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Kymatik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Muster auf einer Metallplatte bei einer Frequenz von 970 Hz

Der Begriff Kymatik wurde von dem Schweizer Naturforscher Hans Jenny für die Visualisierung von Klängen und Wellen geprägt. Das Wort ist vom altgriechischen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} für „Woge, Welle“ abgeleitet. Im Englischen hat sich die Bezeichnung {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} eingebürgert.

Ausgehend von Arbeiten Galileo Galileis, Robert Hookes und besonders von Ernst Florens Friedrich Chladni entwickelte Jenny durch systematisches Variieren der Parameter die Technik zum bildgebenden Verfahren von Klängen weiter.

Ein einfaches Verfahren besteht darin, eine Platte (zum Beispiel Glas oder Blech) mit einem feinen Pulver (zum Beispiel Ruß oder Blütenpollen) gleichmäßig zu bestreuen und durch Anstreichen mit einem Geigenbogen in Schwingungen zu versetzen. Die sich bildenden Muster werden Chladnische Klangfiguren genannt. Heutzutage werden Lautsprecher eingesetzt und durch geschickte Beleuchtung und Einsatz von Videotechnik können auch Schwingungen in Flüssigkeiten visualisiert werden.

Siehe auch

Literatur

  • Hans Jenny: Kymatik. Wellenphänomene und Schwingungen. AT, 2009, ISBN 3-03800-458-8.
  • Alexander Lauterwasser Wasser, Klang, Bilder. Die schöpferische Musik des Weltalls. AT, 2002, ISBN 3-85502-775-7.
  • Alexander Lauterwasser: Wasser – Musik. Geheimnis und Schönheit im Zusammenspiel von Wasser- und Klangwellen. AT, 2005, ISBN 3-03800-237-2.
  • Joachim Ernst Berendt: Nada Brahma. Die Welt ist Klang. Rowohlt, 2005, ISBN 3-499-17949-0.