Zum Inhalt springen

Jawan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Jawan ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr |SERVICE={{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| }} | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | Ivrit | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | neuhebräisch | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | hebräisch}}}}}} | hebräisch}} |SUITABLE=iv modern prefix neu}}) war nach Vorlage:Bibel/Link in der Völkertafel (Bibel) ein Sohn Japhets und Enkel Noahs. Seine Brüder hießen demnach Gomer, Magog, Madai, Tubal, Meschech und Tiras. Die Brüder Meschech und Tubal werden auch in Vorlage:Bibel/Link genannt. Seine Söhne waren laut Vorlage:Bibel/Link und Vorlage:Bibel/Link Elischa, Tarsis, die Kittäer und die Rodaniter. Sonst ist nichts über ihn bekannt.

Bibel

Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link; 10{{#if:20|,20}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}; 11{{#if:2|,2}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}; Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link.

Übersetzungen

In der Septuaginta wird Jawan als Ιωνοι (Ionoi) übersetzt (Javan in der Vulgata), seitdem ist die Gleichsetzung mit den Griechen oder (Hellenen) geläufig<ref>E. Dhorme, Les Peuples issus de Japhet d'après le chapitre X de la Genèse. Syria 13/1, 1932, 35</ref>.

Lokalisierung

Flavius Josephus (Jüdische Altertümer I. 124) setzte Jawan mit den Ioniern gleich, betrachtete Jawan als Urvater der Griechen; Isidor von Sevilla mit den Griechen insgesamt<ref>Isidor: „Iavan, a quo Iones, qui et Graeci“; in: Etymologiae 9.2.28, Lindsay 1911</ref>. Bernhard Stade<ref>De populo Javan parergon patrio sermone conscriptum, Giessen 1880, nach E. Robertson, Notes on Javan. The Jewish Quarterly Review 20/3, 1908, 469</ref> wollte in Jawan dagegen nur die kleinasiatischen Ionier sehen. Ernst Curtius<ref>Die Ionier vor der Ionischen Wanderung, 1885</ref> nahm an, dass die Ionier aus Kleinasien stammten. Später setzte sich die Ansicht durch, dass die ionischen Städte in Kleinasien von Siedlern vom griechischen Festland angelegt worden seien, womit diese Deutung schwierig wurde. Deshalb nahm Bury<ref>Historical Review 1900, 288, nach E. Robertson, Notes on Javan. The Jewish Quarterly Review 20/3, 1908, 469</ref> an, dass der Name Jawan die vorgriechische Bevölkerung Ioniens bezeichnete und später auf die Ionier und die Griechen insgesamt übertragen wurde. Robertson will Jawan mit den Phöniziern gleichsetzen, schließt aber eine spätere Übertragung des Namens auf die Ionier nicht aus<ref>E. Robertson, Notes on Javan. The Jewish Quarterly Review 20/3, 1908, 480</ref>.

Robertson benutzt eine assyrische geographische Liste<ref>Cuneiforn Inscriptions of Western Asia 11, p. 533</ref>, um Jawan zu lokalisieren. Die Liste zählt nacheinander Hi-lak-ku (Kilikien), Ia-[a-?]-na und Mi-li-ti (Meliddu) auf. Robertson folgt der Lesung Lenormants<ref>Journal des Savants 1882, 484</ref> als Javanu. Die Kition-Stele macht jedoch klar, dass es sich bei Ia-[a-?]-na um Ia-ad-na, Zypern handelt.

Robertson und andere versuchten auch das Siedlungsgebiet Elischas, des ältesten Sohnes Jawans, anhand der Notiz Vorlage:Bibel/Link („violetter und roter Purpur von den Inseln Elischas war dein Kajütendach“) zu lokalisieren und stellte frühere Lokalisierungsversuche zusammen.<ref>E. Robertson, Notes on Javan. The Jewish Quarterly Review 20/3, 1908, S. 466–508.</ref> Derartige spekulative, aus Einzelstellen der Bibel abgeleitete Lokalisierungsversuche sind in der heutigen Forschung nicht mehr üblich.

Einzelnachweise

<references />