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Hermann Lehmann (Politiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Hermann Lehmann (* 1950 in Braunschweig) ist ein deutscher Politiker der rechtsextremen NPD und war Bundesvorsitzender ihres Jugendverbandes Junge Nationaldemokraten. Er ist in der Pro-Bewegung in Hamburg aktiv.

Politische Karriere

Lehmann trat 1969 in die NPD ein und engagierte sich daraufhin in ihrer Jugendorganisation, den JN. 1983 kam es zur Entmachtung und zum Parteiausschluss des aktuellen JN-Bundesvorsitzenden Rainer Vogel.<ref>Dudek, Peter: Jugendliche Rechtsextremisten. Zwischen Odalsrune und Hakenkreuz, Bund-Verlag, 1985, S. 152.</ref> Daraufhin übernahm Lehmann von 1983 bis 1987 den Bundesvorsitz der Jungen Nationaldemokraten. Seine vorrangige Aufgabe war nach Dudek die Beruhigung der Jugendorganisation und eine (Wieder-)Annäherung an die Mutterpartei. Von 1991 bis 1993 war er Stellvertretender Parteivorsitzender der NPD unter Günter Deckert.

Quellen

  • Hoffmann, Uwe: Die NPD. Entwicklung, Ideologie und Struktur., Peter Lang Verlag, Frankfurt (Main), 1999, ISBN 3-631-35439-8

Einzelnachweise

<references/>

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