Kotzmannsreuth
Kotzmannsreuth Stadt Creußen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(31)&title=Kotzmannsreuth 49° 50′ N, 11° 38′ O
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| Höhe: | 465 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 31 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 95473 | |||||
| Vorwahl: | 09270 | |||||
Kotzmannsreuth (oberfränkisch: Kotzmasrat<ref>J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 28. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „kotzmɒsrāt“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Creußen im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Kotzmannsreuth liegt in der Gemarkung Haidhof.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Dezember 2024.</ref>
Lage
Der Ortskern liegt auf einer Anhöhe, lediglich ein Haus steht im Tal. Das Dorf ist landwirtschaftlichen Ursprungs. Es wird dominiert von drei größeren Anwesen. Das älteste besteht aus einem beeindruckenden, aber stark verfallenen Herrenhaus und angrenzenden Scheunen, die auf den Fundamenten des ehemaligen Schlosses errichtet wurden. Zu dem Hof gehört ein Wildgehege mit Damhirschen. Eine Anliegerstraße führt 0,5 km westlich nach Althaidhof.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Dezember 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde in einer Urkunde, die zwischen 1366 und 1399 entstand, als „Koczmansrewt“ erstmals erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Familienname Kotzmann.<ref name="P28">J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 28f.</ref> Die Einwohner waren Lehen- und Gerichtsuntertanen des adeligen Guts Haidhof.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 821.</ref> Von 1791/92 bis 1810 unterstand Kotzmannsreuth dem preußische Justiz- und Kammeramt Pegnitz.<ref>Vorlage:Addreßhandbuch Ansbach-Bayreuth</ref>
Mit dem Gemeindeedikt wurde Kotzmannsreuth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Haidhof<ref name="OV 1820"/> und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Haidhof zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Kotzmannsreuth am 1. Mai 1978 in die Stadt Creußen eingegliedert.<ref>Creußen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 6. Dezember 2024.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Kotzmannsreuth ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Creußen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Jacobus Maior (Thurndorf) gepfarrt.<ref name="P28"/><ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Gottmannsreuth. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 368 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Kotzmannsreuth. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 820–821 (Digitalisat).
- Vorlage:Pfanner Landkreis Pegnitz
- Vorlage:Schädler Landkreis Pegnitz
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Kotzmannsreuth in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Kotzmannsreuth im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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