Zum Inhalt springen

Hitchcock (Cembalobauer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Spinett-Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg-2000.537.tif
Spinett von Thomas Hitchcock im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (1729)
Datei:Spinet, Thomas Hitchcock, the younger, London, 1690, walnut - Packwood House - Warwickshire, England - DSC09016.jpg
Spinett von Thomas Hitchcock in Packwood House, England

Zur britischen Instrumentenbauerfamilie Hitchcock gehören Thomas Hitchcock der Ältere († vor 1700) und sein Sohn Thomas Hitchcock der Jüngere (* ca. 1685; † nach 1733) sowie John Hitchcock († 1774), der Sohn von Thomas dem Jüngeren.<ref>Kottick: A history of the harpsichord S. 357, 377</ref><ref>Julie Anne Sadie: Companion to Baroque Music, S. 293</ref> In ihrer Werkstatt entstanden Cembali und Spinette.

Werk

Über das Leben der Familie ist wenig bekannt. Alle drei Klavierbauer waren Mitglieder der seit 1448 bis heute bestehenden Haberdasher’s Company, einer der Livery Companies in London und verließen sie wieder, um sich dem Instrumentenbau zu widmen. Thomas Hitchcock der Ältere baute um 1660 das erste bekannte englische Bentside-Spinett.<ref>Kottick: A history of the harpsichord. S. 357, 378.</ref> Die Familie hinterließ etwa fünfzig Spinette, von Thomas dem Jüngeren auch mit doppelter Klaviatur.<ref>John Caldwell: English keyboard music before the nineteenth century. S. 209.</ref> Die einzelnen Instrumente können nicht mit Sicherheit einer Person zugeordnet werden, jedoch lässt die von der Familie verwendete Nummerierung darauf schließen, dass etwa 2000 Exemplare angefertigt wurden.<ref>Kottick: A history of the harpsichord. S. 378, 357.</ref> Erhaltene Instrumente finden sich heute in Museen, so im New Yorker Brooklyn Museum,<ref>Abbildung und Beschreibung auf der Website des Brooklyn Museum. Abgerufen am 3. Juni 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> dem Victoria and Albert Museum in London,<ref>Murray Campbell, Clive A. Greated, Arnold Myers: Musical instruments: history, technology, and performance of instruments of western music. S. 319.</ref> dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (Sammlung Beurmann)<ref>Werner Meyer: Tasteninstrumente in Sammlungen und ihre Erbauer. Hamburg 2008, S. 16. (PDF; 13 MB)</ref> und dem Hamburger Telemann-Museum.

Literatur

  • Edward L. Kottick: A history of the harpsichord, p. 357, 377. Indiana University Press, 2003, ISBN 978-0-253-34166-2 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).
  • John Caldwell: English keyboard music before the nineteenth century, p.209, 210. Courier Dover Publications, 1985, ISBN 978-0-486-24851-6 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).
  • Julie Anne Sadie: Companion to Baroque Music, p. 293. University of California Press, Berkeley 1998, ISBN 978-0-520-21414-9 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).
  • Murray Campbell, Clive A. Greated, Arnold Myers: Musical instruments: history, technology, and performance of instruments of western music, p. 319. Oxford University Press, Oxford 2004, ISBN 978-0-19-816504-0 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).

Weblinks

Commons: Thomas Hitchcock – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />