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Julija Nikolajewna Fomenko

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Osaka07 D9A W1500M race 3.jpg
Julija Fomenko (rechts) bei den Weltmeisterschaften 2007

Julija Nikolajewna Fomenko ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), englische Transkription Yuliya Fomenko, geborene {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Tschischenko / Chizhenko; * 30. August 1979 in Archangelsk) ist eine russische Mittelstreckenläuferin.

Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki scheiterte sie über 1500 Meter im Vorlauf. Im Jahr darauf gewann sie bei den Hallenweltmeisterschaften 2006 in Moskau über dieselbe Distanz den Titel in 4:04,70 min und wurde bei den Europameisterschaften 2006 in Göteborg Zweite in 3:57,61 min.

Dopingaffäre

Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka belegte sie den siebten Platz, und bei den Hallenweltmeisterschaften 2008 in Lissabon gewann sie in 3:59,41 min Silber hinter ihrer (später ebenfalls disqualifizierten) Landsfrau Jelena Sobolewa, die in Weltrekordzeit einlief.

Eine Woche vor Beginn der Olympischen Spiele 2008 in Peking wurde sie wegen Verstoßes gegen die Anti-Doping-Richtlinien vorläufig von der IAAF gesperrt. Ihr, Sobolewa und fünf weiteren russischen Athletinnen wurde aufgrund von DNA-Analysen nachgewiesen, bei Dopingtests in betrügerischer Absicht Urin anderer Personen abgeliefert zu haben.<ref>IAAF: IAAF Anti-doping investigation leads to provisional suspension of Russian athletes, 31. Juli 2008</ref> Die manipulierten Proben stammten aus dem Frühjahr 2007. Daraufhin wurden alle Ergebnisse seit dem 27. April 2007 annulliert, wodurch ihr die Platzierung bei den Weltmeisterschaften 2007 und die Medaille von den Hallenweltmeisterschaften 2008 aberkannt wurden. 2008 gab der russische Verband bekannt, dass der Beginn der fälligen zweijährigen Sperre auf den April 2007 festgelegt würde, womit Fomenko bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin hätte starten können.<ref>AFP: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Seven Russian athletes banned for two years for sample switch (Memento vom 20. Mai 2011 im Internet Archive). 20. Oktober 2008</ref> Die IAAF klagte dagegen vor dem Internationalen Sportgerichtshof und bekam im Juli 2009 recht,<ref>Focus: Leichtathletik-Weltmeisterschaften: Sieben Russinnen mit Startverbot. 22. Juli 2009</ref> so dass die nun auf zwei Jahre und neun Monate festgelegte Sperre verhängte Sperre vom Juli 2008 bis zum April 2011 gilt.<ref>IAAF: Athletes currently suspended from all competitions in athletics following an anti-doping rule violation. 3. Mai 2010</ref>

Bestzeiten

  • 800 m: 1:57,07 min, 14. Juni 2006, Tula
    • Halle: 2:02,40 min, 28. Januar 2006, Glasgow
  • 1000 m: 2:33,49 min, 22. August 2006, Linz
    • Halle: 2:32,16 min, 25. Januar 2006, Moskau
  • 1500 m: 3:55,68 min, 8. Juli 2006, Saint-Denis
    • Halle: 4:01,26 min, 18. Februar 2006, Moskau
  • 3000 m: 8:59,67 min, 16. September 2006, Athen
    • Halle: 8:53,80 min, 10. Februar 2005, Wolgograd

Weblinks

Commons: Yuliya Fomenko – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Hallenweltmeisterinnen im 1500-Meter-Lauf