher Herkunft
  • Heinrich Barkow (1842–1903), deutscher Lithograph
  • Georg von Zastrow (1846–1907), deutscher Offizier, zuletzt Generalmajor und Kommandant von Mainz
  • Raphael Silberstein (1873–1926), deutscher Hygienearzt und Kommunalpolitiker (SPD) im Berliner Bezirk Neukölln
  • Margarete Beutler (1876–1949), deutsche Dichterin, Schriftstellerin und Übersetzerin
  • Kurt Leese (1887–1965), deutscher Pastor und Religionsphilosoph
  • Werner Kollath (1892–1970), deutscher Bakteriologe, Hygieniker, NS-Rassenhygieniker, Ernährungsforscher, Pionier der Vollwertkost
  • Elisabeth Griehl (1893–1973), deutsche Politikerin (SED), Abgeordnete des Landtags von Mecklenburg von 1946 bis 1950
  • Günther Marks (1897–1978), deutscher Kirchenmusiker, Kantor, Pädagoge, Organist und Komponist
  • Rudolf Lemke (1906–1957), deutscher Psychiater und Neurologe, Hochschullehrer
  • Erich Spiegel (1919–1984), deutscher Politiker, im Mai 1945 Bürgermeister von Stettin
  • Manfred Harder (1936–2006), deutscher Wirtschaftswissenschaftler
  • Götz Herrmann (1929–2014), deutscher Jurist, Präsident des Bundesamtes für Wehrverwaltung
  • Jürgen Ziemer (* 1937), deutscher evangelisch-lutherischer Theologe und Hochschullehrer
  • Helga Paris (1938–2024), deutsche Fotografin, erstellte alltags- und sozialkritische Fotografien in der DDR
  • Christof Ziemer (* 1941), deutscher lutherischer Theologe, führende Gestalt der Friedensbewegung in der DDR
  • Gunther-R. Eggert, deutscher Regisseur
  • Klaus Michaelis (* 1944), deutscher Jurist, ehemaliges Mitglied der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Bund
  • Marek Leśniak (* 1964), polnischer Fußballer
  • Nikol Płosaj (* 1996), polnische Radsportlerin

Im Ort wirkten

  • David Crolle (unbekannt–1604), lutherischer Theologe
  • Julius Jordan (1813–1893), preußischer Beamter
  • Hermann Mensch (1831–1914), deutscher Philologe, Rektor der Höheren Knabenschule in Gollnow
  • Otto Dross (1861–1916), deutscher Schriftsteller und Gymnasiallehrer
  • Wilhelm Speck (1861–1925), Schriftsteller, Dichter, evangelischer Pastor und Pädagoge, Gefängnisseelsorger in Gollnow
  • Alfred Finke (1888–1971), Bürgermeister von 1920 bis 1921
  • Otto Marloh (1893–1964), deutscher Offizier

Sehenswürdigkeiten

  • Kleiner Rest der mittelalterlichen Stadtmauer mit integriertem runden Fangelturm und – in wenigen Metern Entfernung – achteckigem Münzturm (zwischen der Ihna und der Katharinenkirche gelegen).<ref>Meyers Reisebücher: Deutsche Ostseeküste. Teil II: Rügen und die pommersche Ostseeküste mit ihrem Hinterland. Bibliographisches Institut, Leipzig 1926.</ref>
  • Wolliner Tor: Stadttor aus dem 15. Jahrhundert, das einzige erhalten gebliebene von ursprünglich vier vorhandenen Stadttoren (in der Nähe der Katharinenkirche gelegen). Der Turm des Tors ist 25 Meter hoch und hat fünf Stockwerke. Das Gebäude wird gegenwärtig (2010) als Kulturzentrum genutzt.
  • Katharinenkirche: eine spätgotische Backstein-Hallenkirche, die im Jahr 1865 ausgebaut wurde.

Partnerstädte

Gmina Goleniów

Die Stadt- und Landgemeinde Goleniów gliedert sich neben dem gleichnamigen Hauptort in folgende Ortsteile (sołectwo): Vorlage:Mehrspaltige Liste

Übrige Ortschaften: Vorlage:Mehrspaltige Liste

Unbewohnt: Burówko, Czołpino, Dębniki, Dębolesie, Inina, Inoujście, Janiszewo, Jedliny, Kalikowice, Kiełpinek, Kiełpinica, Łękinia (Friedrichsdorf), Marłecz, Mokrzenica, Niedamierz, Pątlica, Raduń, Przerośliny, Roztocze, Rybaki Lubczyńskie, Rzęśnica, Starbiszewo, Trawica, Trzebuń, Załąki Duże, Załąki Małe, Zdrojewo (Graßhorst), Zgorznica.

Literatur

  • Gollnow, rechts der Ihna, Kreis Naugard, Provinz Pommern. In: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Gollnow (meyersgaz.org).
  • Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern. Teil I. Stettin 1779, S. 174–180; Vorlage:Archive.org.
  • Gustav Kratz: Die Städte der Provinz Pommern – Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden. Berlin 1865, S. 157–162; Vorlage:Archive.org.
  • Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogtums Pommern. Teil II, Band 5, Abt. 1: Enthaltend die Eigentums-Ortschaften der Stadt Stargard und vom Naugarder Kreise die erste Hälfte. Anklam 1872, S. 498–942; books.google.de
  • Vorlage:MerianTopo

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Goleniowski

Vorlage:Normdaten