Kummer (Schmölln)
Kummer Stadt Schmölln
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(70)&title=Kummer 50° 53′ N, 12° 23′ O
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dim=10000 | globe= | name=Kummer | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 256 (254–279) m ü. NN | |||||
| Fläche: | 2,75 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Kummer, Stadt Schmölln. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Einwohner: | 70 (2024)<ref>Statistik 2024. (PDF; 7,8 MB) In: Stadt Schmölln. S. 4, abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 25 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 | |||||
| Postleitzahl: | 04626 | |||||
| Vorwahl: | 034491 | |||||
Lage von Kummer in Thüringen
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Kummer ist ein Ortsteil der Stadt Schmölln im Landkreis Altenburger Land in Thüringen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 529 kB) § 3 und 4. In: Webauftritt. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref> Der Ort beherbergt den bekannten Probsthof, der Veranstaltungsort von Tiervorführungen ist.
Geografie
Der Ort liegt südöstlich von Schmölln im Altenburg-Zeitzer Lößhügelland und wird vom Köthelbach durchflossen.
Angrenzende Orte sind im Nordwesten die Stadt Schmölln, im Nordosten Nitzschka als weiterer Ortsteil, östlich Zschöpel und südlich Grünberg als Ortsteile von Ponitz. Die Bundesautobahn 4 befindet sich in vier Kilometern Entfernung.
Geschichte
Am 2. Mai 1291 wurde das Dorf erstmals urkundlich genannt<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 155.</ref>. Die Straßendorfform lässt sich gut als deutsche Gründung identifizieren und lässt den Schluss zu, dass der Ort nicht wesentlich älter als die Ersterwähnung ist.
Kummer gehörte zum wettinischen Amt Altenburg<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 6. April 2020.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 6. April 2020.</ref>, welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Kummer bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900)<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref>. Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.
Am 1. Juli 1950 wurde das ländliche Dorf nach Schmölln eingemeindet<ref>Kummer im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>. Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Kummer als Ortsteil der Stadt Schmölln mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig; jener gehörte seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen und ging bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land auf. Im Jahre 1910 lebten 198 Menschen im Ort, 1933 waren es 203, heute sind es 102 Personen.
Weblinks
- Kummer auf der Website der Stadt Schmölln. Abgerufen am 6. April 2020.
Einzelnachweise
<references />
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