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Kommunar (Leningrad)

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Stadt
Kommunar
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Flagge Wappen
Datei:Flag of Kommunar (Leningrad oblast).png
Flagge
Datei:Coat of Arms of Kommunar (Leningrad oblast).png
Wappen
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Leningrad
Rajon Gattschina
Bürgermeister Alexander Wlassow
Gegründet 1840er Jahre
Stadt seit 1993
Fläche 13 km²
Bevölkerung 25.706 Einwohner
(Stand: 1. Jan. 2024)<ref name="einwohner_aktuell">Численность населения Ленинградской области в разрезе муниципальных образований по состоянию на 1 января 2024 года (Bevölkerungsanzahl des Leningrader Gebiets, aufgeschlüsselt nach Gemeinden, Stand 1. Januar 2024) [1], (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation) mit Zuständigkeit für St. Petersburg und das Gebiet Leningrad)</ref>
Bevölkerungsdichte 1977 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 60 m
Zeitzone UTC+3
Telefonvorwahl (+7) 8137165
Postleitzahl 188320
Kfz-Kennzeichen 47
OKATO 41 218 505
Geographische Lage
Koordinaten 59° 37′ N, 30° 24′ OKoordinaten: 59° 37′ 0″ N, 30° 24′ 0″ O
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Kommunar (Leningrad) (Europäisches Russland)
Kommunar (Leningrad) (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Kommunar (Leningrad) (Oblast Leningrad)
Kommunar (Leningrad) (Oblast Leningrad)
Lage in der Oblast Leningrad
Liste der Städte in Russland

Kommunar ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Stadt in der nordwestrussischen Oblast Leningrad. Sie hat 25.706 Einwohner (Stand 1. Januar 2024).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geografie

Die Stadt liegt etwa 30 km südlich der Oblasthauptstadt Sankt Petersburg am linken Ufer der Ischora, eines linken Nebenflusses der Newa.

Kommunar gehört zum Rajon Gattschina.

Geschichte

Datei:Dkkomm.jpg
Kulturhaus in Kommunar

Der Ort wurde Anfang der 1840er Jahre am Flüsschen Slawjanka als Gutshof gegründet, welcher den Mittelpunkt der weitläufigen Besitzungen der Gräfin Julia Samoilowa darstellte. Entsprechend wurde er als Grafskaja Slawjanka bezeichnet. Nach der Übersiedlung der Gräfin ins Ausland 1846 kaufte die Zarenfamilie den Hof, der daraufhin in Zarskaja Slawjanka umbenannt wurde.

Ende des 19. Jahrhunderts entstand in der Nähe eine Papierfabrik der Firma Rogers und Peiffer; die zugehörige Arbeitersiedlung hieß einfach Siedlung bei der Rogers-und-Peiffer-Fabrik (Possjolok pri fabrike Rodschersa i Peiffera).

Nach der Oktoberrevolution erfolgte 1918 die Umbenennung von Fabrik und Siedlung in Kommunar (russisch für Kommunarde, Mitglied der Pariser Kommune).

1953 wurde der Status einer Siedlung städtischen Typs und 1993 das Stadtrecht verliehen.

Im Stadtteil Antropschino (westlich der Bahnstation) bestand das Kriegsgefangenenlager 219 für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs.<ref>Maschke, Erich (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1959 5.298
1970 6.854
1979 8.507
1989 17.791
2002 17.164
2010 20.211

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft und Infrastruktur

In Kommunar gibt es eine Papierfabrik, daneben Baumaterialienwirtschaft.

Die Stadt liegt an der 1904 eröffneten Eisenbahnstrecke Sankt Petersburg–DnoNewelWizebsk (Streckenkilometer 33; Station Antropschino).

Durch Kommunar führt die Regionalstraße PuschkinPawlowsk–Gattschina.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Kommunar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Verwaltungszentrum: Gattschina
Städte

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Anmerkungen: R – Verwaltungszentrum eines Rajons, * – Verwaltungszentrum eines Rajons der Oblast, aber Ort selbst gehört zum Föderationssubjekt Stadt Sankt Petersburg

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